Erstes Familienwochenende „ZUsammenKUNFT“: Wunderschön, mit bleibenden Eindrücken, unterstützend

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Erstes Familienwochenende „ZUsammenKUNFT“ | Foto: liderina - stock.adobe.com
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Erstes Familienwochenende „ZUsammenKUNFT“: Wunderschön, mit bleibenden Eindrücken, unterstützend

Das erste Familienwochenende des Diabetiker Thüringen e.V. unter dem Motto „ZUsammenKUNFT“, welches nach fünf Jahren erstmals wieder vom 20. bis 22. September 2024 stattfand, war ein großer Erfolg und eine Bereicherung für alle Teilnehmenden.

Insgesamt nahmen acht Familien mit 14 Kindern teil. Das Programm bot eine ausgewogene Mischung aus Entspannung, kreativem Gestalten, lehrreichen Workshops und gemeinsamen Aktivitäten, die den Austausch und das Miteinander förderten. Besonders erfreulich war das durchwegs sonnige Wetter, das alle geplanten Aktivitäten unter einem strahlend blauen Himmel ermöglichte.

Unterstützende Gemeinschaft

Der Einstieg in das Wochenende fand am Freitagabend statt, wo ein erstes Kennenlernen der Familien organisiert wurde. Während die Kinder gemeinsam Traumfänger bastelten, hatten die Eltern die Gelegenheit, sich mit der anwesenden Diabetesberaterin über wichtige Themen rund um Diabetes auszutauschen. Dieses Gespräch bot Raum für individuelle Fragen, wertvolle Tipps und den Austausch von Erfahrungen unter den Eltern, was bereits zu Beginn des Wochenendes das Gefühl einer unterstützenden Gemeinschaft verstärkte. Im Anschluss fand für alle Interessierten eine Pilates-Einheit statt. Die Teilnehmer konnten sich hierbei nicht nur körperlich betätigen, sondern auch entspannen.

„Stark auch ohne Muckis“

Der Samstag begann mit einem vielfältigen Programm für Kinder und Eltern. „Herzensfreud“ Daniela Heyder, zertifizierte Kinder-, Jugend- und Familien-Coachin und Persönlichkeitstrainerin nach dem Konzept „Stark auch ohne Muckis“ begleitete das gesamte Wochenende. Mit ihrem Workshop „Selbstbehauptung und Selbstliebe“ fand für die Kinder ein spezieller Kurs statt, in dem sie lernen konnten, wie sie ihre eigenen Grenzen besser wahren, Selbstvertrauen aufbauen und ein positives Selbstbild entwickeln können.

Daniela Heyders spielerische und zugleich lehrreiche Art sorgte dafür, dass die Kinder viel Spaß hatten und gleichzeitig wertvolle Fähigkeiten für ihren Alltag zum Beispiel über Werte, Selbstliebe und Motivation erwarben. Besonders bereichernd war das Abschlussspiel des Workshops „Beschütze das Ei“, bei welchem sich Kinder gegen Eltern behaupten konnten.

Im Anschluss wurde für die Eltern der Workshop „Abenteuer Pubertät“ angeboten. Hierbei konnten wichtige Themen rund um die Pubertät besprochen werden. Die Themen reichten von den körperlichen und emotionalen Veränderungen bis hin zu den Herausforderungen in der Kommunikation zwischen Eltern und Jugendlichen. Dieser Workshop bot nicht nur theoretische Inhalte, sondern auch Raum für Fragen und Austausch.

Grillen in lockerer Atmosphäre

Am Samstagabend kamen dann alle Familien wieder zusammen, um bei einem gemeinsamen Grillabend den Tag ausklingen zu lassen. Das Grillen fand in einer entspannten und lockeren Atmosphäre statt, was den Austausch zwischen den Eltern intensivierte. Viele nutzten die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen als Eltern, ihre Kinder und das gemeinsame Wochenende auszutauschen. Auch die Kinder hatten großen Spaß und genossen das Zusammensein im Freien, im Spieleland oder auch im Schwimmbad mit ihren Eltern.

Am Sonntag, dem Abreisetag, fand zum Abschluss des Familienwochenendes noch eine weitere gemeinsame Aktivität statt. Alle Familien trafen sich am Waldrand zu einer Einheit Lach-­Yoga, die mit viel Begeisterung angenommen wurde. Lach-Yoga, eine Mischung aus spielerischen Atemübungen und bewusstem Lachen, sorgte nicht nur für heitere Stimmung, sondern half auch, Stress abzubauen, um mit einer positiven Energie den Tag zu beginnen.

Im Anschluss daran stand noch eine „Waldentdeckung mit Waldbaden“ auf dem Programm. Die Familien unternahmen eine geführte Tour durch den Wald, bei der sie die Natur mit allen Sinnen erleben konnten. Besonders das Waldbaden – das bewusste, ruhige Verweilen im Wald – bot eine wunderbare Gelegenheit, den Alltag hinter sich zu lassen, die Natur zu genießen und noch einmal in Ruhe das Wochenende Revue passieren zu lassen. Diese Aktivität bildete einen harmonischen Abschluss des Wochenendes. Fazit: Es war ein erfolgreiches Wochenende mit viel Austausch und gemeinsamer Zeit.

Familienwochenende war ein voller Erfolg

Der Mix aus Kreativität, Bewegung, informativen Workshops und dem gemeinsamen Austausch trug dazu bei, dass sich alle Teilnehmer, sowohl Kinder als auch Erwachsene, gut aufgehoben und verbunden fühlten. Besonders der Austausch unter den Eltern, der sowohl in den Workshops als auch in den freien Momenten, wie beim Grillen, stattfand, wurde von allen als äußerst bereichernd empfunden. Die Kinder hatten viel Spaß, sei es beim Basteln, im Spieleland, beim Schwimmen oder bei den gemeinsamen Aktivitäten, und konnten wertvolle neue Kontakte knüpfen.

Die harmonische und freundliche Atmosphäre, die das gesamte Wochenende prägte, war ebenfalls ein Highlight und trug dazu bei, dass sich alle Teilnehmer wohlfühlten. Wir blicken auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr, wenn wir wieder zu einem Familienwochenende einladen dürfen.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 73 (12) Seite 70

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

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