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Gelebte Solidarität
2 Minuten
Besonders bewusst wird uns das Privileg der guten und sicheren Versorgung aber derzeit durch die Situation in der Ukraine: Menschen, die bisher ebenfalls zu denjenigen gehörten, die selbstverständlich Zugang zum Hormon Insulin als Medikament hatten, das ihr Leben sicherte, stehen plötzlich wegen des Kriegs vor dem Nichts. Alles fehlt ihnen, auch das Insulin.
Ich bin froh, das nicht erleben zu müssen – weiß ich doch aus Erzählungen meiner Eltern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, wie furchtbar es ist, alles zu verlieren. In einem kleinen Tornister – wie früher der Schulranzen genannt wurde – befand sich alles, was man mitnehmen konnte. Heute wird das bei der Flucht aus den Kriegs-Gebieten nicht viel mehr sein – viel Diabetes-Zubehör passt da nicht hinein, wenn es denn überhaupt noch welches gibt!
Viele Hilfs-Aktionen sind inzwischen gegründet worden – für jede einzelne sollten wir dankbar sein. Denn auch, wenn wir es nicht hoffen: Wissen wir, ob wir nicht irgendwann auch einmal die Hilfe anderer benötigen, um das, was uns am Leben hält, zu bekommen – das Insulin? Und nicht nur das: Auch für all die anderen Dinge, die gespendet werden, wären wir in einer solchen Situation sicher ebenso dankbar.
Wenn ich dann mitbekomme, dass es Menschen gibt, die meinen, in der Ukraine sollen sie doch selbst dafür sorgen, dass es wieder Insulin gibt, kann ich nur verwundert den Kopf schütteln. Wie soll das bitte gehen angesichts der vielfältigen Zerstörungen? Wahrscheinlich fehlen auch an vielen Stellen die notwendigen Produktions-Materialien.
Solidarität wird aber nicht nur in Richtung der Ukraine gelebt. Auf den Internet-Seiten der Organisation "Insulin zum Leben" finde ich einen Bericht, wie innerhalb der Ukraine die gespendeten Medikamente so verteilt werden,dass diejenigen, die erstmal gut versorgt sind, Spenden an schlechter Versorgte weitergeben. Einfach toll, dieses fürsorgliche Miteinander!

Das Team für den guten Schluss: Dr. Hans Langer arbeitet als Arzt in einer Diabetesklinik, Jana Einser hat schon seit Kindertagen Typ-1-Diabetes und Alex Adabei hat viele Bekannte und Verwandte mit Typ-2-Diabetes. Sie schreiben abwechselnd für diese Kolumne.
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stephanie-haack postete ein Update vor 4 Tagen, 1 Stunde
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Tagen, 3 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Tagen, 1 Stunde
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
