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Weihnachtsgeschenke …
2 Minuten
Angesichts der aktuellen Flut an kleinen Präsenten und Grußkarten fragt sich unser Kolumnist Hans Langer, warum nur kurz vor Weihnachten so inflationär Danke gesagt und nur im Advent aneinander gedacht wird – während in den restlichen 11 Monaten des Jahres Respekt und Dankbarkeit eher Mangelware sind.
Jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten bringt der Postbote fast täglich Päckchen und Pakete mit Weihnachtsgeschenken. Beliebt sind vor allen Dingen Wein – Rotwein, Weißwein, aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Chile –, Pralinen mit Schnapsfüllung oder ohne, Spekulatius, Lebkuchen aus Nürnberg und so weiter. Wenn ich mir meinen immer voller werdenden Gabentisch so anschaue, habe ich das Gefühl, dass ich das nächste Weihnachtsfest nicht mehr erleben werde, wenn ich das alles esse und trinke.
Beliebt sind bei denjenigen, die die Weihnachtsgeschenke zum Verschicken aussuchen, auch Kalender in allen Variationen: mit Naturbildern, mit Porträts berühmter Persönlichkeiten, mit von Mitarbeitern selbst gemalten Bildern, mit lustigen Sprüchen et cetera. Darunter finden sich auch oft Gewinnspielkalender. Ich öffne natürlich erwartungsvoll jedes Türchen, habe aber noch nie etwas gewonnen.
Zuhauf landen zudem täglich Grußkarten auf meinem Schreibtisch, meist mit eingedruckten Wünschen, aber ohne Unterschrift. Oder aber mit ganz vielen Unterschriften, die ich alle nicht entziffern kann. Immer beliebter werden Grußkarten mit dem Hinweis, dass man – statt ein Geschenk zu kaufen – das dafür vorgesehene Geld gespendet habe. Es hat mich zwar keiner der Versender gefragt, ob ich das möchte, aber wenn es einer guten Sache dient, soll es mir ja recht sein.
Eigentlich weiß ich nicht, ob mich dieses vorweihnachtliche Postspektakel freut oder eher ärgert. Warum wird nur kurz vor Weihnachten einmal Danke gesagt, warum nur im Advent aneinander gedacht? Ist es vielleicht ein Selbstzweck? Oder eine aufgezwungene Tradition? Ich bin da etwas ratlos.
Viel mehr würde ich mich freuen, wenn ich in den ersten 11 Monaten des Jahres etwas mehr Respekt und etwas mehr Dankbarkeit für unsere Arbeit bekommen würde. Auch ein Lächeln in der Sprechstunde wäre mir sehr viel mehr wert als eine Grußkarte kurz vor Weihnachten. Aber wem sage ich das?
von Hans Langer

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (12) Seite 100
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 8 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
