Druckfrisch: unsere Themen im Oktober

3 Minuten

Druckfrisch: unsere Themen im Oktober

Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (28. September 2018) erscheint.

Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,

es ist schon unglaublich, was heute alles möglich ist. Zuletzt rief mich meine Autowerkstatt an: Mein Auto habe ihr vollautomatisch und per Internet mitgeteilt, dass ein Werkstatt-Termin zur Erneuerung der Bremsbeläge notwendig sei. Ehrlich gesagt war ich nicht ganz sicher, ob ich mich darüber freuen oder entsetzt sein sollte. Ich kenne viele Menschen, denen die Digitalisierung und das Vernetztsein Angst macht. Werden wir jetzt alle gläsern? Schlägt mir vielleicht mein Fernseher demnächst eine Komödie als Abendunterhaltung vor, weil dieser von meiner Smartwatch erfahren hat, dass mein Puls für eine gewisse Traurigkeit spricht?

Schwerpunkthema: „Digitale Helfer nutzen und mitgestalten“

Natürlich wird es bei der Weiterentwicklung neuer Technologien oft Irrwege geben, die vielleicht nicht zielführend oder im schlimmsten Fall komplett absurd sind. Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich vor den neuen Technologien nicht fürchten muss. Wenn die neuen Technologien im Bereich des Diabetes sinnvoll genutzt werden und Informationen und Daten mit Verstand zusammengetragen sind, können sie das Leben mit Diabetes leichter machen.

Vielleicht können sie sogar Leben retten, weil beispielsweise Fehler vermeidbar werden. Um Ihnen die möglicherweise vorhandene Angst zu nehmen, haben wir für diese Ausgabe des Diabetes-Journals als Schwerpunkt das Thema „Digitale Helfer nutzen und mitgestalten“ gewählt. Wir zeigen Ihnen, was schon heute alles möglich ist und was in Zukunft noch möglich sein wird.

Neue Serie: Flash-Quiz – Sensordaten richtig interpretieren

Bereits heute nutzen viele Menschen die neuen Technologien wie die Auswerteprogramme von Glukose- und Sensordaten. Doch diese Programme sind nicht selbsterklärend. Deshalb zeigen wir Ihnen in unterhaltsamer und leicht verständlicher Quizform, wie Sie Sensordaten auslesen, analysieren und richtig interpretieren können. Diese kleine Serie unter der Rubrik „Flash-Quiz“ starten wir mit dem Rätsel des „Pizzaboten“ Timo – und seinen zunächst unerklärlichen Unterzuckerungen.

#Diabetesbarcamp 2018, Kürbis-Rezepte und vieles mehr!

Das Ganze runden wir ab mit einer Fotostrecke des #Diabetesbarcamp 2018, an dem in Frankfurt kürzlich 110 Menschen mit Typ-1-Diabetes teilgenommen haben – und mit vielen weiteren Informationen, unterhaltsamen Berichten und leckeren Kürbis-Rezepten. Genießen Sie die Herbstzeit mit uns!

Viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe des Diabetes-Journals wünscht Ihnen Ihr

Prof. Dr. Thomas Haak,
Diabetes-Journal-Chefredakteur

Artikel dieser Ausgabe online lesen
Abonnenten des Diabetes-Journals können die Zeitschriften-Beiträge ab Erscheinungstermin auch hier online lesen:

Das sind die Schwerpunkt-Themen der Oktober-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)



Digitale ­Helfer ­nutzen und mitgestalten

Auch das Apotheken­wesen und die Arzneimittelversorgung werden vom digitalen Wandel beeinflusst. Aber ist dieser reiner Selbstzweck? Statt uns von der Digitalisierung überfahren zu lassen, sollten wir kritisch Sinn und Nutzen hinterfragen – und mitgestalten, findet das Autorenteam des Titelthemas.



Ein voller Erfolg: #Diabetesbarcamp

Über 100 Menschen trafen sich im September zum #Diabetesbarcamp: Es ging um Unterzuckerungen, Diabetes-Technologie, das Verhältnis zum Partner (ohne Diabetes), Reisen, Diabetes-Verbände und, und, und. Vor allem ging es um das Wir-Gefühl: „Wir sind viele!“



Wenn das Gehen schmerzt

Die „periphere arterielle Verschlusskrankheit“ wird auch als „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet, da sie Betroffene dazu zwingt, beim Gehen immer wieder nach kurzer Distanz stehen zu bleiben. Im Diabetes-Kurs klären wir Sie über Erkrankungsbild und Behandlungsmöglichkeiten auf.



Neue Serie: Flash-Quiz

Kontinuierlich gemessene Glukosedaten richtig zu deuten, kann knifflig sein. In der neuen Serie „Flash-Quiz“ stellen wir Ihnen Fallbeispiele nebst Sensordaten vor. Wir beschreiben, was man anhand der Daten erkennen kann – Ihre Aufgabe ist es, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.



Für mehr Patientensicherheit!

Druckgeschwüre, Fehldiagnosen, schwere Infektionen: Bei 1 bis 2 Mio. Patienten pro Jahr treten „unerwünschte Ereignisse“ auf, inklusive Todesfälle! Die Gründe für diese schockierenden Zahlen sind vielfältig – und oft vermeidbar.



Herbstzeit ist ­Kürbiszeit

Wir stellen Ihnen den Kürbis in seinen vielen Facetten vor: Lassen Sie sich von unseren Tipps und Rezepten inspirieren. Denn Hokkaido und seine Geschwister können weit mehr, als sich zur Suppe oder in Halloween-Dekorationen zu verwandeln …


So erhalten Sie das neue Diabetes-Journal
Die aktuelle Ausgabe des Diabetes-Journals bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.

Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Gesünder Leben: Die Kraft der kleinen Schritte
Wie viel Veränderung ist nötig, um gesünder zu leben? Muss wirklich alles von Ernährung über Bewegung bis hin zur gesamten Lebensführung radikal umgestellt werden? Aktuelle Studien zeigen, dass es auch die kleinen Schritte sein können, die zu den gewünschten Effekten führen können.
Gesünder Leben: Die Kraft der kleinen Schritte | Foto: vegefox.com – stock.adobe.com

2 Minuten

50 Jahre oder mehr Leben mit Diabetes: Jetzt bewerben für die Mehnert-Medaille 2026
Menschen, die 50 Jahre und länger mit Diabetes leben, können sich jetzt für die Mehnert-Medaille bewerben. Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe verleiht die Auszeichnung im Rahmen einer Veranstaltung am 7. November 2026 in Berlin anlässlich des Weltdiabetestags.
50 Jahre oder mehr Leben mit Diabetes: Jetzt bewerben für die Mehnert-Medaille 2026 | Foto: diabetesDE / Deckbar

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

    Wer ist am Start?

    ( 4 von 6 )
    66.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%