Digitaler Patiententag zum Weltdiabetestag 2022

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Digitaler Patiententag zum Weltdiabetestag: blau illuminiertes Brandenburger Tor
Foto: #dedoc° – Deutsche Diabetes Online Community
Digitaler Patiententag zum Weltdiabetestag 2022

Auch dieses Jahr findet wieder ein digitaler Patiententag zum Weltdiabetestag statt. Am 13. und 14. November 2022 präsentieren diabetesDE und Partner ihr diesjähriges Programm. Thematisch geht es u.a. um patientengerechte Sprache in der Medizin und Motivation fürs Diabetes-Management. Auch aktuelles Wissen für Menschen mit Diabetes und ein Livestream der #dedoc° Diabetes Online Community werden geboten.

Der zentrale Patienteninformationstag zum Weltdiabetestag findet in diesem Jahr wieder digital auf www.weltdiabetestag.de statt. Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums aus. Veranstalter der virtuellen Veranstaltung ist die #dedoc° Diabetes Online Community. Diese wird am 14. November mit dem Community-Event #docday° für Viralität in den sozialen Medien sorgen wird. Medienpartner ist der Kirchheim-Verlag.

Digitaler Patiententag zum Weltdiabetestag:
Das vorläufige Programm steht bereits online auf www.weltdiabetestag.de und wird fortlaufend ergänzt.

diabetesDE verantwortet bereits am 13. November ab 10 Uhr den digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Fachvorträgen und Webinaren rund um das Leben mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes und die Therapie. Ein Vortrag stellt die Motivation rund um das lebenslang notwendige Diabetes-Management in den Vordergrund. Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach wird den Virtuellen Weltdiabetestag mit einer Video-Grußbotschaft eröffnen.

Weltdiabetestag: Motivation fürs Diabetes-Management ist ein Thema beim digitalen Patiententag

Menschen mit Diabetes egal welchen Typs müssen sich lebenslang täglich mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen. 99 Prozent der Therapiezeit sind sie auf sich selbst gestellt. Dabei kann es immer wieder auch schwierige Phasen geben, u.a. instabile Stoffwechselverläufe, welche Betroffene mit Typ-1-Diabetes sehr demotivieren und zu einer Vernachlässigung der Insulingaben und der Dokumentation ihrer Glukosewerte führen können. Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes müssen neben der täglichen Einnahme von verschiedenen Medikamenten auch Lebensstiländerungen auf Dauer in ihren Alltag integrieren, was sie manchmal überfordert.

„Ratschläge und Motivationsversuche seitens des Behandlungsteams können dazu führen, dass die Betroffenen sich nicht verstanden und unter Druck gesetzt fühlen“, sagt Susan Clever, Diplom-Psychologin und Fachpsychologin DDG aus Hamburg. Warum eine solche Arzt-Patienten-Kommunikation die (Selbst-)Motivation rund um das Diabetes-Management jedoch nicht verbessert und wie man es stattdessen besser machen kann, sind zentrale Aspekte ihres Vortrags im Rahmen des Programms von diabetesDE.

Leben mit Diabetes – Caro erzählt ihre Geschichte
Wie ist es, bereits in jungen Jahren mit Typ-2-Diabetes zu leben, berichtet Caro in ihrem Blog auf dem Diabetes-Anker. Sie nimmt Dich mit auf ihrer Reise Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt.

Weitere Experten sprechen über Folgeerkrankungen wie „Diabetes und Krebs“ oder „Diabetes und Neuropathie“. Darüber hinaus gibt es unter anderem Informationen zur neuesten Diabetestechnologie und Ernährung. Im Anschluss an den digitalen Patiententag zum Weltdiabetestag folgt das Themen-Special des Kirchheim-Verlags zur Versorgungssituation von Menschen mit Diabetes in Deutschland.

Auch patientengerechte Sprache steht beim digitalen Patiententag im Fokus

Am Montag, 14. November, lädt #dedoc° dann wieder zu den beliebten #docdays° ein: „Ein #docday° ist ein Community-Event von, für und mit Menschen mit Diabetes“, so Bastian Hauck, Gründer der Online-Community. „Hier präsentieren Menschen mit Diabetes, Vereine und andere Initiativen ihre persönlichen Geschichten, Projekte und Kampagnen und sprechen über Themen, die ihnen aus Patientenperspektive am Herzen liegen – zugeschaltet aus Deutschland und der ganzen Welt, auf der großen Bühne des virtuellen Weltdiabetestages.“

Dabei dreht sich dieses Jahr Vieles um das Thema #LanguageMatters – der patientengerechten Sprache in der Medizin. Der englischsprachige #docday° befasst sich mit dem von der International Diabetes Federation gesetzten Oberthema „Access“ – dem gleichberechtigten Zugang zu Insulin, Hilfsmitteln und Therapie für alle Menschen mit Diabetes. Der internationale #docday° beginnt am 14. November 2022 um 16 Uhr. Der deutsche #docday° startet zur Prime Time um 20 Uhr.

Zum Weltdiabetestag wird global auf das Thema Diabetes aufmerksam gemacht

Der Weltdiabetestag findet dieses Jahr bereits zum 31. Mal statt. Er wurde 1991 von der International Diabetes Federation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als weltweiter Aktionstag eingeführt, um auf die steigende Verbreitung des Diabetes mellitus aufmerksam zu machen. In Deutschland sind aktuell 8,5 Millionen Menschen von Diabetes betroffen, zuzüglich einer Dunkelziffer von zwei Millionen.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 5 Tagen, 10 Stunden

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 5 Tagen, 12 Stunden

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.