Jetzt bewerben: Mehnert-Medaille 2024 für 50 Jahre Diabetes und mehr

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Jetzt bewerben Mehnert-Medaille 2024 für mehr als 50 Diabetes-Jahre | Foto: diabetesDE/Deckbar-
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Jetzt bewerben: Mehnert-Medaille 2024 für 50 Jahre Diabetes und mehr

Die Mehnert-Medaille wird jährlich am Weltdiabetestag im November an Menschen verliehen, die seit 50 Jahren oder länger mit Diabetes leben. Bewerbungen können noch bis 15. September eingereicht werden.

In Deutschland gibt es inklusive Dunkelziffer 11 Millionen Menschen mit Diabetes, davon gut 370.000 mit Typ-1-Diabetes. Dank moderner Diabetes-Therapie können Menschen mit Diabetes heute sehr alt werden. Insbesondere Menschen mit Typ-1-Diabetes leben so viele Jahrzehnte mit der Krankheit, da sie die Diagnose oft schon in der Kindheit erhalten. Doch das Leben mit Diabetes bedeutet auch im Jahr 2024 noch, dass man sich jeden Tag kümmern muss. Je nach Therapieform gehört dazu regelmäßiges Glukosemessen sowie -überwachen und selbstständiges Anpassen des Insulins. Aber auch zahlreiche weitere Faktoren, von Ernährung und körperlicher Bewegung bis zu Stress und Emotionen, haben Auswirkungen auf den Stoffwechsel.

Der im Frühjahr 2023 verstorbene „Diabetes-Papst“ Prof. Dr. Hellmut Mehnert stand wie kein Zweiter dafür, Menschen mit Diabetes zum aktiven Selbstmanagement zu motivieren. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vergibt daher seit 2013 zum Weltdiabetestag im November die „Mehnert-Medaille“ an einen Menschen, der 50 Jahre und länger seine eigene Diabetesbehandlung gut im Griff hat.

„Starke Persönlichkeiten, die ihr Leben trotz und mit der chronischen Erkrankung meistern sind Vorbilder im Umgang mit Diabetes“

„Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, den Preisträger oder die Preisträgerin der Mehnert-Medaille auszuwählen. Wir lesen so viele interessante und emotionale Geschichten der Menschen mit Diabetes. Seit Beginn der Verleihung haben wir zahlreiche starke Persönlichkeiten mit Typ-1-Diabetes kennenlernen dürfen, die – oftmals unter widrigen Umständen – ihr Leben trotz und mit der chronischen Erkrankung meistern. Sie alle sind Vorbilder im Umgang mit Diabetes“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, und ergänzt: „Wir verstehen die Auszeichnung mit der Mehnert-Medaille auch als Ansporn für jüngere Menschen mit Diabetes, ihr Diabetes-Management selbst in die Hand zu nehmen.“

Die vielen berührenden und mutmachenden Geschichten von Menschen, die mehr als 50 Jahre mit Diabetes mellitus leben, werden auf www.mehnert-medaille.de eingereicht. „Wir freuen uns auf viele spannende neue Geschichten, auch wenn jede großartige Geschichte die Arbeit der Jury, sich auf einen Preisträger oder eine Preisträgerin festzulegen, natürlich ein klein bisschen schwieriger macht“, so Mattig-Fabian.

Jetzt bis zum 15. September bewerben für die Mehnert-Medaille 2024

Auf www.mehnert-medaille.de/machen-sie-mit können alle, die länger als 50 Jahre mit Diabetes leben, ihre Geschichten hinterlegen. Jeder Einsender und jede Einsenderin erhält als Anerkennung für die Lebensleistung eine Urkunde von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe per Post zugesandt. Außerdem wird aus allen Geschichten, die bis zum 15. September 2024 hochgeladen werden, der Preisträger/die Preisträgerin der Mehnert-Medaille von einer Jury ausgewählt.

Traditionell wird die Medaille zum Weltdiabetestag verliehen. In diesem Jahr findet die Verleihung im Rahmen der neuen, gemeinsamen Veranstaltung „Meilensteine der modernen Diabetologie/Weltdiabetestag“ am Sonntag, 10. November 2024, in Berlin statt. Partner der Mehnert-Medaille ist der digitale Gesundheitsdienstleister Thieme, mit dessen Unterstützung wir auch die Website der Auszeichnung betreiben.

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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