- Aus der Community
Neues Jahr, neues Glück – Zeit für Vergebung.
2 Minuten

Seit 24 Jahren sind wir zusammen.
Wie oft schon habe ich dich verflucht, habe gewünscht, dass du verschwinden würdest, habe mich gefragt, warum wir zusammen sind. Und nie habe ich eine Antwort bekommen, von niemandem.
Die Kunst unserer Beziehung ist es, im Einklang miteinander zu leben, den anderen zu respektieren und zu achten.
Es wäre unser Ende, wenn wir niemanden an uns heranlassen würden, nur um uns selbst kreisen würden und uns in unserer Bindung verlieren würden.
Du bist da, wenn ich am Morgen schweißgebadet aufwache, wenn mein Blutzucker zu niedrig ist. Nimmst mich in den Arm und erzählst mir, dass morgen auch noch ein Tag ist, dass es morgen besser laufen wird.
Du zwingst mich zur Langsamkeit, wenn ich wieder zu viele Bälle jongliere und nicht weiß, wo mir der Kopf steht.
Du sagst mir, dass neben der Liebe Gesundheit das wichtigste im Leben eines jeden sein sollte, und zwingst mich, darauf zu achten.
Ich habe gelernt, meine Handlungen nicht von dir abhängig machen, sondern das Leben zu führen, das ICH will.
Du folgst mir nur, bist für mich wie ein Schatten. Ich werde dich nicht verlassen.
Es bringt nichts zu überlegen, ob eine Beziehung mit jemand anderem besser wäre. Unsere Beziehung ist so, wie sie ist.
Wenn wir wieder einmal einen Tiefpunkt erreicht haben, schaue ich mich um, entdecke so viele grausamere Partner. Partner, die einen an Schläuche verbannen, in Krankenhäuser, einen einsperren und in ein straffes Korsett aus Verboten zwingen.
Du fragst mich, warum ich dich liebe? Nach all den Tiefen, in die du mich gestürzt hast? Nach all dem Kummer und den Tränen, der Verzweiflung, der Machtlosigkeit? Ich liebe dich noch immer und werde dich immer lieben, denn du bist ein Teil von mir, du hast mein Leben im Hintergrund gelenkt, du hast mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Würde ich dich hassen, würde ich mich selbst zerstören. Also liebe ich dich.
Dieses Jahr will ich uns vergeben.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]








Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße