Befragungspanel: Mit dia·link zur Diabetes-Forschung beitragen

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Befragungspanel: Mit dia·link zur Diabetes-Forschung beitragen
© Kirchheim-Verlag
Befragungspanel: Mit dia·link zur Diabetes-Forschung beitragen

Das Forschungsprojekt dia·link ermöglicht Menschen mit Diabetes und deren Umfeld, aktiv an Diabetes-Forschung teilzunehmen. Mit einem Befragungspanel werden online Erfahrungen und Meinungen gesammelt, um die Lebensqualität Betroffener zu verbessern und die Diabetesversorgung zu optimieren.

Eine direkte Beteiligung an Forschung? Mit dem Forschungsprojekt dia·link möchte das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) genau das möglich machen. Mit einer Teilnahme an regelmäßigen kurzen Online-Befragungen sollen Stimmen und Meinungen von Menschen mit Diabetes und deren Angehörigen, aber auch von Diabetesteams erhoben werden. Das Ziel des Forschungsteams ist es, ein besseres Verständnis davon zu erlangen, wie Diabetes sich auf den Alltag und die Lebensqualität auswirken kann. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, die Versorgung von Menschen mit Diabetes zu verbessern.

➤ zur dia·link-Website

Die Fragen sind darauf ausgerichtet, ein umfassendes Bild Ihrer individuellen Diabeteserfahrung zu erhalten. Es werden detaillierte Informationen zu Symptomen, Lebensstiländerungen, Behandlungsverfahren und möglichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Diabetes erhoben. Darüber hinaus wird auch nach Meinungen zu neuen Behandlungsmethoden oder Forschungsansätzen gefragt.

Beitrag mit großem Wert – für die Diabetes-Forschung sowie persönlich

Die persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen zu teilen, kann dabei helfen, ein umfassenderes Bild von Diabetes zu zeichnen und fundierte Entscheidungen für die Diabetesversorgung zu treffen. Ferner können Forschende diese Erkenntnisse noch mehr bei der Entwicklung von Behandlungsansätze oder Technologien berücksichtigt werden. So wurden Mitgliedern von dia·link schon ganz neue Therapieoptionen präsentiert, die noch gar nicht verfügbar sind und konnten durch die Äußerung ihrer Meinung und Wünsche die weitere Entwicklung mitbestimmen. Durch den Beitrag zu aktuellen Forschungsthemen können Menschen mit Diabetes und Behandlungsteams gemeinsam Fortschritte erzielen und die Diabetes-Forschung vorantreiben.

Nach der kostenlosen Registrierung ist man Teil der Forschungscommunity: Mit den Newsbeiträgen bleibt man auf dem neusten Stand der Diabetesforschung. Außerdem können Sie die Ergebnisse der durchgeführten Befragungen einsehen und Ihren Beitrag zur Forschung nachverfolgen.

Die Schritte zur Teilnahme an der Diabetes-Forschung mit dem Befragungspanel dia·link:

  1. Registrierung: Besuchen Sie das dia·link-Portal oder laden Sie sich die dia·link-App im Apple oder Google Play Store herunter, um sich für das Panel zu registrieren. Das Portal benötigt dabei persönliche Informationen wie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und eventuell bereits vorhandene Diabetesdiagnosen. Wichtig: Der Schutz Ihrer Daten hat dabei natürlich oberste Priorität!
  2. Profilerstellung: Nach der Registrierung werden Sie aufgefordert, ein persönliches Profil auszufüllen. Dieses enthält allgemeine Informationen zu Ihrem Diabetes (z.B. Typ-1 oder Typ-2) und Ihrer Therapie (z.B. Nutzung von CGM). Diese Informationen helfen dabei, Ihnen nur solche Fragen zu stellen, die für Sie auch relevant sind.
  3. Befragungen: Sobald Sie Ihr Profil ausgefüllt haben, werden Sie zu regelmäßigen Befragungen eingeladen. Diese Befragungen können verschiedene Formen annehmen, beispielsweise Fragebögen, Umfragen oder einfach auch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Meinung offen formulieren. Die Fragen können sich auf Ihren Umgang mit dem Diabetes und der Therapie beziehen, aber auch auf neue Therapieoptionen und was Sie davon halten und wie Sie diese bewerten.

Wer steckt hinter dia·link?

Das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) beschäftigt sich in Kooperation mit dem Diabetes Zentrum Mergentheim (DZM) vorranging mit den Themen, die für die Versorgung von Menschen mit Diabetes relevant sind und arbeitet fortwährend daran, gerade die psychosoziale Versorgung der Menschen mit Diabetes zu verbessern. Die Mitarbeitenden aus den Bereichen Diabetologie, Psychologie und Diabetesberatung haben eine langjährige Expertise bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Befragungen und klinischen Studien.

Die Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Aspekten der Lebensqualität, neuen Diabetestechnologien, psychosozialen Fragestellungen, der Evaluation von strukturierten Schulungs- und Behandlungsprogrammen und dem Versorgungsstand von Menschen mit Diabetes. Das Interesse gilt insbesondere Fragestellungen aus den Bereichen Diabetestechnologie, diabetesbezogene Belastungen und psychische Erkrankungen, Schulungen oder Diabetes-Apps.



von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien des Forschungsinstituts Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM)

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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