Probanden gesucht: Hat die soziale Lage etwas mit der Qualität der Pflege im Krankenhaus zu tun?

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Probanden gesucht: Hat die soziale Lage etwas mit der Qualität der Pflege im Krankenhaus zu tun?

Soziale Ungleichheit im Krankenhaus ist kein Mythos, wie uns Berichte unserer Mitglieder immer wieder zeigen. Die Pflegerin und Doktorandin Selina Baumann möchte daran etwas ändern. Mit dem Ausfüllen eines Fragebogens können Sie ihr dabei helfen.

Selina Baumann ist ausgebildete Pflegefachkraft und hat parallel zum Beruf ein Studium der Pflegewissenschaften an der Hochschule München absolviert. Aufgrund ihrer praktischen Berufserfahrung liegt ihr das Patientenwohl besonders am Herzen und so hat sie dieses zum Thema ihrer Doktorarbeit gemacht. Genauer möchte sie herausfinden, ob verschiedene Patientengruppen die Qualität der Pflege in Krankenhäusern unterschiedlich wahrnehmen. So z.B., ob Faktoren wie beispielsweise Alter, Geschlecht, Einkommen oder die Art der Versicherung einen Einfluss darauf haben.

Selina Baumann
Selina Baumann möchte wissen, wie sich die soziale Situation auf die Wahrnehmung von Pflege im Krankenhaus auswirkt. | Bildrechte: privat

Fragebogen hilft weiter

Neben der Einordnung von sozialer Ungleichheit in der Pflege hofft die Doktorandin mit ihrer Arbeit langfristig auch zu verbesserter und patientennäherer Versorgung in Krankenhäusern beitragen zu können. Wir möchten Frau Baumann deshalb gern bei dieser wertvollen Arbeit unterstützen und würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden, einen Fragebogen auszufüllen, den sie für diese Arbeit braucht.

So nehmen Sie teil

Wenn Sie derzeit in einem Krankenhaus versorgt werdet, oder es kürzlich wurden, erreichen Sie über den Link Frau Baumanns Umfrage. Diese ist natürlich zu 100 Prozent anonym. Bitte beantworten Sie die Fragen sorgfältig. So können Sie mithelfen, zur Verbesserung der Pflegequalität beizutragen.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße