- Aus der Community
5 Dinge, die jeder in seiner „natürlichen“ Hausapotheke haben sollte
3 Minuten
Es gibt viele Diskussionen, ob Schmerztabletten, Nasensprays und sonstige Medikamente. Immer hat jemand Einwände oder Studien, die beweisen, wie schlecht alles für den Körper ist.
Ich möchte euch aber fünf Sachen zeigen, die in eurem Haushalt immer zur Verfügung stehen sollten, um dem Körper bei kleineren Übeln zu helfen, und nein, hier kann niemand etwas dagegen sagen!
#1 – Wasser
Mir hat mein Arzt mal einen einfachen, aber wirkungsvollen Rat gegeben: „Wenn du dich schlecht fühlst, trink ordentlich Wasser. Stell dir einfach vor, du spülst deinen Körper aus.“ Das war ein guter Rat und hilft wirklich. Es ist zwar wirklich nervig, alle Stunde aufs Klo zu müssen, aber lieber ein paar Tage lang mal öfter das Badezimmer sehen, als später die Arztpraxis.
#2 – Obst & Gemüse
Eure Ernährung sollte immer ausgewogen sein, aber ich weiß selber, dass es Tage gibt, an denen es schwerfällt, immer genug Obst und Gemüse zu essen. Wenn ihr aber merkt, dass ihr euch nicht in Topform füllt, gönnt euch z.B. mal wieder ein Stück Obst oder einen frischen Salat. Versorgt euren Körper wieder mit Vitaminen und Mineralstoffen, die helfen können, die Bakterien und Viren zu bekämpfen!
Ein persönlicher Tipp von mir, passt mit der Anzahl eures Obstes auf! Wenn euer Magen lange keine Fruchtsäure verarbeiten musste, solltet ihr ihn mit kleinen Mengen wieder daran gewöhnen. Sonst verursacht ihr euer eigenes kleines Magen-Darm-Problem.
#3 – Schlaf
Wenn ich mich als Kind krank fühlte, habe ich mich ins Bett gelegt und habe so lange geschlafen, bis ich von Mama geweckt wurde, damit ich Medizin oder Essen zu mir nehmen konnte. Jetzt als Erwachsene überhöre ich oft diesen natürlichen Drang nach Ruhe. Ich habe das Gefühl, meine Arbeiten erst erledigen zu müssen, bevor ich mir die Ruhe gönnen kann, und genau das ist das Problem in der heutigen Zeit! Wir sollten unserem Körper Zeit geben, sich selber zu helfen, und nicht sofort zur Schmerztablette greifen. Deswegen das nächste Mal bei kleiner Schwäche Zucker messen, Handy und alle elektrischen Geräte im Raum ausschalten und mal wieder eine Runde schlafen!
#4 – Wärme & Kälte
Bei Zerrungen oder Verspannungen sollte man auch die Schmerztabletten liegen lassen und als Erstes zu den Hausmitteln greifen, die unsere Großeltern schon kannten. Bei Verspannungen nutze ich oft das Körnerkissen, was ich in der Mikrowelle aufwärme. Der kleine Kühlakku hat mir schon bei zahlreichen Verbrennungen und geschwollenen Wangen nach Zahn-OPs geholfen! Einfach in ein Geschirrhandtuch wickeln und damit die betroffene Stelle kühlen.
#5 – Pflaster
Jede schwere Verletzung sollte vom Arzt kontrolliert und ggf. genäht werden, aber wer kennt es nicht, wenn man sich mal schneidet oder beim Rasieren abrutscht? Pflaster helfen mir oft, dass kleinere Wunden nicht von Kleidung oder Schweiß irritiert werden. Ich tanze in meiner Freizeit und könnte ohne schützende Pflaster oft nicht mehr in meine Straßenschuhe steigen, ohne die verletzten Hautstellen an den Füßen weiter zu verschlimmern. Tragt die Pflaster aber nicht zu lange und wechselt sie täglich. Löst sie am besten unter der Dusche von eurer Haut. Dann könnt ihr die Wunden auch sofort trocknen und ggf. mit einer Wundschutzcreme pflegen. Wenn ihr aber merkt, dass das beste Pflaster keine Hilfe mehr bringt, geht zum Arzt. Es wird nicht ohne Grund immer darauf hingewiesen, dass man bei Diabetes auf Wundheilung etc. achtgeben muss!
Wie ihr seht, sollten wir alle mal wieder erst auf unseren Körper hören, ihn mit „alten“ Hausmitteln versorgen und erst später, wenn es nicht ohne geht, zu Medikamenten greifen. Wir fügen unserem Körper jeden Tag künstliches Insulin zu, ich bin zwar dafür dankbar, aber möchte meinem Körper ansonsten nur Gutes tun!
Falls euch noch etwas einfällt, was zu der natürlichen Hausapotheke passen könnte, schreibt gerne einen Kommentar und helft uns allen zu einem gesunden Haushalt.
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diahexe postete ein Update vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747








Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.