Unsere Lehren aus einer Reha-Messe

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Unsere Lehren aus einer Reha-Messe | Foto: Jessica Lenth
Foto: Jessica Lenth
Unsere Lehren aus einer Reha-Messe

Auf der IRMA 2024 präsentierte sich die DiabetesHilfe Nord gemeinsam mit der AdipositasHilfe Deutschland. Dabei erlebten die Verbandsvertreter Licht und Schatten.

Vom 20. bis 22. Juni 2024 konnten wir uns bei der IRMA, der Internationalen Reha- und Mobilitätsmesse, mit einem Info-Stand präsentieren, gemeinsam mit der AdipositasHilfe Deutschland e. V. Dass dies eine gute Kombination war, stellten wir schon bei den ersten Besuchern fest, da auf der Messe sehr viele Menschen mit mehreren Erkrankungen waren. Diabetes oder Adipositas standen wegen schwerer Muskel- und/oder Nervenerkrankungen nicht im Vordergrund. Adipositas und Typ-2-Diabetes waren aber oft Konsequenzen. „Beweg Dich mehr und geh walken“ sind keine hilfreichen Tipps bei Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Ehrlich gesagt war es für unser Team vor Ort eine echte Herausforderung und auch wir hatten eine enorme Lernkurve. Was uns begeisterte, war, dass die Menschen, mit denen wir sprachen, einen unbändigen Willen hatten, sich nicht ihrer Erkrankung zu ergeben. Das beeindruckte uns zutiefst.

Was uns erschreckte? Dass die Aufklärung, Betreuung und Versorgung von Menschen mit Diabetes noch schlechter ist, als wir bereits vermutet haben – aus unserer Sicht gerade für Menschen mit zahlreichen Begleiterkrankungen schlichtweg eine Katastrophe. Das ist für uns eine klare Motivation, auch in diesem Bereich die Aufklärung zu verstärken.

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