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So war das Diabetes-Barcamp „100 Jahre Insulin“
3 Minuten
Rund 50 selbstverständlich gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer und neun Sessions: Für jeden war etwas dabei. Unter anderem ging es um Digital Health, Motivation, den Austausch zum Thema Insulinwirkung, den kommenden Weltdiabetestag, Umweltschutz, aber auch eigene Grenzen. Die Themen waren also genauso vielfältig wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Das #Diabetesbarcamp rein virtuell
Nach einer großartigen Begrüßung ging es direkt mit dem ersten Sessionblock los. Die Sessions fanden in drei verschiedenen virtuellen Räumen statt und alle hatten die Möglichkeit, wie es auch beim realen Barcamp der Fall ist, von Raum zu Raum zu gehen und alle Sessions zu besuchen. Ich persönlich bin im ersten Block zwischen den Räumen gewandert, um einen ersten Eindruck zu bekommen und weil ich mich nicht so recht für ein Thema entscheiden konnte.

Im zweiten Block entschied ich mich für die Session von Marie. Dort ging es darum, was uns hilft, wenn wir mal in einem Motivationsloch stecken. Zwischenzeitlich nahmen 36 Personen teil und teilten ihre Erfahrungen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Unter anderem gab es Tipps wie zum Beispiel: „Man muss den Diabetes nicht immer perfekt im Griff haben“, „Der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen“, „Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen ist wichtig“ und „Es ist schwierig, immer alles perfekt zu machen, aber wir alle geben in jedem Moment das Beste, was in der Situation gerade möglich ist“. Für mich war diese Session sehr wertvoll, weil sie einem mal wieder gezeigt hat, dass wir alle nicht perfekt sind und doch immer unser Bestes geben, mal Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen.
Sich gegenseitig ermutigen, motivieren und austauschen
Nach einer Mittagspause ging es dann mit dem letzten Sessionblock los. Ich nahm an der Session von Sara teil, die den Titel „Perfektionismus (in der Therapie) – wann ist es zu viel?“ hatte. Sara wollte von uns wissen, wie perfektionistisch wir in unserem Alltag sind und ob wir jede nicht so schöne Gewebezuckerkurve direkt analysieren oder auch mal einen schlechten Tag einfach abhaken. Schließlich kann es schon sehr belastend sein, die Werte und die Time in Range immer im Blick zu haben, vor allem dann, wenn es immer wieder Ausreißer gibt. Wir haben gemeinsam festgestellt, dass wir alle ein individuelles Perfektionismus-Level haben. Ich persönlich hatte früher keinen allzu groß ausgeprägten Perfektionismus. Natürlich habe ich immer mein Bestes gegeben, aber auch mal Fünfe gerade sein lassen. Mit Beginn meiner Schwangerschaft wurde ich dann natürlich aber perfektionistischer und musste auch mehr auf die Werte achten. Jetzt nach der Geburt meiner Tochter hatte ich anfangs auch den Anspruch, weiterhin so super Werte zu haben und über 90 % der Zeit im Zielbereich von 90-100 mg/dl (5,0-5,6 mmol/l) zu sein. Jedoch ist das mit einem Säugling irgendwie nicht so gut machbar.
Zeit für eine Pause!
Mir hat es da sehr geholfen, mich mit anderen Müttern, die auch Diabetes haben, auszutauschen und von meinem Arzt gesagt zu bekommen, dass auch hohe Werte jetzt erstmal in Ordnung sind und es kein Drama ist, wenn der Spritz-Ess-Abstand mal nicht eingehalten werden kann.
So etwas zu hören, tut dann gut und nimmt einem etwas den Druck. Dies konnten auch einige der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigen.
Für die Pausen gab es einen sogenannten Pausenraum, in dem man sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern treffen und austauschen konnte. Hier kam es zu vielen interessanten Gesprächen.

Zum Abschluss des schönen Tages gab es noch eine Zusammenfassung der Sessions für alle. Wir konnten ein Fazit abgeben und haben uns dann alle voneinander verabschiedet. Zwar konnten wir uns nicht im Realen sehen, doch trotzdem war es ein ganz wunderbares Barcamp. Vielleicht können wir uns ja schon im nächsten Jahr alle wieder im Reallife sehen und uns miteinander austauschen. Ich freue mich schon sehr aufs nächste Barcamp und würde mich freuen, einige von euch dort persönlich kennenzulernen.
Seid ihr schon einmal auf einem Diabetes-Barcamp oder einem anderen Barcamp gewesen?
Und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Erzählt doch gerne mal.
In diesem Jahr steht noch ein weiteres Barcamp an: Nierenkrank? Tauscht Euch mit anderen aus!
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anseaticids postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 4 Tagen, 13 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
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othenbuehler postete ein Update vor 5 Tagen, 5 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.👉 Was bedeutet die Teilnahme?
Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
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