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Druckfrisch: unsere Themen im September
3 Minuten

Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (25. August 2017) erscheint.
Liebe Diabetes-Journal-Leser,
in diesem Monat ist Bundestagswahl, am 24. September. Wofür entscheiden Sie sich dann: „Für ein Deutschland, in dem wir gut leben.“? Oder denken Sie: „Die Zukunft braucht neue Ideen. Und einen, der sie durchsetzt.“? Oder „Umwelt ist nicht alles. Aber ohne Umwelt ist alles nichts.“? Sind Sie „Für Lust auf DIE LINKE.“? Oder der Meinung, „Ungeduld ist auch eine Tugend.“? Anders gefragt: „Und was ist Ihr Grund, für Deutschland zu kämpfen?“
Das alles steht auf den großen Plakaten der Parteien. Etwas ableiten davon kann ich persönlich nicht für mich. Sie?
Diabetesstrategie: Bundesgesundheitsminister im Interview
Wichtig erscheint mir, dass der Typ-2-Diabetes in der neuen Legislaturperiode und auf ganzer Linie viel ernster genommen wird. Und dass Bedingungen geschaffen werden, auch den Typ-1-Diabetes früher zu erkennen, ihn als Betroffener richtig, modern und effektiv behandeln zu können sowie Diskriminierung etc. zu vermeiden.
Die Große Koalition ist vor der Sommerpause knapp gescheitert mit einer „Diabetesstrategie der Zukunft“ und konkreten Zielvorgaben. Die relevanten Gesundheitspolitiker allerdings zeigten sich zuversichtlich, eine solche Vereinbarung nach der Bundestagswahl zu erreichen. Was sagt der Bundesgesundheitsminister dazu? Angela Monecke mit dem Interview.
Schlafstörungen bei Diabetes: Was Sie dagegen tun können
Als würde unser heutiges Leben mit unregelmäßigen Arbeits- und Schlafzeiten, vielen sitzenden Berufen sowie mit modernen Medien rund um die Uhr nicht schon genug beitragen zu unerholsamem Schlaf: Wer Diabetes hat, der schleppt sich in der Regel nicht einfach vom Sofa ins Bett … und gut ist. Vielmehr muss ich per Blutzuckermessgerät oder mit dem Scanner oder auf dem Display der Insulinpumpe meinen Wert checken, ihn womöglich korrigieren, bei Bedarf noch etwas essen – und darauf hoffen, dass ich nachts nicht unterzuckere.
Verwundert es da, dass man als Diabetiker noch mehr als andere das Risiko hat für teils massive Schlafstörungen? Mich nicht. Im Titelthema sagen unsere Experten, welche Probleme häufig auftreten und was Sie dagegen tun können.
Geringeres Unfallrisiko, Reisebericht aus Nepal, deutsche Küche und vieles mehr…
Im Septemberheft berichten wir auch darüber, dass Diabetiker wohl weniger Verkehrsunfälle bauen als Nichtdiabetiker, dass man in Nepal als Mensch mit Typ-1-Diabetes oft noch nicht einmal Zugang zu Insulin hat – und dass die deutsche Küche auch mit weniger Fett und Saucen sehr gut schmeckt. Sicher auch nach der Wahl.
Ihr Günter Nuber
Diabetes-Journal-Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der September-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Diabetes und Schlaf
Zu wenig wie auch zu viel Schlaf können die Insulinempfindlichkeit und die Stoffwechsellage negativ beeinflussen. Zudem treten bei Menschen mit Diabetes weitere Schlafprobleme gehäuft auf – vor allem nächtliche Unterzuckerungen, die körperliche und psychische Folgen haben können. Darum geht es im Titelthema.
Sanfter Einstieg in eine Insulintherapie
Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes stehen einer Insulintherapie zunächst skeptisch gegenüber. Prof. Thomas Haak erklärt in der Insulin-Serie, wieso viele Sorgen unbegründet sind und wie ein sanfter Therapiestart gelingt.
Auf dem Dach der Welt
In Nepal ist der Diabetes eine besondere Herausforderung: Vieles muss man selbst bezahlen – wenn man es überhaupt bekommt. Susanne Löw hat das Land besucht und eine nepalesische Diabetes-Expertin interviewt.
„Diabetes die Stirn bieten!“
Mitten im Bundestagswahlkampf ist es unserer Berliner Redakteurin Angela Monecke gelungen, ein Interview mit dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu bekommen.
Bauen Diabetiker weniger Unfälle?
Die Datenlage deutet auf kein relevant erhöhtes Unfallrisiko unter Diabetikern hin, im Gegenteil: Aufgrund erhöhter Sorgfalt und Vorsicht besteht für sie statistisch womöglich sogar ein geringeres Risiko.
Typisch deutsch
Himmel un Äd, Kassler, Currywurst, Handkäs mit Musik … die Liste der kulinarischen Klassiker, die Deutschland zu bieten hat, ist lang. Vieles lässt sich mit weniger Fett, Speck und Sahne genauso lecker kochen. Wir geben Praxistipps und haben passende Rezepte.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 4 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße