Antwort aus dem Ministerium: Handy-Nutzung für Kinder mit Diabetes in Schulen

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Antwort aus dem Ministerium: Handy-Nutzung für Kinder mit Diabetes in Schulen | Foto: DBW
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Antwort aus dem Ministerium: Handy-Nutzung für Kinder mit Diabetes in Schulen

Der DBW wandte sich an Kultusministerin Schopper wegen der Handy-Nutzung für Kinder mit Diabetes in Schulen. Medizinisch bedingte Ausnahmen sind vorgesehen und werden im Schulgesetz verankert, versicht das Ministerium. Betroffene sollen auf die Regelung hinweisen.

Ende Juni hatte sich der DBW mit einem Schreiben an Kultusministerin Theresa Schopper gewandt. Darin hatte der Veraband darauf hingewiesen, dass an Diabetes erkrankte Kinder und Jugendliche auf die Handy-Nutzung auch während des Unterrichts oder in Prüfungssituationen angewiesen sind. Nun haben wir die Antwort aus dem Ministerium erhalten.

Gesundheit der Schülerinnen und Schüler nicht gefährden

Die Ministerin schreibt uns: „Auch uns ist es ein besonderes Anliegen, dass durch die Regulierung der privaten Nutzung mobiler Endgeräte an Schulen keinesfalls die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler gefährdet wird. Daher haben wir den Gebrauch und die Notwendigkeit von Apps auf dem Smartphone von Typ-1-Diabetes betroffenen Kindern oder auch anderweitig Erkrankten mit entsprechendem technischem Unterstützungsbedarf bereits bei der Konzipierung der Regelung mit bedacht und explizit aufgenommen.“

Die entsprechende Änderung des Schulgesetzes ist in Bearbeitung. Schon heute sind auf der Internetseite des Ministeriums Hinweise und Formulierungsvorschläge einsehbar, die medizinisch bedingte Ausnahmen beschreiben. Auf diese könnendie Schulen beim Entwurf hausinterner Regelungen zur Handy-Nutzung zugreifen (www.km-bw.de/handyregeln). Der DBW empfiehlt allen betroffenen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, bei der Schulleitung vorstellig zu werden und auf die vom Kultusministerium vorgegebenen Ausnahmen zum Handy-Verbot hinzuweisen.


von Reiner Hub, Vorstand DBW und Sozialreferent DDF

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (11) Seite 66


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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

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