Das war das #Diabetesbarcamp 2019

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Community-Beitrag
Das war das #Diabetesbarcamp 2019

Es war der 21. September 2019, ein ganz besonderer Samstag für die #BSLounge-Community und alle Teilnehmer*innen des #Diabetesbarcamps in Nürnberg. Denn es ging endlich los!

Gemeinsam mit dem Team der Blood Sugar Lounge (und den Verantwortlichen des Diabetiker Bund Bayern) war ich schon am Freitag im Eckstein, dem Veranstaltungsgebäude. Wir hatten aufgebaut und vorbereitet, was vorzubereiten ging – inklusive der exklusiven Goody Bags.

Quelle: Kirchheim-Verlag – Alexander Ewert

Die Begrüßung

Nachdem sich die Teilnehmer*innen am Einlass ihre Namensschilder gebastelt und den ersten Kaffee gesichert haben, startete die Begrüßungs- und Vorstellungsrunde mit Hanno, Anne und Bernd. Was ist ein Barcamp, wie sind die Regeln und wer macht eigentlich mit? Richtig: Alle! Und deswegen hieß es, sich mit Namen und 3 Worten rund um vorzustellen. „Ich bin Katharina! Katzen, Kaffee, Kuchen.“

Die Sessionplanung

Es folgte die Sessionplanung und der übliche Zwiespalt, den alle kennen, weil man eigentlich überall reinschnuppern möchte. Wie gut, dass das Gesetz der zwei Füße gilt! Übrigens: Das hieß nicht, dass man damit die Flaschen umstoßen sollte. 😉

Nun standen auf der Agenda Themen wie Loopen (als Anfänger, mit Android APS oder iOs), Diabetes-Lifehacks (u.a. bei Pflasterallergien) und einige Sessions rund um Diabetes und Psyche (Akzeptanz, Körpergefühl und weitere) sowie der Diabetes als Superpower!

Quelle: Kirchheim-Verlag – Alexander Ewert

Der Livestream

Die Sessions in „Raum Pink“ wurden sowohl direkt auf unserer Seite als auch auf Facebook und Instagram live übertragen: „Abnehmen mit Diabetes“, „vom Hobbyjogger zum Marathonläufer – Sport und Diabetes“, „Diabetes und Spontanität?!“, „Diabetes-Selbsthilfe“ und „Typ F (Familie und Freunde) im Austausch“.

Quelle: Kirchheim-Verlag – Alexander Ewert

Die Pausen

Mit einer Cola light, Wasser, Saft oder Kaffee in der Hand tummelten sich in den Pausen zwischen den Sessions sämtliche Teilnehmer*innen in der „Foodlounge“. Es gab ein paar Snacks und immer wieder die große Frage: „Wo gehst du als nächstes hin?“ – wie immer war klar, auch dieses #Diabetesbarcamp vergeht viel zu schnell für all das, was man noch bequatschen wollte und die Fotobox, die auch noch auf ihren Einsatz wartete.

In der Mittagspause fanden sich kleine Grüppchen zusammen, die gemischt waren aus Menschen die man vorher kannte und welchen, die man gerade kennenlernte. Ein Mix aus Energietanken beim Essen und Euphorieteilen beim Reden! Und dann ging es schon weiter.

Mein Highlight

Wie bereits bei den Diabetesbarcamps zuvor erlebt und auch im Podcast erwähnt ist es für mich immer wieder besonders, unter so vielen Menschen mit Diabetes zu sein, die alle individuell mit ihrer Erkrankung umgehen, die alle total unterschiedliche Charaktere sind und an diesem Tag doch alle einen Nenner finden. Die Diabetesbarcamps bringen nicht nur „Online“ und „Offline“ zusammen, sondern sie bieten die Möglichkeit, eine ganz neue Community zu bilden.

Das Wrap Up

Das war das #Diabetesbarcamp in Nürnberg! Knapp 8 Stunden und 20 Sessions später finden alle Teilnehmer*innen wieder zusammen. Es wurde zusammengefasst, was in den einzelnen Sessions passiert ist und ein Feedback zum Tag gegeben. Und dann stand schon die Verabschiedung an.

Bei einigen Teilnehmer*innen hieß es nicht: „Tschüss!“, sondern: „Bis zum #Hypobarcamp in Frankfurt!“, und genau daran möchte ich mich anschließen: Wir sehen uns doch am 12. Oktober in Frankfurt, oder?

Vielen Dank an alle, die dabei waren und für das gemeinsame Ermöglichen dieses Tages mit dem Diabetiker Bund Bayern.


Die Blood Sugar Lounge wird 5 Jahre alt! Darum feiern wir im Anschluss an das #Hypobarcamp eine Party. Infos dazu findet ihr hier: Happy Birthday #BSLounge

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    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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