#blueballoonchallenge – SO ist das Leben mit Diabetes

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Community-Beitrag
#blueballoonchallenge – SO ist das Leben mit Diabetes

Mein Erklärungsversuch von „Das Leben mit Typ-1-Diabetes ist wie… naja… also…“ hilft meistens niemandem so wirklich weiter. Ich will ausdrücken, dass es wirklich, wirklich, wirklich nicht leicht ist – egal, was Ärzt*innen in Richtung „Mit Diabetes kann man heute gut leben“ sagen. Aber irgendwie ist es im Idealfall auch nicht schrecklich. Für mich zumindest, verallgemeinern kann ich das sowieso nicht. Das größte Problem mit dem Diabetes ist einfach, dass er da ist. Immer. Tagsüber genauso wie in der Nacht. Wenn es mir gut geht oder wenn ich eh schon verzweifelt bin. Dem Diabetes ist es egal, ob ich gerade alleine, in einem vollen Bus oder mit Freund*innen unterwegs bin. Er ist da – und er bleibt da, egal, was ich tue.

SO ist das Leben mit (Typ-1-)Diabetes

Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die, trotz aller Freude an Wortspielereien, nie so richtig erklären konnte, wie das Leben mit – in meinem Falle – Typ-1-Diabetes ist. #dedoc° und Medtronic haben eine Kampagne gestartet, die nicht nur Außenstehenden und Typ-Fler*innen hilft, zu verstehen, wie das Leben mit Diabetes ist. Sondern sie führt auch uns selbst – den Menschen mit welchem Diabetes-Typ auch immer – noch einmal vor Augen, was es bedeutet, jeden Tag von einer chronischen Krankheit begleitet zu werden, und lässt uns verstehen, warum wir manchmal keine Kraft mehr haben.

In der Blue Balloon Challenge wird mit Hilfe eines blauen Ballons visualisiert, wie verschiedenste Menschen in Europa, Nordafrika und dem mittleren Osten in den unterschiedlichsten Situationen von ihrem Diabetes begleitet werden. Die große Challenge: Den Ballon in der Luft halten, ja nicht fallen oder platzen lassen – egal, welche Herausforderung im Alltag auf eine*n wartet – und sich dabei fotografieren oder filmen und das Ganze in den sozialen Medien teilen!

#BlueBalloonChallenge

Als Teil der Kampagne werden von #dedoc° und Medtronic in den kommenden Tagen 50.000 (recycelbare!) blaue Luftballons verschickt. Menschen, die bei dem Diaversary-Projekt registriert sind, bekommen automatisch welche zugesandt – man kann sich aber auch jetzt noch extra registrieren: https://www.diaversary.de/

Mitmachen könnt ihr aber auch ohne einen echten Luftballon. Zur Aktion gehört nämlich auch ein Instagram-Filter, der einen Luftballon symbolisiert.

Die Kampagne ist in verschiedene Wochenthemen aufgeteilt und läuft noch bis Mitte Mai. Alle weiteren Infos bekommt ihr auf https://www.blueballoonchallenge.de/ und https://www.instagram.com/dedoc_de/.

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In der Blood Sugar Lounge sind sämtliche gesponserte oder unterstützte Beiträge immer als solche gekennzeichnet. Sprich: Dieser Beitrag hat nichts mit bezahlter Werbung oder Ähnlichem zu tun. Das möchte ich an dieser Stelle betonen, um euch daran zu erinnern, wie wichtig es ist, sich innerhalb der Community gegenseitig zu unterstützen. Ich, sozusagen als Privatperson, finde diese Kampagne einfach unheimlich berührend. Sie ist hilfreich für die Aufklärung und sie zeigt einmal mehr, dass niemand mit Diabetes-Problemen alleine ist. Wir sind viele und wenn wir gegenseitig füreinander da sind, macht es so vieles im Leben einfacher. Und das gilt für alle Menschen mit Diabetes. Tauscht euch aus, unterstützt euch gegenseitig und achtet immer gut auf euch selbst.

Übrigens: Wir freuen uns sehr darauf, euch bei unserem Community-MeetUp zu sehen!


Erinnert ihr euch noch an dieses Video mit unserer Autorin Lea? Auch dort haben wir die Symbolik mit den blauen Ballons schon aufgegriffen!

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  • moira postete ein Update vor 4 Tagen, 14 Stunden

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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