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Noch eine Baustelle: die Zähne
2 Minuten

Vielleicht haben Sie es ja schon gelesen: In diesem Heft geht es
Noch ’ne Baustelle, um die man sich kümmern muss…
Es ist noch gar nicht so lange her, da war über den Zusammenhang zwischen Diabetes und Parodontitis – das ist die Entzündung eben dieses Zahnhalteapparates – wenig bekannt. Jetzt schon. Und, ganz ehrlich: Wenn ich Diabetes hätte, würde mich das erst mal ziemlich nerven. Da ist ja jetzt noch ’ne Baustelle, um die man sich kümmern muss! Vielen Dank auch!
Es ist leicht gesagt, dass es doch gut ist, Bescheid zu wissen und vorbeugen zu können – aber nicht leicht getan. Genauso wenig ist es leicht, all die Tipps zu gesunder Ernährung und mehr Bewegung zu beherzigen. Und dann soll man als Diabetiker noch Stress reduzieren und täglich die Füße pflegen. (Ist das nicht ein Widerspruch in sich?)
Ich mit Diabetes würde denken (und ich denke es auch ohne Diabetes, denn die Empfehlungen gelten ja meist für alle): Ist alles schön und gut, und es steht im
Aber leider ist es so wie oft: Disziplin ist gefragt, und ich frage mich schon lange, wer mir die mal in ausreichender Menge beibringen könnte. (Am besten gleich so viel davon, dass ich gar nicht merke, wie anstrengend alles ist, und noch besser so viel, dass mir Zahnpflege, Bewegung und gesunde Ernährung sogar Spaß machen!)
Gleich einen Folgetermin ausmachen!
Für den Zahnarzt habe ich zumindest schon mal eine Taktik: Ich mache bei jedem Termin gleich einen Folgetermin aus. Wenn ich das nicht tun würde, ich weiß es, würde der Faden abreißen und ich würde ewig nicht hingehen.
Übrigens, beim letzten Kontrolltermin kam ich mit meinem Zahnarzt ins Plaudern. Er: "Ich hatte als Kind ganz schlechte Zähne." Komisch, dass er dann ausgerechnet Zahnarzt geworden ist, dachte ich. Er weiter: "Ich wollte trotzdem nie die Zähne putzen. Das war ganz schrecklich, weil meine Eltern beide Zahnärzte waren und mich auch behandelt haben." Na, ist das nicht ein Musterbeispiel für Selbstüberwindung? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 12 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße