- Aus der Community
„Meine Freundin hat mir das Leben gerettet“
3 Minuten

Ein Abend mit Freunden, man redet, feiert, lacht und trinkt den ein oder anderen Schluck. Mit Diabetes ist das nicht ganz so einfach, und die meisten von uns haben vermutlich ihre eigenen Regeln, um gut mit solchen Situationen umzugehen. Nur eine bestimmte Menge Alkohol in einem gewissen Zeitraum oder nur eine bestimmte Art von Alkohol. Vielleicht auch gar keinen Alkohol, wer weiß. Und vielleicht hat ja jemand von euch den Code geknackt und hat ein Rezept für den sicheren Umgang mit Cocktails 😉 Erzählt es uns in den Kommentaren!
Diabetes-Kunst: in Comics und Porträts
Hier geht es aber um Connor, der Anfang 20 ist und davon erzählt, wie er abends mit Freunden unterwegs war. Mit ihm habe ich vor einigen Jahren in Schottland gesprochen, als ich Daten für meine Doktorarbeit gesammelt habe. Daraus habe ich gemeinsam mit Alex Lorson eine Comic-Serie entwickelt, die ihr auch in der Blood Sugar Lounge findet, und Alpo Honkapohja hat Porträts gezeichnet. Die könnt ihr euch mit den Geschichten der Portraitierten in meinem Buch anschauen.
Connors Alltag: ganz schön gesund

Connor also. Ein junger Architekt, gerade in den Beruf eingestiegen, und vor kurzem hat er für sich entdeckt, dass Sport, Meditation und Ernährung superwichtige Bausteine in seinem Diabetesmanagement sind. Er isst wenige Kohlenhydrate, fährt mit dem Rad zur Arbeit und geht ins Fitnessstudio. Seit einigen Monaten meditiert er auch jeden Tag eine halbe Stunde. Jedenfalls meistens 😊

Ein Abend außer der Reihe
Doch auch in so einem gesunden Leben gibt’s mal Ausnahmen und besondere Situationen, und so erzählt Connor von einem Abend im Pub. Gute Gespräche, das ein oder andere Glas mehr als geplant, und so kam er abends mit einem guten Schwips wieder nach Hause und legte sich schlafen. „Meine Freundin ist irgendwann aufgewacht und hat gemerkt, dass ich ganz verschwitzt und unruhig bin. Sie hat versucht, mich zu wecken, aber ich habe erst nicht reagiert. Sie hat sich gleich gedacht, dass ich vermutlich unterzuckert bin, und nachgemessen und mich dann wachgerüttelt, damit ich etwas esse. In der Nacht hat sie mir vermutlich das Leben gerettet.“
Podcasts als Inspiration

Während seiner Schulzeit und im Studium, erzählt Connor weiter, war er öfter aus und hat mehr getrunken und auch das ist nicht immer gut gegangen. Dann war er mal zu hoch, mal zu tief, aber irgendwie gehörte das auch einfach dazu. Seit er in einem Podcast (https://livingvertical.org/feed/podcast) über ketogene Ernährung gestolpert ist, hat er auch angefangen, damit zu experimentieren und bewusst fast keinen Alkohol mehr zu trinken. „Mit weniger Kohlenhydraten geht es mir viel besser – mein Zucker ist stabiler, ich kann essen, ohne mir zu viele Gedanken darüber zu machen, und vor allem Sport machen, wie ich das will, ohne ständig zu unterzuckern. Heute würde ich sagen, Sport und Ernährung sind meine Medizin, und Meditation. Wenn ich insgesamt entspannt bin, kann ich auch mit allem anderen besser umgehen.“

Wie macht ihr das so mit Alkohol, Essen und Entspannung?
Hier kommt ihr zum letzten Comic von Mirjam:
„Neee, ich hab den Kuchen nur angeschaut und davon ist mein Zucker hoch gegangen…“
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Monat
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
