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Druckfrisch: unsere Themen im August
3 Minuten
Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (28. Juli 2017) erscheint.
Liebe Diabetes-Journal-Leser,
man kennt das vom Flugzeug und auch von großen Ozeanriesen. Sie haben alle einen Autopiloten. Auch die Autoindustrie forscht an solchen Systemen, die das Fahrzeug selbständig durch den Verkehrsdschungel manövrieren. Einen solchen Traum vom Autopiloten haben seit vielen Jahren auch Menschen mit Diabetes.
Hybrides Closed-Loop-System: Autopilot für den Blutzucker
Für mich ist der Autopilot, der selbständig den Blutzucker in einem bestimmten Bereich hält, der kleine Bruder der künstlichen Bauchspeicheldrüse. Viele bezweifeln, dass die künstliche Bauchspeicheldrüse jemals Wirklichkeit werden könnte, weil der Zucker im Unterhautfettgewebe gemessen und das Insulin in selbiges abgegeben wird. Bevor Insulin jedoch im Organismus wirksam werden kann, muss das Insulin in den Blutstrom gelangen. Damit ist das System zu träge, um beispielsweise zu erkennen, dass der Nutzer gerade ein Stück Kuchen isst.
Aber einen Autopiloten, der den Zucker im gewünschten Bereich hält, gibt es bereits. In Amerika wurde von dem Unternehmen Medtronic das sensorgestützte Pumpensystem „MiniMed 670G“ eingeführt. Dieses System drosselt die Insulinzufuhr rechtzeitig, bevor der Zucker zu tief fällt, und gibt mehr Insulin ab, wenn der Zucker unerwünscht steigt.
Verglichen mit einem Flugzeug hält dieses System die Flughöhe. Für viele Menschen ist dies eine gute Gelegenheit, die Verantwortung für den Blutzucker für eine bestimmte Zeit abzugeben, beispielsweise, wenn man schläft oder wenn man sich über einen längeren Zeitraum konzentriert einer Aufgabe zuwenden muss. Ein System also, das ein typischer Autopilot für den Blutzucker ist. Nur starten und landen, sprich einen Bolus abgeben bei Nahrungszufuhr, muss der Anwender noch selbst.
Überblick über die modernen Technologien in der Diabetologie
In dieser Ausgabe des Diabetes-Journals finden Sie im Titelthema einen Überblick über die modernen Technologien in der Diabetologie – Insulinpumpen und kontinuierliche Messsysteme mit ihren Sensoren. Unser Autorenteam stellt Ihnen alles vor, was der Markt zu bieten hat, und erläutert Ihnen die Unterschiede. Dies hilft Ihnen für den Fall, dass eine Änderung der Insulintherapie ansteht, sich zu orientieren und die für Sie richtige Entscheidung zu treffen.
Auch sonst ist Ihr Diabetes-Journal gefüllt mit interessanten Beiträgen rund um die Diabetestherapie. Für unsere Sommerausgabe haben wir viele Themen ausgewählt, die zur Jahreszeit passen. Blättern Sie einmal durch und genießen Sie den Sommer und Ihr Diabetes-Journal.
Herzlichst
Ihr Prof. Dr. Thomas Haak
Diabetes-Journal-Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der August-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Das kontinuierliche Messen (mit CGM, FGM) und die kontinuierliche Versorgung mit Insulin (mit Pumpe) erleichtern das Leben enorm. Wie Nutzer mit der modernen Diabetes-Technologie geschickt umgehen, verraten unsere drei Diabetes-Profis: Was tun bei Hitze? Wie hält der Sensor? Sind die Geräte wasserdicht? Was hilft, wenn die Klebestelle juckt? Ein Titelthema mit Top-Insider-Tipps.
Diabetes-Kurs: Medikamenten-Mix
Mehr als fünf Medikamente täglich – das ist keine Seltenheit. Dr. Gerhard-W. Schmeisl empfiehlt, genau hinzuschauen: Welche Medikamente sind sinnvoll? Können manche Kombinationen sogar gefährlich werden?
Ein Arzt für die Füße
Wer durch den Diabetes Probleme mit den Füßen bekommt, braucht einen Arzt, der sich auf diesem Gebiet auskennt – und zwei entscheidende Fragen beantworten kann. Auch sehr hilfreich: ein Arzt, der, wenn nötig, eine Mini-Operation am Zeh durchführen kann.
Unterwegs in Ecuador
Für zwölf Monate ist Henrike Englischlehrerin in Ecuador. Heiß ist es da, und oft ist die Luftfeuchtigkeit hoch. Den Diabetes hat sie trotzdem im Griff, und in der Freizeit geht es zum Wandern und Wale-Beobachten.
4 : 1-Sieg für den FC Diabetologie
Wieder ging es gegen den FC Bundestag, und wieder hatten die Politiker keine Chance gegen die Diabetes-Experten des FC Diabetologie. Ein wichtiger Sieg für die Diabetesaufklärung per Fußball! Mit dabei: die Profis Ingo Anderbrügge, Thomas Helmer, Ivan Klasnic, Christoph Daum …
Kraftvoll zubeißen
Fluorid tut unseren Zähnen gut, denn kleine Mengen davon beugen Karies vor. Fluorid steckt aber nicht nur in Zahnpasta, sondern auch in Meeresfrüchten, Tee und Nüssen. Probieren Sie unsere Rezepte aus, genießen Sie ein Krabben-Sandwich oder süße Törtchen mit Vanillecreme – und stärken Sie so ganz nebenbei Ihre Zähne.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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stephanie-haack postete ein Update vor 5 Tagen, 12 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 14 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 12 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
