CGM-System GS1 aus China nun mit CE-Kennzeichnung

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CGM-System GS1 aus China nun mit CE-Kennzeichnung
Foto: Sibionics
CGM-System GS1 aus China nun mit CE-Kennzeichnung

Ein neues System für die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) namens GS1 hat die CE-Kennzeichnung erhalten. Damit könnte das CGM-System des Unternehmens Sibionics aus China auch bald auf dem europäischen Markt verfügbar sein.

Das System zur kontinuierliche Glukosemessung (CGM) GS1 von Sibionics könnte nach Erhalt der CE-Kennzeichnung demnächst auch in den Ländern der EU erhältlich sein. In China nutzen nach Angaben des Herstellerunternehmens bereits ca. 600.000 Menschen mit Diabetes das System. Damit wäre Sibionics bereits jetzt der drittgrößte Anbieter von CGM-Systemen weltweit (nach Abbott und Dexcom).

Gute Ergebnisse für GS1: neues CGM-System aus China weist gute Messgenauigkeit auf

Der Glukosesensor des GS1 kann 14 Tage lang getragen werden und soll eine beeindruckend gute MARD von 8,8 Prozent aufweisen. Die Abkürzung MARD steht für „Mean Absolute Relative Difference“ und ist ein statistisches Maß, das verwendet wird, um die Genauigkeit von medizinischen Geräten zu bewerten, die kontinuierlich bestimmte Körperwerte messen, wie zum Beispiel CGM-Systeme für Menschen mit Diabetes.

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Die Aufwärmzeit des Glukosesensors beträgt 1 Stunde und er ist bis zu einer Tiefe von 1 Meter und einer Dauer von einer Stunde wasserdicht. Alle 5 Minunten sendet das System die gemessenen Daten an eine zugehörige App. Diese wird sowohl für Android- als auch für iOS-Plattformen angeboten. Ein separater Empfänger ist nicht verfügbar. Darüber hinaus können AGP-Berichte in der App erstellt oder die Daten auf die Daten-Management-Plattform ProView hochgeladen werden. Eine Share-Funktion ermöglicht es Familienmitgliedern, Freunden oder Behandelnden, die Glukoseverläufe mitzuverfolgen.

Derzeit steht noch nicht fest, wann und in welchen europäischen Ländern dieses CGM-System verfügbar sein wird.



von Redaktion Diabetes-Anker

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße