„Das große Haferkorn-Kochbuch“: Einführung in die vielseitige Welt des gesunden Getreides

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„Das große Haferkorn-Kochbuch“: Einführung in die vielseitige Welt des gesunden Getreides
Foto: GU-Verlag
„Das große Haferkorn-Kochbuch“: Einführung in die vielseitige Welt des gesunden Getreides

Haferflocken sind eine geschätzte und häufig verwendete Zutat für viele Gerichte, insbesondere für Hafertage bei Typ-2-Diabetes. Doch nahezu in Vergessenheit geraten sind ganze Haferkörner, die eine noch größere Vielseitigkeit in der Küche bieten. „Das große Haferkorn-Kochbuch“ von Dr. Winfried Keuthage gibt nun einen umfassenden Einblick in die Welt des Haferkorns.

Die Idee der Hafertage ist mehr als 100 Jahre alt. Seitdem sind sie ein bewährtes Ernährungskonzept, um bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Glukoseverläufe und Insulinempfindlichkeit zu verbessern. Daher empfehlen viele Behandelnde Menschen mit Diabetes zwei Hafertage im Monat einzuhalten, an denen diese je drei Mahlzeiten mit Haferflocken einnehmen. Recht wenig bekannt ist hingegen, dass auch ganze Haferkörner eine leckere und gesundheitsfördernde Zutat für vielseitige Gerichte sind und eine abwechslungsreiche Alternative zu Haferflocken bieten können – gerade auch für Hafertage.

„Das große Haferkorn-Kochbuch“: alles Wissenswerte rund um das Getreide – mit neuen Rezept-Ideen für Hafertage bei Diabetes

Der Münsteraner Diabetologe hat sich deshalb dem „Wunderkorn“, wie er es nennt, angenommen und stellt das vielseitige und gesunde Getreide in seinem neuen Werk „Das große Haferkorn-Kochbuch“ ausführlich vor. Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in die Geschichte von Haferkorn. Erklärt werden die Unterschiede zwischen Vollkornhafer, Haferflocken sowie Haferkleie und wie man das Haferkorn in der Küche am besten einsetzen und weiterverarbeiten kann.

Denn Haferkörner können für fast jedes Gericht verwendet werden, speziell auch als Ersatz für Reis. Im Vergleich haben Haferkörner jedoch mehr Biss und einen leckeren nussigen Geschmack. „Kochen mit Haferkörnern funktioniert genauso einfach wie mit Reis. Da Haferkörner etwas länger kochen müssen, haben wir im Buch Tipps, wie mit Reiskocher oder Schnellkochtopf das Kochen ganz schnell geht“, betont der Autor.

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Auch die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile von Haferkorn – insbesondere für Menschen mit Diabetes – stellt Dr. Keuthage ausführlich vor. Denn dank seines hohen Gehalts an löslichen Ballaststoffen wirkt Haferkorn sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Die löslichen Ballaststoffe in Haferkorn verzögern die Aufnahme von Glukose, was zu einem langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Dies verhindert plötzliche Blutzuckerspitzen und -abfälle. Darüber hinaus enthält Haferkorn auch Magnesium, das den Insulinstoffwechsel verbessern und die Insulinsensitivität erhöhen kann. Haferkorn ist somit eine gute Ergänzung zur Ernährung von Menschen mit Diabetes. 

Neue Ideen für Hafertage bei Diabetes – mit gängigen Zutaten und anderen altbewährten Getreidesorten

Die Rezeptauswahl im Haferkorn-Kochbuch ist breit gefächert und bietet Optionen für Frühstück, Snacks, Hauptgerichte und Desserts. Die 60 bebilderten Rezepte sind gut strukturiert und leicht verständlich. Sie enthalten klare Anweisungen sowie Angaben zu den benötigten Zutaten und den Zubereitungszeiten. Die meisten Zutaten sind in herkömmlichen Supermärkten erhältlich.

Denn auch andere altbewährte Getreidesorten werden im Buch gewürdigt. „Zweifelsohne ist das Haferkorn der Star im Buch“, sagt Dr. Keuthage. „Jedoch wollte ich gerne die anderen Getreidesorten wie Gerste, Dinkel oder auch Hirse integrieren. Diese Getreidesorten haben ähnliche Eigenschaften wie der Hafer. Mein Ziel war es, in dem Buch die alten Getreidesorten neu aufleben zu lassen, da diese sehr unterschätzt werden.“

Hier bestellen:
„Das große Haferkorn-Kochbuch“ von Dr. Winfried Keuthage, GU-Verlag, 2023, ISBN-13:978-3-8338-9116-8, Hardcover, 176 Seiten, 24 Euro.
➤ zum Shop des GU-Verlags

Mit seiner breiten Auswahl an Rezepten, klaren Anleitungen und interessanten Hintergrundinformationen liefert „Das große Haferkorn-Kochbuch“ einen leichten Einstieg in die Welt des Kochens mit dem ganzen Haferkorn. Und gerade jene, die ihren Rezept-Horizont für Hafertagen gerne erweitern würden, werden seinem neuen Buch fündig, sagt Dr. Keuthage: „Haferflocken-Mahlzeiten sind nicht für alle Menschen lecker. Die von uns neu erschaffenen Haferkorntage sind dagegen viel leichter umsetzen, da Haferkörner vielseitiger und leckerer sind.“



von Gregor Hess

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  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 6 Tagen, 20 Stunden

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 1 Woche

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

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