Dritte Aktion 2025 #SagEsLaut #SagEsSolidarisch: Aufwachsen mit Typ-1-Diabetes geht nur zusammen

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Dritte Aktion 2025 #SagEsLaut #SagEsSolidarisch: Aufwachsen mit Typ-1-Diabetes geht nur zusammen | Foto: diabetesDE
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Dritte Aktion 2025 #SagEsLaut #SagEsSolidarisch: Aufwachsen mit Typ-1-Diabetes geht nur zusammen

Die dritte Aktion 2025 der erfolgreichsten Social-Media-Kampagne in der Diabetes-Online-Community lautete „Kinder und Jugendliche mit Diabetes“. Wie wachsen Kinder mit Typ-1-Diabetes gut auf und wie wachsen Eltern mit ihnen mit? Ziel war es, zu zeigen, dass ein Leben mit Typ-1-Diabetes von Anfang an aktiv, mutmachend und selbstbestimmt sein kann, wenn Kinder Vertrauen erleben, Eltern loslassen dürfen und das Umfeld eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht.

„Ein chronisch krankes Kind nicht überbehütet aufwachsen zu lassen, ist die größte Herausforderung für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Einerseits brauchen die Kinder tägliche Unterstützung, wenn sie noch sehr klein sind, andererseits müssen die Kinder irgendwann selbstständig das Diabetes-Management erledigen, um eine gesunde Selbstwirksamkeit entwickeln zu können. Die Gratwanderung ist sowohl für die Eltern als auch für die Kinder eine Mammutaufgabe.“

Innerhalb der dritten Aktion der Kampagne in diesem Jahr wurden auch die immer wiederkehrenden sozialen Probleme wie Ablehnung eines Kindes mit Diabetes von Kita oder Schule und Ausschluss bei Wandertagen oder Klassenfahrten diskutiert. Denn hierzu bedarf es bundesweit dringend einheitlicher Regelungen.

„Wir fordern seit Jahren zusammen mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft Schulgesundheitsfachkräfte an Schulen, die sich im Problemfall um die Kinder kümmern können und somit die Eltern entlasten würden“, ergänzt Mattig-Fabian. „Kinder mit Typ-1-Diabetes brauchen Vertrauen, Verständnis und ein Umfeld, das ihnen echte Teilhabe ermöglicht, in Kita, Schule, Freizeit und Familie. Und Eltern brauchen Unterstützung, um loslassen zu können, ohne Angst, aber mit Zuversicht.“

Sandra und David erzählen im Video

Sandra (@kochen_backen_diakids), Mutter einer Tochter, die mit acht Monaten an Typ-1-Diabetes erkrankt ist, erzählt im Video, einzusehen auf www.diabetes-stimme.de/sageslaut: „So ein kleines Baby und plötzlich geht’s nur noch um Zuckerwerte, Insulin und Planung. Seitdem tragen wir, als Eltern, Verantwortung für etwas, das in ihrem Körper automatisch passieren sollte. Manchmal fühlt es sich an, als müssten wir ständig einen Schritt voraus sein. Und trotzdem möchte ich, dass sie einfach Kind sein darf.“

Der zweite Protagonist David (@dia_meule), ein junger Erwachsener, erhielt mit sechs Jahren die Diagnose Typ-1-Diabetes. „Am Anfang haben meine Eltern alles übernommen. Klar, das war wichtig. Sie wollten mich schützen und alles richtig machen, aber irgendwann wurde es zu viel. Ich wollte wieder ich selbst sein. Ich wollte sagen dürfen: ‚Ich kann das allein.‘“

Neu war diesmal die graphische Gestaltung der Kampagne, außerdem wurde die Website www.diabetes-stimme.de grundsätzlich überarbeitet. „Laut, farbig, selbstbewusst – die neue Optik von #SagEsLaut #SagEsSolidarisch spiegelt wider, was die Werte der Kampagne ausmachen“, sagt Nicole Mattig-Fabian. „Nach sechs Jahren war es Zeit für einen Rebrush und wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis.“ Die #SagEsLaut-Kampagne 2025 wird umgesetzt mit Unterstützung von den Unternehmen Abbott, Boehringer Ingelheim, Insulet, Lilly, Roche und Sanofi.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (11) Seite 81


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  • mr postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden

    Hallo,
    Ich bin neu hier.
    Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
    Ich würde mich gerne austauschen

  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

    • Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
      Gunnar

    • @gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
      Viele Grüße
      Oliver

    • Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).