Vorsorge-Untersuchungen: Vieles bis ins Detail untersuchen wollen

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Vorsorge-Untersuchungen: Vieles bis ins Detail untersuchen wollen | Foto: Mariia – stock.adobe.com (generiert mit KI)
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Vorsorge-Untersuchungen: Vieles bis ins Detail untersuchen wollen

Regelmäßige Vorsorge ist für Menschen mit Diabetes besonders wichtig – doch nicht alle Untersuchungen sind Kassenleistung. Welche Vorsorge-Untersuchungen nötig sind, was das DMP bringt und worauf bei IGeL-Angeboten zu achten ist.

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Folgeerkrankungen. Deshalb ist bei ihnen eine regelmäßige medizinische Betreuung besonders wichtig. Ergänzend zur kassenärztlichen Versorgung bieten viele Arztpraxen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an. Diese Untersuchungen dienen häufig der Früherkennung und werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, da sie nicht Teil des Leistungskatalogs sind.

Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen

Wer an Diabetes erkrankt ist, für den ist es besonders wichtig, regelmäßig an den vorgesehenen Vorsorge-Untersuchungen teilzunehmen. Diese werden im Gesundheits-Pass Diabetes dokumentiert und deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Dazu gehören:

  • alle drei Monate: Kontrolle von Körpergewicht, Spritzstellen, Blutdruck, Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c)
  • einmal im Jahr: Untersuchung der Füße, Blutfettwerte, Nieren- und Leberfunktion, Herz, Nerven, Blutgefäße, Wohlbefinden (WHO-5-Fragebogen) und zahnärztliche Untersuchung
  • alle zwei Jahre: Augenuntersuchung bei Augenarzt/Augenärztin

Diese Untersuchungen helfen, Folgeerkrankungen zu verhindern bzw. frühzeitig zu erkennen. Bei vorliegenden Folgeerkrankungen oder in besonderen Situationen wie Schwangerschaft oder Pubertät ist das zeitliche Schema anzupassen.

Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen, auch beim Zahnarzt, sind bei Diabetes wichtig, um Folgeerkrankungen zu verhindern bzw. früh zu erkennen. | Foto: Studio Romantic – stock.adobe.com

Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen, auch beim Zahnarzt, sind bei Diabetes wichtig, um Folgeerkrankungen zu verhindern bzw. früh zu erkennen. | Foto: Studio Romantic – stock.adobe.com

Warum sich die Teilnahme am DMP Diabetes lohnt

Neben den regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen, die im Gesundheits-Pass Diabetes dokumentiert sind, gibt es für Menschen mit Diabetes die Möglichkeit, am Disease-Management-Programm (DMP) Diabetes teilzunehmen. Dieses strukturierte Behandlungsprogramm wird von vielen Krankenkassen angeboten – und bringt einige Vorteile mit sich.

Die Vorteile im Überblick:

  • Individuelle Betreuung: Menschen mit Diabetes werden regelmäßig nach einem festen Behandlungsplan untersucht und beraten – abgestimmt auf ihre persönliche Situation und den Verlauf ihrer Diabetes-Erkrankung.
  • Bessere Koordination: Ärztinnen und Ärzte arbeiten im DMP eng zusammen. Das sorgt für eine gut abgestimmte Versorgung, auch wenn mehrere Fachrichtungen beteiligt sind.
  • Frühzeitiges Erkennen von Risiken: Durch die regelmäßige Dokumentation lassen sich Veränderungen früh erkennen – zum Beispiel an Augen, Füßen, Nieren oder Blutgefäßen.
  • Mehr Wissen, mehr Sicherheit: In speziellen Schulungen erfahren Patientinnen und Patienten, wie sie ihren Diabetes im Alltag besser managen – etwa durch Ernährung, Bewegung oder den Umgang mit Medikamenten.
  • Aktive Mitwirkung: Menschen mit Diabetes sind aktiv in ihre Behandlung eingebunden. Das stärkt ihr Gesundheitsbewusstsein und unterstützt den langfristigen Erfolg der Therapie.

Die Teilnahme am DMP ist freiwillig und kostenfrei. In der Arztpraxis lässt sich besprechen, ob das Programm zu einem passt.

Auch die Messung der Herzfunktion mit einem Elektrokardiogramm (EKG) gehört zu den üblichen Vorsorge-Untersuchungen für MEnschen mit Diabetes. | Foto: pixelaway – stock.adobe.com

Individuelle Gesundheitsleistung

Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes Bund in Essen informiert über solche Leistungen und stellt fest, dass gesetzlich Versicherte jährlich insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro dafür ausgeben. Einige dieser Untersuchungen können – abhängig von der individuellen Situation – sinnvoll sein und die Kosten werden in bestimmten Fällen auch von einzelnen Krankenkassen übernommen. Wurde der Nutzen dieser Leistungen bisher nicht bewertet, konnte keine verbesserte Nachweiskraft oder gesundheitlich bessere Wirkung in der Mehrzahl der Fälle erbracht werden im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren, sind sie in der Regel nicht notwendig.

Wichtig ist zu wissen, dass IGeL stets freiwillig sind. Vor der Durchführung sollte eine umfassende Beratung durch die Arztpraxis stattfinden. Diese beinhaltet Informationen zu den möglichen Kosten, dem erwarteten Nutzen sowie etwaigen Risiken. So kann jede und jeder eine informierte Entscheidung treffen. Nur jeder vierte Befragte gab in einer Forsa-Umfrage für den IGeL-Report 2024 an, gut informiert zu sein. Zwei von drei Befragten glaubten, Selbstzahler-Leistungen seien immer medizinisch notwendige Untersuchungen.

Diabetes erkennen

Zurzeit wird bei Check-ups von Hausärzten nur der Nüchtern-Blutzucker erhoben, um einen Diabetes erkennen zu können. Besser wäre es laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG), dass auch das HbA1c bestimmt würde, alle drei, maximal fünf Jahre. Zudem kann der Findrisk-Fragebogen eine wertvolle Hilfe beim Bewerten des Erkrankungsrisikos sein. Die IGeL „Langzeitblutzucker“ kostet weniger als 15 Euro, eine umfassende Beratung eingeschlossen.

Mehr zur Bewertung von IGeL gibt es unter www.igel-monitor.de.


von Diabetiker Thüringen e.V.

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (6) Seite 68-69

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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