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Vitadio: erste dauerhafte Zulassung für digitale Gesundheitsanwendung bei Typ-2-Diabetes
2 Minuten
Vitadio ist die erste digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), die in Deutschland für die Behandlung von Menschen mit Typ-2-Diabetes zur Unterstützung ihres Diabetes-Managements, die eine dauerhafte Zulassung erhalten hat.
Seit dem 12. April 2024 ist die App Vitadio offiziell die erste dauerhaft zugelassene digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) in Deutschland für Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mindestens 18 Jahre alt sind. Diese Anwendung zielt darauf ab, das Körpergewicht und den HbA1c-Wert (Blutzucker-Langzeitwert) zu verbessern.
Digitale Gesundheitsanwendung bei Typ-2-Diabetes: Einblick in den Zulassungsprozess von Vitadio
Im Rahmen des Zulassungsverfahrens beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Vitadio durch klinische Studien nachweisen können, dass es einen substantiellen medizinischen Nutzen bietet, indem es das Selbstmanagement der Patientinnen und Patienten verbessert und zu einem gesünderen Lebensstil beiträgt.
„Die Zulassung von Vitadio als DiGA zur Therapie von Typ-2-Diabetes verdeutlicht den Nutzen, den solche digitalen Lösungen bringen können. Die Anwendung erfüllt die erforderlichen medizinischen und wissenschaftlichen Standards”, erklärt Prof. Dr. med. Peter E. H. Schwarz vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, der am Zulassungsprozess beteiligt war.
Kostenerstattung, Nutzungsdauer und die nächsten Schritte
Die Verordnung von Vitadio erfolgt über das rosa bzw. Muster-16-Rezept und die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Anwendung kann ohne zeitliche Begrenzung genutzt werden, wobei jede Verordnung die Nutzung für bis zu 90 Tage ermöglicht.
Nachdem Vitadio das einjährige Fast-Track-Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, besteht laut dem Anbieter, der Vitadio Health Technologies GmbH, das nächste Ziel darin, innerhalb der kommenden fünf Monate einen Preis in Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband festzulegen. Dies soll sicherstellen, dass die Therapie nicht nur medizinisch wirksam, sondern auch wirtschaftlich vertretbar ist.
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„Die Einführung von Vitadio in die Regelversorgung bietet Ärzten eine zuverlässige Option für die langfristige Behandlung von Diabetes”, sagt Lenka Röhryová, Geschäftsführerin von Vitadio. „Die Kooperation mit dem BfArM war entscheidend für die schnelle Integration unserer Lösung in die Versorgungsstandards.”
Zusammenfassung
Mit der Zulassung von Vitadio als digitale Gesundheitsanwendung für Typ-2-Diabetes-Patienten stellt diese digitale Therapieform eine neue Möglichkeit dar, die Behandlung und das Management der chronischen Erkrankung zu unterstützen. Vitadio solle eine kontinuierliche und flexible Therapie ermöglichen, die den Lebensstil und das Gesundheitsmanagement der Patienten direkt unterstützt.
von Redaktion Diabetes-Anker
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
