Mein Abschied aus dem aktiven Vereinsleben bei DTH Diabetiker Thueringen e.V.

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Mein Abschied aus dem aktiven Vereinsleben bei DTH-Diabetiker Thueringen | Foto: Uladzislau – stock.adobe.com
Foto: Uladzislau – stock.adobe.com
Mein Abschied aus dem aktiven Vereinsleben bei DTH Diabetiker Thueringen e.V.

Nach über zwei Dekaden gibt Annette Enders ihren Abschied von der aktiven Vereinsarbeit bei DTH Diabetiker Thueringen bekannt.

An dieser Stelle möchte ich mich persönlich verabschieden. Nach mehr als 20 Jahren aktiver Vereinsarbeit warten jetzt andere Herausforderungen auf mich. Durch eine gravierende Veränderung in meinem privaten Leben beginnt eine neue Zeit für mich … auch an dieser Stelle.

Alles im Leben hat seine Zeit. Ich durfte sehr viele unfassbar tolle, aktive, kreative, verlässliche und verbindliche Menschen kennenlernen, die mit Idealismus und Herzblut das Vereinsleben gestalteten und noch gestalten. Das Miteinander ging weit über die reine Verbandsarbeit hinaus. Und meine Überzeugung, dass nur wir selbst unsere Belange vertreten und verändern können, hat sich nicht geändert.

Mein Abschied bedeutet aber nicht, dass wir uns nicht mehr begegnen werden. Die Treffen anlässlich unserer Diabetikertage, Mitgliederversammlungen, Weltdiabetestage und anderer Gelegenheiten werden mir ein Anreiz sein, mit den vertrauten Menschen zusammenzukommen.

Es ist mir ein Bedürfnis, Danke zu sagen. Danke für die wertvolle und inspirierende Zeit mit Euch, in der ich so viel lernen durfte, über den Diabetes, viele Themen außerhalb des Diabetes und das Menschsein. Menschsein sollte das Credo aller sein und unser Miteinander lenken und leiten.


von Annette Enders, Diabetiker Thueringen e.V.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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