„Meine Freundin hat mir das Leben gerettet“

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„Meine Freundin hat mir das Leben gerettet“
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Ein Abend mit Freunden, man redet, feiert, lacht und trinkt den ein oder anderen Schluck. Mit Diabetes ist das nicht ganz so einfach, und die meisten von uns haben vermutlich ihre eigenen Regeln, um gut mit solchen Situationen umzugehen. Nur eine bestimmte Menge Alkohol in einem gewissen Zeitraum oder nur eine bestimmte Art von Alkohol. Vielleicht auch gar keinen Alkohol, wer weiß. Und vielleicht hat ja jemand von euch den Code geknackt und hat ein Rezept für den sicheren Umgang mit Cocktails 😉 Erzählt es uns in den Kommentaren!

Diabetes-Kunst: in Comics und Porträts

Hier geht es aber um Connor, der Anfang 20 ist und davon erzählt, wie er abends mit Freunden unterwegs war. Mit ihm habe ich vor einigen Jahren in Schottland gesprochen, als ich Daten für meine Doktorarbeit gesammelt habe. Daraus habe ich gemeinsam mit Alex Lorson eine Comic-Serie entwickelt, die ihr auch in der Blood Sugar Lounge findet, und Alpo Honkapohja hat Porträts gezeichnet. Die könnt ihr euch mit den Geschichten der Portraitierten in meinem Buch anschauen.

Connors Alltag: ganz schön gesund

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Connor also. Ein junger Architekt, gerade in den Beruf eingestiegen, und vor kurzem hat er für sich entdeckt, dass Sport, Meditation und Ernährung superwichtige Bausteine in seinem Diabetesmanagement sind. Er isst wenige Kohlenhydrate, fährt mit dem Rad zur Arbeit und geht ins Fitnessstudio. Seit einigen Monaten meditiert er auch jeden Tag eine halbe Stunde. Jedenfalls meistens 😊

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/architektur-entwurf-geb%c3%a4udeplan-1857175/ (freie Nutzung)

Ein Abend außer der Reihe

Doch auch in so einem gesunden Leben gibt’s mal Ausnahmen und besondere Situationen, und so erzählt Connor von einem Abend im Pub. Gute Gespräche, das ein oder andere Glas mehr als geplant, und so kam er abends mit einem guten Schwips wieder nach Hause und legte sich schlafen. „Meine Freundin ist irgendwann aufgewacht und hat gemerkt, dass ich ganz verschwitzt und unruhig bin. Sie hat versucht, mich zu wecken, aber ich habe erst nicht reagiert. Sie hat sich gleich gedacht, dass ich vermutlich unterzuckert bin, und nachgemessen und mich dann wachgerüttelt, damit ich etwas esse. In der Nacht hat sie mir vermutlich das Leben gerettet.“

Podcasts als Inspiration

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Während seiner Schulzeit und im Studium, erzählt Connor weiter, war er öfter aus und hat mehr getrunken und auch das ist nicht immer gut gegangen. Dann war er mal zu hoch, mal zu tief, aber irgendwie gehörte das auch einfach dazu. Seit er in einem Podcast (https://livingvertical.org/feed/podcast) über ketogene Ernährung gestolpert ist, hat er auch angefangen, damit zu experimentieren und bewusst fast keinen Alkohol mehr zu trinken. „Mit weniger Kohlenhydraten geht es mir viel besser – mein Zucker ist stabiler, ich kann essen, ohne mir zu viele Gedanken darüber zu machen, und vor allem Sport machen, wie ich das will, ohne ständig zu unterzuckern. Heute würde ich sagen, Sport und Ernährung sind meine Medizin, und Meditation. Wenn ich insgesamt entspannt bin, kann ich auch mit allem anderen besser umgehen.“

Quelle: Mirjam Eiswirth / Umsetzung: Alex Lorson

Wie macht ihr das so mit Alkohol, Essen und Entspannung?


Hier kommt ihr zum letzten Comic von Mirjam:

„Neee, ich hab den Kuchen nur angeschaut und davon ist mein Zucker hoch gegangen…“

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  • uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂