Druckfrisch: unsere Themen im April

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Druckfrisch: unsere Themen im April

Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (29. März 2019) erscheint.

Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,

wir Menschen leben alle in einer mehr oder weniger gefährlichen Umwelt. Jeder kennt die Gefahren des Straßenverkehrs, die Gefahren an manchen Arbeitsplätzen und natürlich auch in der Freizeit. Wir lernen in früher Kindheit, was gefährlich ist und wie man den Gefahren ausweichen kann. Damit sind wir in der Regel auch gut geschützt. Gefährlich „gefährlich“ wird es im wahrsten Sinne des Wortes allerdings, wenn wir Gefahren nicht richtig einschätzen.

In der Behandlung des Diabetes ist eine solche oft unterschätzte Gefahr die Ketoazidose; dies ist eine oftmals sehr schnell verlaufende Übersäuerung des Blutes durch eine Stoffwechselentgleisung. In seltenen Fällen kann so etwas sogar tödlich enden – Grund genug, sich in unserem Titelthema einmal mit dieser Gefahr zu beschäftigen und Ihnen zu zeigen, wie sie sich durch die richtigen Maßnahmen schützen.

Gefährlich ist es auch, wenn wir einer Verlockung, die uns für Gefahren blind werden lässt, nicht widerstehen können. Eine solche z. B. ist der Traum für Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes, eine künstliche Bauchspeicheldrüse durch technischen Fortschritt zu bekommen. Sie alle kennen den Ausdruck des geschlossenen Systems, des „Closed ­Loop“.

Da manchen der technische Fortschritt nicht schnell genug geht, gibt es seit geraumer Zeit das „Do-it-yourself-Closed-Loop“. Hier werden technische Lösungen aus dem Internet heruntergeladen und eigenständig zu einer künstlichen Bauchspeicheldrüse zusammengebaut. Doch was geschieht, wenn dieses System ausfällt? Wer haftet dafür? Wer ist sich wirklich der Gefahr bewusst, wenn andere Menschen z. B. durch ein Versagen des selbstgebauten Systems zu Schaden kommen?

Dieses Thema wollen wir einmal aus der juristischen, aber auch von der menschlichen Seite beleuchten.

Sie sehen: Viele Dinge, die im Leben oft so einfach erscheinen, weil man diesen in der Routine mit einer gewissen Leichtigkeit entgegengeht, haben eine nicht ungefährliche Kehrseite der Medaille. Daher wünschen wir uns, dass wir mit dieser Ausgabe Ihnen manche Dinge transparent machen – in der Hoffnung, dass Sie vor einer unterschätzten Gefahr und den damit verbundenen Folgen bewahrt werden.

In der aktuellen Ausgabe Ihres Diabetes-Journals finden Sie darüber hinaus viele interessante Tipps, Informationen und Beiträge aus der Diabeteswelt. Genießen Sie den April … und den herannahenden Frühling.

Herzlichst
Ihr Prof. Dr. Thomas Haak,
Diabetes-Journal-Chefredakteur

Artikel dieser Ausgabe online lesen
Abonnenten des Diabetes-Journals können die Zeitschriften-Beiträge ab Erscheinungstermin auch hier online lesen:

Das sind die Schwerpunkt-Themen der April-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)



Gefahr Ketoazidose: zu saures Blut

Die Ketoazidose, die Blutübersäuerung durch Ketonkörperbildung, zählt zu den Akutkomplikationen des Diabetes und ist eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit. Im Titelthema erläutern wir, wie es zu einer Ketoazidose kommt, woran man sie erkennt und wie sie behandelt wird.



Umfrage: mitmachen und gewinnen!

Diabetes erfordert ein hohes Maß an Selbstmanagement, daher sollten Patienten gut informiert sein. Was genau interessiert Sie, und wo finden Sie diese Informationen? Machen Sie mit bei unserer Umfrage – es gibt auch etwas zu gewinnen.



Was leisten SGLT-2-Hemmer?

Zucker über den Urin ausscheiden und so Blutzucker und Gewicht senken – das bewirken SGLT-2-Hemmer. Hört sich gut an. Aber wie genau funktioniert das? Und gibt es auch Nebenwirkungen?



Wüste Behauptungen

Ramona ist bereits einiges gewohnt, was Unwissen und Diskriminierung bezüglich ihres Diabetes angeht. Doch was auf einer Uni-Exkur­sion passierte, nachdem sie sich eine schwere Infektion eingefangen hatte, übertrumpfte alles, was sie bisher in Sachen Unverständnis erlebt hatte…



Selbstgebasteltes „Closed Loop“

Für „Closed Loop“ Marke Eigenbau begeistern sich viele. Allerdings kann der Einsatz dieser nicht zugelassenen und geprüften Systeme zu erheblichen Gesundheitsschäden führen. Oliver Ebert gibt eine rechtliche Einordnung.



Ein Hoch auf Ballaststoffe

Ballaststoffe sind nicht nur sättigend und verdauungsfördernd, sie wirken auch positiv auf Blutzucker- und Blutfettwerte. Nur: Die meisten Menschen nehmen nicht genug davon zu sich. Wir verraten Ihnen, wie Sie ganz einfach auf die empfohlene Tagesmenge kommen.


So erhalten Sie das neue Diabetes-Journal
Die aktuelle Ausgabe des Diabetes-Journals bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.


Redaktion Diabetes-Journal

Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen, 16 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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