Druckfrisch: unsere Themen im April

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Druckfrisch: unsere Themen im April

Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (07. April 2023) erschienen ist.

Liebe Leserinnen und Leser,

so manchmal überkommt mich das Gefühl, dass wir in ziemlich rauen Zeiten leben. Ein friedliches und wertschätzendes Miteinander ist oftmals eher der Wunsch als die Wirklichkeit. Mir erscheint es, dass viele Zeitgenossen ihren Mitmenschen lieber die Zähne zeigen, als ihnen ein Lächeln zu schenken.

Dabei ist es doch schön, auf ein ernst gemeintes Lächeln eine positive Reaktion zu bekommen. Sicher kennen auch Sie das Gefühl, wenn man mit einem Lächeln an der Supermarktkasse jemandem mit wenigen Waren den Vortritt lässt. Oder wirkt die Welt nicht gleich viel freundlicher, wenn man mit dem Auto einem Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt einräumt und dafür ein dankbares Lächeln erhält? Sie sehen: Lächeln im täglichen Leben ist wichtig, denn es kann Glückshormone freisetzen.

Damit das mit dem Lächeln auch ein Leben lang gut funktioniert, benötigen wir gesunde Zähne. Gesunde Zähne sind aber nicht nur für das Lächeln wichtig, sondern beeinflussen auch sehr viele Körperfunktionen. Das gilt ganz besonders bei Menschen mit Diabetes. Gesunde Zähne setzen einen gesunden Zahnhalteapparat voraus. Und dieser ist bei falscher Pflege gefährdet – ein guter Grund, um uns mit diesem Thema einmal ausführlich zu beschäftigen. So finden Sie in dieser Ausgabe alle Informationen rund um das Thema Zähne und Zahn-Gesundheit.

Was mir persönlich auch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist die Aktion „K1DS ARE HEROES“. Diese Aktion von führenden Forschungs-Einrichtungen und Kinderkliniken will erreichen, dass Kinder rechtzeitig dia­gnos­tiziert werden, wenn sie an Diabetes erkranken, und nicht erst, wenn es zu einer schweren Entgleisung gekommen ist. Je früher die ersten Anzeichen eines Typ-1-Diabetes bei Kindern richtig gedeutet werden, desto besser lässt sich die Erkrankung im Anfangsstadium auch hinauszögern. Dies gelingt zum Beispiel mit einem neuen Medikament, das in Amerika bereits zugelassen ist. Bleibt zu hoffen, dass diese Option bald auch nach Europa kommt.

tarten Sie in diesem Sinne mit der April-Ausgabe gut in den Frühling und schenken Sie einem Mitmenschen öfter einmal ein Lächeln.

Herzlichst
Ihr
Prof. Dr. Thomas Haak,
Chefredakteur

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Das sind die Schwerpunkt-Themen der April-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)



Kinder sind Helden

In der Kampagne „K1DS ARE HEROES“ machen mehr als 2000 Plakate und 750 Info-Screens in deutschen Großstädten derzeit auf die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam: Typ-1-Diabetes.



Gesund im Mund – bei Diabetes

Gesunde Zähne sind nicht nur wichtig für ein strahlendes Lächeln, sondern sie tragen auch wesentlich für die Gesamtgesundheit des Menschen bei. Im Schwerpunkt erklären wir, warum das Auftreten von Parodontitis bei Menschen mit Diabetes ein echter Teufelskreis ist, den man unbedingt durchbrechen sollte, und vieles mehr.



Schmerzen in der Brust

Schmerzen in der Brust können viele Ursachen haben. Ein Herzinfarkt kann dahinterstecken oder eine andere schwerwiegende Krankheit – aber ein Brustschmerz kann auch durch nicht lebensbedrohliche Erkrankungen entstehen.



Typ-1-Diabetes – gesunde ­Kinder

Maike Völkering aus Lünen hat seit 2005 Typ-1-Diabetes. Ihren Kinderwunsch konnte sie trotzdem erfolgreich und problemlos umsetzen. Das sollte auch anderen Frauen mit Diabetes Mut machen, findet die zweifache Mutter.



Engpässe bei Arzneien

Die Liefer-Engpässe bei Medikamenten haben auch für Menschen mit Diabetes Folgen. Es kommt mitunter vor, dass Insuline, andere Diabetes-­Medikamente oder auch Hilfsmittel wie Teststreifen und Sensoren kurzfristig nicht erhältlich sind. Meistens handelt es sich nur um einen regionalen oder wenige Tage andauernden Engpass. Ein Experte informiert im Gespräch.



Erbsen, Bohnen …

Hülsenfrüchte sind ein echtes Highlight in der Küche und lassen sich immer wieder neu und anders zubereiten. Ihr Innenleben tut der Gesundheit und dem Blutzucker gut. Sie machen satt und glücklich. Wir erklären Ihnen, was Sie beim Zubereiten wissen müssen und wie ideal sie zum Diabetes passen.


So erhalten Sie das neue Diabetes-Journal
Die aktuelle Ausgabe des Diabetes-Journals bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.

Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 12 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 6 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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