Meine Familie, der Diabetes und ich

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Meine Familie, der Diabetes und ich

BSL_MT Dezember_BlogZu Beginn erstmal eine Fangfrage für dich: Was haben der Diabetes und die Familie gemeinsam? Sie gehören beide zu uns, ob wir wollen oder nicht, ob sie manchmal nerven oder nicht. Streitereien und Lebenskrisen durchleben wir mit beiden. Doch von beiden sollten wir uns nicht unterkriegen lassen, dann heißt es, sich kurz zu schütteln, die Krone zu richten – und weiter im Text.

Was ihr im Dezember erwarten könnt

Aber: Weihnachtszeit ist Familienzeit! Zeit, um etwas besinnlich zu werden und sich zu fragen: „Was bedeutet meine Diabetes-Diagnose für meine Verwandten, Freunde, Kollegen und Bekannte? Werden sie durch meine Diagnose beeinflusst?“, „Was ist, wenn ich nicht der einzige Typ-1er in der Familienbande bin?“ und „Wie unterscheidet sich die Weihnachtszeit bei Diabetikern von der von Menschen ohne Diabetes?“ Mit diesen Fragen beschäftigen sich die #BSLounge-Autoren in diesem Monat mit dem Thema „Meine Familie, der Diabetes und ich“. Aber auch mit einer selbst gewählten Familie – der Diabetes-Community – und warum diese für viele ganz besonders wichtig ist. Passend zur Jahreszeit wird es natürlich auch tolle Plätzchen-Rezepte geben und ein Plädoyer gegen gute Vorsätze für das Jahr 2017 und warum man sich eigentlich jeden Tag feiern sollte.

Unsere Hosts in diesem Monat sind…

… die wundervolle Annika und Katharina.

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Annika ist seit 2008 im Besitz einer Diabetes-Sau. Nach 6-jähriger Ignoranz und mehreren Krankenhausaufenthalten entschieden die beiden sich für eine Paar-Therapie. Heute sind sie ein gutes Team, mit Höhen und Tiefen, aber so ist das nun mal in einer Beziehung. Von ihrer Familie bekommt Annika Unterstützung. Am Anfang war sie in einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes, die 90 km entfernt von der Heimatstadt Itzehoe (Schleswig-Holstein) lag. Mittlerweile wohnt Annika mit ihrer Sau wieder zuhause bei den Eltern und ihrem kleinen Bruder. Annika bloggt auf „Die Welt-mit Diabetes“.

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Katharina ist eine katzen-, käsekuchen- und konzerteliebende Person mit Nerven aus Zuckerwatte. Und Katharina ist auch eine Denkerin: Katharina kaut so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Über Themen, über die sich wenige trauen zu sprechen, schreibt Katharina mit einer spannenden Euphorie. Seit kurzem ist sie im Besitz einer Insulinpumpe und schreibt gerne über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme.

Wir wünschen euch eine tolle Vorweihnachtszeit, entschleunigt mal etwas und lasst euch reich beschenken 🙂

Euer #BSLounge-Team

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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