Kooperation mit Veranstalter „Schritt für Schritt“: Lange Märsche auch für Menschen mit Diabetes möglich

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Kooperation mit Veranstalter „Schritt für Schritt“: Lange Märsche auch für Menschen mit Diabetes möglich | Foto: mRGB – stock.adobe.com
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Kooperation mit Veranstalter „Schritt für Schritt“: Lange Märsche auch für Menschen mit Diabetes möglich

Eine neue Kooperation zeigt, dass lange Märsche auch für Menschen mit Diabetes machbar sind. diabetesDE und der Veranstalter „Schritt für Schritt“ wollen mit gemeinsamen Trainingsimpulsen dazu motivieren, Bewegung niedrigschwellig und ohne Leistungsdruck in den Alltag zu integrieren.

Mit mehr Bewegung die Blutzuckerwerte im Blick haben, das nehmen sich viele Menschen mit Diabetes für ein neues Jahr vor. Doch nicht jeder ist eine Sportskanone oder ein Lauftalent. Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes, die zudem mit Übergewicht kämpfen, scheuen den Gang zum Fitness-Studio aus Angst vor stigmatisierenden Blicken.

Was aber jeder machen kann, sind Spaziergänge in der Natur – je länger, desto besser.

Kooperation mit Marsch-Veranstalter „Schritt für Schritt“

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe möchte daher alle Menschen mit und ohne Diabetes motivieren, sich an längere Märsche heranzuwagen, wenn sie von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin ein „Go“ dafür bekommen haben. Aus diesem Grund ist die gemeinnützige Organisation 2026 eine Kooperation mit dem Marsch-Veranstalter „Schritt für Schritt“ eingegangen, online zu finden unter.

Wer im Januar 2026 mit dem Training beginnt und dies langsam steigert, kann den 30-km-Marsch am 30. Mai in Waren an der Müritz anpeilen. Für alle Marsch-Events 2026 gilt: Mitmachen und Gutes tun! Denn 2 Euro der Anmeldegebühr für jeden Teilnehmenden gehen an diabetesDE für die Diabetes-Aufklärung.

Wer schon trainiert ist, kann auch den 60-km- oder sogar den 100-km-Marsch in Waren anpeilen oder natürlich auch an den früher oder später stattfindenden Märschen in anderen Städten teilnehmen. diabetesDE hat zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln das Trainingsprogramm für Anfänger „7.000 plus“ entwickelt.

Märsche stärken die Willenskraft

„Wir wollen all diejenigen von längeren Märschen begeistern, die fitter werden wollen und sich selbst beweisen wollen, was in ihnen steckt“, sagt Nicole Mattig-Fabian, die Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

„Märsche sind deswegen ‚in‘, weil es eben nicht um die körperliche Höchstleistung geht, sondern um die eigene Willenskraft. Man fängt erst klein an und kann sich von Woche zu Woche oder von Monat zu Monat steigern. Strammes Spazierengehen ist gut für die Gesundheit: Es senkt den Blutzuckerspiegel, macht den Kopf frei und steigert das Selbstbewusstsein.“

Nils Degenhardt, Geschäftsführer von „Schritt für Schritt“, ergänzt: „Bei uns geht es nicht um Wettkampf, sondern um ein Gemeinschaftsgefühl. Wir spüren einen großen Zusammenhalt in dieser Community, hier ist wirklich einer für den anderen da. Es sind schon viele Freundschaften entstanden, die über den Marsch hinaus halten. Und wer einmal dabei war, den lässt das Marschfieber nicht mehr los.“

„Unvergessliches Erlebnis“

Anfängerinnen und Anfänger erzählen oft, dass der Marsch ihr Leben verändert hat. So kommentiert eine Teilnehmerin: „Der Marsch in Bonn war für mich als Neuling ein unvergessliches Erlebnis. Die Strecke wunderschön, das Team so herzlich und die Atmosphäre unter den Teilnehmenden einfach toll. Ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffen kann, aber in der Gruppe bin ich über mich hinausgewachsen.“

Grundvoraussetzung für das optimale Bewältigen der Strecke sei laut Degenhardt aber gutes Schuhwerk, am besten Walking- oder Wanderschuhe, die schon eingelaufen sind. Trotzdem sollte jede und jeder Teilnehmende Blasenpflaster im Gepäck haben. „Menschen mit Typ-1-Diabetes sollten zudem unterwegs ihre Glukosewerte überprüfen und Hypo-Helfer in der Tasche haben“, erläutert Mattig-Fabian.

diabetesDE marschiert mit

In Waren werden von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zwei Mitarbeiterinnen die 30-km-Strecke gehen: Dr. Gaby Allrath (54 Jahre) und Luisa Pelz (25 Jahre), die selbst mit Typ-1-Diabetes lebt.

Zusammen mit Prof. Dr. Christine Joisten und ihrem Team von der Deutschen Sporthochschule Köln hat diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zudem einen Einstiegs-Trainingsplan für Lauf-Anfängerinnen und -anfänger erarbeitet.

Marsch über 30 km in Waren: Samstag, 30. Mai 2026, ab 9.30 Uhr – hier geht’s zur Anmeldung

„Je mehr Menschen mit und ohne Diabetes wir in Bewegung bringen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, erst gar keinen Typ-2-Diabetes zu entwickeln beziehungsweise den bereits manifestierten Diabetes gut in Balance zu halten.“

Den Plan und weitere Trainingstipps finden Sie auf unserer Website: www.diabetesde.org/trainingstipps.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (1/2) Seite 80-81

zur Beitragsübersicht von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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