t1day 2025: Ein Tag voller Austausch, Wissen und Zukunftsvisionen in Berlin

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T1Day 2025: Ein Tag voller Austausch, Wissen und Zukunftsvisionen in Berlin | Foto: t1day/diateam
Foto: t1day/diateam
t1day 2025: Ein Tag voller Austausch, Wissen und Zukunftsvisionen in Berlin

Ende Januar heißt es seit einigen Jahren: Kommt zum t1day in Berlin. An diesen Sonntagen trifft sich die Diabetes-Community zum Austausch von Erfahrungen, für neues Wissen, zum Diskutieren und zum Kennenlernen von Neuheiten.

Am 26. Februar war es wieder so weit: Die Tore in Berlin öffneten sich wieder für den t1day, das Event rund um Diabetes Typ 1. Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor Ort,. Zusätzlich verfolgten mehr als 80 Personen die Veranstaltung online. Ich war zum ersten Mal dabei – und es war eine großartige Erfahrung! Die Atmosphäre war inspirierend, die Community unglaublich offen. Es fühlte sich einfach gut an, verstanden zu werden und sich auszutauschen. Überall begegnete man freundlichen Gesichtern.

t1day: Wissen, Technik und Austausch

Der t1day bot zahlreiche Möglichkeiten, Kontakte mit anderen Menschen mit Diabetes und auch Vertretern der Industrie zu knüpfen und sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Namhafte Industrie-Partner wie Abbott, Roche, Dexcom, Medtronic, Insulet, ViCentra, Ypsomed und VitalAire waren ebenfalls vor Ort. Sie präsentierten ihre Produkte wie Insulinpumpen und Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM-Systeme).

Auch der Medienpartner MedTriX mit seiner Marke Diabetes-Anker war vor Ort. In der Ausstellung konnte man sich umfassend über Insulinpumpen, CGM-Systeme und andere Hilfsmittel informieren. Man konnte Geräte in die Hand nehmen und Fachleuten direkt Fragen stellen. Und das kostenfreie Büfett bot jederzeit die Option einer kleinen Stärkung.

Workshops, Vorträge und zukunftsweisende Forschung

Den ganzen Tag über fanden spannende Workshops – beim t1day als t1-camps bezeichnet – und Vorträge statt. Die ausgewählten Themen waren alle welche, die Menschen mit Diabetes wirklich bewegen. Besonders spannend war die Diskussion über gesundheitspolitische Forderungen und Wünsche an die Industrie, die Politik und an Diabetes-Teams. Hier waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zu denen auch viele Eltern von Kindern mit Diabetes zählten, gefragt, aktiv mitzudiskutieren und ihre Erfahrungen einzubringen.

Die Forderungen und Wünsche wurden von den Expertinnen und Experten, die die Diskussion leiteten und moderierten, gesammelt und werden nun von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, die die Schirmherrschaft des t1days hatten, weiter aufbereitet und veröffentlicht.


von Jessica Korff

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (4) Seite 72

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße