- Aus der Community
Diabetes macht erfinderisch
4 Minuten

„Blutzuckerlaunisch“ erfinde ich die dollsten Dinge ;), die man in meinem Blog unter dem passenden Titel „(Diabetes-)Kunst oder kann das weg“ findet.
Wenn ich jedenfalls mal wieder
- so richtig wütend auf meine Bauchspeicheldrüse bin, weil sie halt dumm ist und seit 18 Jahren nicht richtig funktioniert, oder
- ich feststelle, dass ich ganz dringend mal wieder eine Tasche für meine Diabetes-Utensilien benötige, oder
- es an der Zeit für ein neues Design meines OmniPods ist, weil das alte zu langweilig erscheint/nicht zum Anlass passt 😉 , oder
- ich einfach nur Hunger habe, der Blutzucker aber zu hoch ist und sich nicht runterdrücken lässt oder
- ich nicht weiß, wohin mit dem Traubenzucker, den ich sowieso nicht esse 😉 oder
oder oder oder…
…dann, ja dann ziehe ich mich mit genügend Mousse au Chocotofulat, versteht sich, gern mal in meine kleine „Kreativwerkstatt“ zu Hause zurück und werkele ein bisschen. Na, und dann wird’s halt „komisch“ ;). Überzeugt euch selbst…
Ach so, und falls ihr Fragen zur Gestaltung/Umsetzung habt, stellt sie gerne über die Kommentare unter diesen Beitrag, aber schreibt mir nicht, wie „bekloppt“ ich doch bin bzw. meine Ideen sind, das weiß ich schon selbst ;-P
Bauchspeicheldrüse zweckentfremdet: Kirschkernkissen-Mama-Pancri und Täschchen-Nachwuchs-Pancri
Wenn meine Bauchspeicheldrüse schon kein Insulin mehr produzieren möchte, dann ist sie jetzt immerhin noch zum Wärmen und Kühlen zu gebrauchen oder auch als Tasche für OmniPod, Blutzuckermessgerät, CGM-System oder FGM-System.
Die etwas andere Voodoo-Puppe: Voodoo-Diabetesfrust-Batman
Bei Blutzuckerfrust, Lanzette greifen (am Gürtel befestigt) und damit kräftig in den Batman piksen. Einst war es noch eine farblose Patchwork-Eule.
Auch so etwas muss es ja geben: Kissenschublade für Diabetiker
Jetzt wird’s kuschelig: Die Kissenschublade bietet Platz für Insulinpumpe, Messgerät, Fernbedienung und gaaaanz wichtig: Lieblingsschoki.
Wer Diabetes hat, braucht Nerven: Diabetes-Nervenzelle
Was tun, wenn der Diabetes nervt? Diabetes-Nervenzelle fest drücken – hilft garantiert!
Diabetes-„kranker“ Kuschelläufer/Läufer
Das „OmniPod-Fixier-Band“ am Arm und das „Pflaster“ auf der Bauchspeicheldrüse verraten es: Der hat Diabetes. Symbolisiert meine Liebe zum Laufen und Kuscheln und Moppi (meinem Mann) natürlich auch ;)!!!
Besserwisser: die intelligente Diabetes-Utensilien-Tasche
Was man nicht im Kopf hat… Wie heißen die Medikamente noch mal, die ich mir beim Arzt aufschreiben lassen wollte? Dank dieser Diabetes-Utensilien-Tasche habe ich Namen/Dosierung meiner Therapiehilfsmittel und Medikamente und deren Namenszusätze jetzt immer auf dem Schirm, äh, in der Tasche…, wenn ich mir beim Arzt meine Medikamente aufschreiben lasse. Das Cover der Tasche ist so konstruiert, dass es flexibel austauschbar ist, sollte ich neue/andere Medikamente/Hilfsmittel benötigen.
Sag’s ja: Lakritz ist lebensnotwendig 😉
Das Bild spricht wohl für sich:
„Blood and Stripes“: Das Blutzuckerteststreifen-Schmuckkästchen
Das etwas andere Schmuckkästchen. Diese Teststreifen wollten nicht in den Müll wandern, sondern mit Blut, ääh… rotem Acryl recycelt auf die Schmuckdose geklebt werden. So ist wertvoller Schmuck sicher „ordentlich und sauber“ aufgehoben ;).
Ich hänge an der Flasche, zumindest bei Unterzuckerung
Aus den Böden zweier PET-Flaschen und einem Reißverschluss entstand diese Traubenzuckerdose mit Reißverschluss. Bietet aber auch Platz für anderen Krempel. In jedem Fall auch „Katzen-sicher“ ;).
Höschen fürs Döschen
Teststreifendosen, zieht euch warm an! Austauschbare Hüllen aus Vlies zum Aufpeppen der Teststreifendosen.
Patchart-Pod
Mein Pod muss bluten. Servietten-Technik auf’m Pod. Heute mal Schlangenhautlook.
Zeichnen nach Blutzuckerwert
Diabetesfrust wird „weggezeichnet“ und dann an die Wand gehängt. Dann passt die Laune wieder.
In diesem Sinne: Be creative!
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 9 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]


















Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße