Ende März war DiabetesHilfe-Nord-Mitglied Christian Bremer mit Maren Lühr, der zweiten Vorsitzenden des Vereins, in einer Klasse der Grone-Schule in Hamburg, deren Schülerinnen und Schüler sich im zweiten Lehrjahr in der Ausbildung zur Pflegefachkraft befinden.
Maren Lühr als ausgebildete Diabetesberaterin DDG war eingeladen worden, um der Klasse einen kleinen Einblick ins Thema Diabetes zu geben, und hatte mich gebeten, daran teilzunehmen, um aus Erfahrung zu sprechen, da nicht jeder Mensch mit Diabetes Symptome hat, wie sie zum Beispiel in Lehrbüchern stehen. Ich sollte auch als Beispiel für eventuelle Spätfolgen da sein und darüber berichten.
Die Klasse war sehr interessiert, stellte sehr viele Fragen. Sie teilte uns auch mit, dass einige Informationen, die in den Lehrbüchern stehen, bereits überarbeitet sind, aber dennoch wie vor 20 Jahren gelehrt werden.
Wir hatten Informations-Material dabei, was die Schülerinnen und Schüler gern annahmen. Um am Ende noch einmal etwas Spannung reinzubringen, durfte jeder seinen Blutzucker kontrollieren. Dabei erschraken sie teilweise, dass ihr Blutzucker trotz Süßigkeiten oder süßer Getränke bei fast allen zwischen 75 und 120 mg/dl (4,2 und 6,7 mmol/l) lag.
Die Schülerinnen und Schüler sagten alle, dass es sehr viel Information in zweieinhalb Stunden war und sie es jetzt erst einmal verarbeiten müssten. Doch sie waren alle sehr dankbar für die Erfahrungen und Informationen aus dem Alltag und, dass es mal etwas anderes ist, das von Betroffenen zu hören, als es nur in den Büchern zu lesen.
von Christian Bremer
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (7) Seite 67








