Informationen und Erfahrungen: DiabetesHilfe Nord Zu Besuch in der Grone-Schule Hamburg

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Informationen und Erfahrungen: DiabetesHilfe Nord Zu Besuch in der Grone-Schule Hamburg | Foto: Stiftung Grone-Schule
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Informationen und Erfahrungen: DiabetesHilfe Nord Zu Besuch in der Grone-Schule Hamburg

Ende März war DiabetesHilfe-Nord-Mitglied Christian Bremer mit Maren Lühr, der zweiten Vorsitzenden des Vereins, in einer Klasse der Grone-Schule in Hamburg, deren Schülerinnen und Schüler sich im zweiten Lehrjahr in der Ausbildung zur Pflegefachkraft befinden.

Maren Lühr als ausgebildete Diabetesberaterin DDG war eingeladen worden, um der Klasse einen kleinen Einblick ins Thema Diabetes zu geben, und hatte mich gebeten, daran teilzunehmen, um aus Erfahrung zu sprechen, da nicht jeder Mensch mit Diabetes Symptome hat, wie sie zum Beispiel in Lehrbüchern stehen. Ich sollte auch als Beispiel für eventuelle Spätfolgen da sein und darüber berichten.

Die Klasse war sehr interessiert, stellte sehr viele Fragen. Sie teilte uns auch mit, dass einige Informationen, die in den Lehrbüchern stehen, bereits überarbeitet sind, aber dennoch wie vor 20 Jahren gelehrt werden.

Wir hatten Informations-Material dabei, was die Schülerinnen und Schüler gern annahmen. Um am Ende noch einmal etwas Spannung reinzubringen, durfte jeder seinen Blutzucker kontrollieren. Dabei erschraken sie teilweise, dass ihr Blutzucker trotz Süßigkeiten oder süßer Getränke bei fast allen zwischen 75 und 120 mg/dl (4,2 und 6,7 mmol/l) lag.

Die Schülerinnen und Schüler sagten alle, dass es sehr viel Information in zweieinhalb Stunden war und sie es jetzt erst einmal verarbeiten müssten. Doch sie waren alle sehr dankbar für die Erfahrungen und Informationen aus dem Alltag und, dass es mal etwas anderes ist, das von Betroffenen zu hören, als es nur in den Büchern zu lesen.

von Christian Bremer


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (7) Seite 67

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 19 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

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