Rückblick auf das Neujahrstreffen der Berliner Diabetiker

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Rückblick auf das Neujahrstreffen der Berliner Diabetiker | Foto: MD – stock.adobe.com
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Rückblick auf das Neujahrstreffen der Berliner Diabetiker

Beim Neujahrstreffen der Berliner Diabetiker wurde deutlich, wie sehr sinkende Mitgliederzahlen und fehlendes Engagement die Selbsthilfe belasten. Reiner Tippel berichtet über die aktuelle Situation des Vereins und macht den Aufruf, die Arbeit für Menschen mit Diabetes zu stärken.

Das Neujahrstreffen der Berliner Diabetiker fand am 12. Januar 2026 im Haus der Parität in der Brandenburgischen Straße 80 statt. Der Vorsitzende, Reiner Tippel, begrüßte die, leider nur acht, anwesenden Mitglieder, mit besten Wünschen für das neue Jahr.

Warum ist das Interesse unserer Mitglieder so gering? Lag es am Wetter? Oder gibt es andere Gründe? Reiner Tippel berichtete über die schwierige Situation des Vereins durch stetig fallende Mitgliederzahlen und mangelndes Interesse der Mitglieder oder anderer Interessierter, sich zu engagieren.

Dabei wäre es dringend notwendig, die gesundheitliche Selbsthilfe zu stärken, in Anbetracht der sozialen Kälte in vielen Bereichen der Sozial- und Gesundheitspolitik und des Ausbleibens der dringend notwendigen echten Reformen.

Mitgliederversammlung im Mai: Aufruf zur Mitarbeit!

Am 11. Mai 2026 ist die jährliche Mitgliederversammlung geplant. Bis dahin hoffe ich auf Ihre Rückmeldungen und die Bereitschaft, den Vorstand zu unterstützen. Das ist die Voraussetzung, um unsere Arbeit für die Berliner Menschen mit Diabetes fortzuführen.

Im weiteren Verlauf des Neujahrsempfangs wurden von den Anwesenden Fragen gestellt und wir sprachen über medizinische Sachverhalte, da es diesbezügliche Fragen und Probleme zur Insulin-Einstellung und weiteren Themen gab.

Noch einmal meine große Bitte: Melden Sie sich zahlreich bei mir. Nur so können wir unsere Arbeit fortführen.


von Reiner Tippel, Vorsitzender Diabetikerbund Berlin

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (3) Seite 72


zur Beitragsübersicht von Diabetikerbund Berlin e.V.

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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