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Druckfrisch: unsere Themen im Mai
3 Minuten

Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am heutigen Freitag (24. April 2020) erscheint.
Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,
das Jahr 2020 hat uns Menschen gezeigt, wie unmittelbar verwundbar wir sind. Egal in welchem Land. Egal, mit welcher Weltanschauung wir leben oder in welchem politischen oder religiösen System. Leere Kindergärten, Schulen, Universitäten: In diesem Frühling und seit COVID-19 und der Corona-Pandemie ist in unserem Leben alles anders. Leer stehende Lieblingsrestaurants, Fußballstadien, Staatstheater. Verwaiste Büroräume. Leere Straßen, ein stillstehendes öffentliches Leben im März/April.
Ein jeder Schritt musste seit diesem Frühsommer durchdacht und überlegt werden: Habe ich alles, was ich benötige? Habe ich genügend Bewegung? Bekomme ich meine Medikamente? Habe ich genügend Schutz – für mich, für andere? Kann ich meinen Vater, meine Tochter besuchen … wenn auch nur für eine Stunde? Werde ich meinen Arbeitsplatz behalten?
Vergleiche hinken oft, doch will ich folgenden wagen: Die Corona-Pandemie und deren Folgen, der Einschnitt in unser Leben in diesem Frühjahr 2020 zeigt vielleicht Nichtdiabetikern, wie eine Typ-1-Diabetes-Diagnose, wie eine Insulintherapie alles verändert im Leben. Wie ein Thema alle anderen überlagert. Wie fortan jeder Schritt des Alltags doppelt überlegt wird – und man sich sofort viele Fragen, auch existenzieller Art, stellt.
Das neuartige Coronavirus begleitet uns durch die Mai-Ausgabe. In Aktuell beantwortet mein Chefredakteurs-Kollege Prof. Thomas Haak wichtige medizinische Fragen, die uns im März und April erreichten. Gleiches macht Redaktionsmitglied Oliver Ebert, er greift Ihre Fragen rund um Arbeitsplatz, Kindergarten, Soziales auf und antwortet.
Im Titelthema geht es um Bewegung. Auch hier haben Dr. Meinolf Behrens und sein Autorenteam „Corona-Themen“ aufgegriffen wie Sport daheim, Apps und Konsolen, die helfen, damit Sie und ich ausreichend Bewegung bekommen – auch zuhause. Ein Blick in die Seiten der Diabetesverbände wird für viele von Ihnen wichtig sein, damit Sie sehen, welche Termine schon abgesagt sind, welche hingegen nachgefragt werden sollten etc.
Oft hört man jetzt, dass „Corona“ auch eine Chance ist: sich zu besinnen, Neues zu wagen, Positives daraus zu ziehen. Das höre ich auch rückblickend von vielen Menschen nach ihrer Typ-1-Diabetes-Diagnose.
Bleiben Sie gesund, Ihr
Günter Nuber,
Diabetes-Journal-Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der Mai-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Technologie bewegt uns
Wir bewegen uns in einer hochtechnisierten Welt – doch die nimmt uns auch immer mehr Bewegung ab. Technische Innovationen sind aber weder gut noch böse: Entscheidend bleibt, was wir aus ihnen machen. Wir zeigen, warum gerade Menschen mit Diabetes davon profitieren können.
▸ zum Beitrag (für Abonnenten)
Das Virus, das die Erde im Griff hat
Die Folgen der Corona-Pandemie bestimmen derzeit vollends unser Leben. Wir werden dabei überschüttet mit Informationen, die aufklären sollen, aber oft auch verunsichern. Wir ordnen daher ein, was für Menschen mit Diabetes wichtig ist.
▸ zum Beitrag
Einen zu hohen Blutdruck haben viele. Das tut zunächst nicht weh, birgt aber Risiken, z. B. fürs Herz-Kreislauf-System. Deshalb ist es ein wichtiges Ziel, den Blutdruck gut einzustellen – Dr. Schmeisl erklärt, wie das gelingen kann.
▸ zum Beitrag (für Abonnenten)
Wenn der Diabetes belastet
Diabetes und Depressionen treten gehäuft zusammen auf, und die Stoffwechselstörung fordert die Psyche auf ganz spezielle Weise. Dazu haben wir mit einer der Leiterinnen des Schwerpunkts Psychodiabetologie der Uni Mainz gesprochen.
▸ zum Beitrag (für Abonnenten)
Corona – die rechtliche Situation
Gerade in arbeits- und sozialrechtlicher Hinsicht führt die Corona-Krise zu Unklarheiten und Ängsten. Oliver Ebert beantwortet wichtige rechtliche Fragen, die sich Diabetes-Patienten nun stellen.
▸ zum Beitrag (für Abonnenten)
Die meisten gehen hierzulande mit Salz sehr großzügig um. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, dem Essen eine pikante Note zu geben. Wir haben praktische Tipps, wie Sie an Ihrer persönlichen Salzschraube drehen können.
▸ zum Beitrag (für Abonnenten)
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 4 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 21 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]








Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße