- Aktuelles
Einer allein? Nein!
3 Minuten

Wer wie ich Typ-1-Diabetes hat, denkt meist erst einmal, dass er damit ganz allein auf der Welt ist. Denn wer kennt schon andere Diabetiker, wenn er gerade die Diagnose erhalten hat? Aber in den letzten fast 50 Jahren hat sich im Bewusstsein vieler etwas geändert, wenn es um Diabetes geht – einen großen Anteil daran hat sicher der heutige Weltdiabetestag, kurz: WDT.
Ohne Banting und Best gäbe es viele von uns nicht
Am 14. November vor 128 Jahren wurde Frederick G. Banting geboren, der im Jahr 1921 zusammen mit Charles H. Best das Insulin und seine Bedeutung entdeckte. So ist dieser Tag für uns Diabetiker nicht nur ein Tag, der die Aufmerksamkeit auf diese Krankheit lenken soll, – nein, es ist auch ein Tag, an dem alle Typ-1- und viele Typ-2-Diabetiker auch einfach nur dankbar sein können, dass dieser Forscher geboren wurde! Warum? Ohne ihn gäbe es uns alle schon längst nicht mehr, weil das rettende Insulin nicht zur Verfügung stünde! Wie viele Familien hätten seitdem um ihre Kinder und andere Familienangehörige trauern müssen?
WDT-Motto: „Familie und Diabetes“
Zum Glück ist das seit 1922 nicht mehr der Fall, als die erste Behandlung mit Insulin erfolgreich erfolgte und sich seitdem die Therapie des Diabetes stetig verbessert hat und heute uns Betroffenen ein fast normales Leben ermöglicht. Und so kann nach 2018 auch in diesem Jahr das Motto des Weltdiabetestags lauten: „Familie und Diabetes“. Denn wenn jemand Diabetes hat, braucht er jemanden, der ihn unterstützt. Besonders wichtig ist das bei Kindern, wenn sie in jungen Jahren, wie ich bereits mit 2 Jahren, die Diagnose erhalten.
Community unterstützt und gibt Halt
Neben der Familie kann aber auch eine große Gemeinschaft anderer Betroffener Unterstützung und Halt geben. Heute ist das Bilden einer solchen Community einfach geworden: Ein paar Klicks im Internet – und schon hat man viele andere gefunden, die ebenfalls eine so arbeitsscheue Bauchspeicheldrüse haben. Was da an Erfahrungen, praktischen Tipps, Aufmunterungen und vielem mehr von einem zum anderen weitergegeben wird, ist gigantisch!
Ideen-, Inspirations- und Motivationsquelle
Für jeden bedeutet die Community etwas anderes. Manches wird immer wieder genannt werden, manches wird einzigartig sein. Aber für alle, die sich ihr anschließen, wird sie eine Ideen-, Inspirations- und Motivationsquelle sein. Ich bin schon gespannt, was alles auf den Videos aus der BSL-Monatsaktion, die am 16. November beim Weltdiabetes-Erlebnistag in Berlin gezeigt werden und auch dort noch im BSL-Zelt entstehen, dazu alles gesagt werden wird…
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Begleit-Erkrankungen
- Behandlung

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]








Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße