Pflege und Pflegeversicherung: Wer soll das bezahlen?

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Pflege und Pflegeversicherung: Wer soll das bezahlen | Zerbor – stock.adobe.com
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Pflege und Pflegeversicherung: Wer soll das bezahlen?

Die Bergedorfer Selbsthilfegruppe hat sich mit dem Thema „Pflege und Pflegeversicherung“ befasst. Eine Problemstellung, die früher oder später uns alle betreffen kann, zumal wir als Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko dafür in uns tragen.

Als Referenten dazu haben wir Martin Moritz von der Angehörigenschule eingeladen, eine Einrichtung, die hier von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Angehörige von pflegebedürftigen Personen objektiv und unparteiisch über die Rechte, Möglichkeiten und Vorgehensweisen zu informieren, wenn ein Pflegefall in der Familie eintritt.

18 Personen, Menschen mit Diabetes und Angehörige, folgten mit großem Interesse dem Referenten. Er schilderte die Entwicklung und Weiterausformung der Pflegeunterstützung in Deutschland und zeigte deren Leistungen. Dabei verstand er es, die Zusammenhänge und Begrifflichkeiten der Materie zu erklären und der Versammlung durch Beispiele und seine PowerPoint-Präsentation nahezubringen.

Viele hörten zum ersten Mal von Verhinderungspflege und Entlastungspflege. Eindringlich wies Martin Moritz auf die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit hin, eine Vorsorgevollmacht über den Tod hinaus für eine Person des Vertrauens einzurichten, um im schlimmsten Fall nicht durch Entscheid des Gerichts von einem völlig fremden Menschen abzuhängen.

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Möglichkeit, Fragen zu stellen, lebhaft in Anspruch genommen. Alle sind gespannt auf den zweiten Teil der Veranstaltung bei unserem nächsten Treffen.

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 29 Minuten

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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