- Aus der Community
Arbeitszeugnis für Frau Pankreas
2 Minuten
Frau Pankreas war in dem Unternehmen Körper Abteilungsleiterin der Abteilung Bauchspeicheldrüse.
Unser Unternehmen bietet jedem Organ einen Platz und ist für die internen Waren-, Informations- und Dienstleistungsflüsse verantwortlich.
Die Tätigkeit von Frau Pankreas umfasste vor allem die Weiterverarbeitung und -weitergabe von aufgenommenem Zucker sowie die Regulierung der Ausschüttung des bis vor kurzem von uns eigens hergestellten Stoffes Insulin.
Die oben beschriebene Stelle forderte stets absolute Genauigkeit, Pünktlichkeit, Flexibilität, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein sowie Belastbarkeit.
Arbeitsverhalten
Bereits in den ersten Wochen ließ die Arbeitsmoral von besagter Mitarbeiterin stark nach.
Frau Pankreas hatte in den vielen Gesprächen, die wir vor Vertragsschluss mit ihr geführt hatten, immer wieder betont, wie gewissenhaft sie arbeiten würde.
Mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages war das aber wohl auch schnell wieder vergessen.
Anfangs waren es kleine Fehler, die ihr unterliefen und über die das Unternehmen Körper vor dem Hintergrund, dass Frau Pankreas etwas Zeit zum Einarbeiten braucht, hinwegschauen konnte.
Zu unserer Enttäuschung änderte sich ihr Verhalten allerdings auch nach der Probezeit nicht. Vielmehr begann Frau Pankreas immer häufiger damit, gar nicht erst an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen, was nicht nur Auswirkungen für ihre Abteilung und die damit einhergehende Weiterverarbeitung des Zuckers hatte, sondern vielmehr störte es das gesamte Arbeitsklima.
Die Mitarbeiterzufriedenheit sank durch ihr Verhalten drastisch.
Das lag nicht zuletzt daran, dass sich vor allem vor der Tür der Abteilung Muskel immer mehr von Frau Pankreas liegengebliebenem Zucker stapelte.
Unsere Versuche, die besagte Mitarbeiterin zu erreichen, liefen alle ins Leere. Das Unternehmen Körper litt so sehr unter dem unzumutbaren Verhalten von Frau Pankreas, dass nach und nach immer mehr Abteilungen in den Streik gingen.
Besonders stark betroffen war der Mitarbeiter Schilddrüse, der bis heute an einem Burnout leidet und seine Arbeit nur unter starken Medikamenten wieder aufnehmen konnte.
Konsequenzen
Mittlerweile hat das Unternehmen Körper seit Monaten nichts mehr von seiner Mitarbeiterin gehört und sich deshalb entschlossen, ein Unternehmen von außen mit der Beseitigung und zukünftigen Bearbeitungen zu beauftragen.
Die Unternehmensberater Pumpe, Pen & Co erledigen Frau Pankreas Aufgaben tadellos von extern. Unter diese Aufgaben fällt jetzt auch die Lieferung von Insulin. Unsere eigene Produktion mussten wir leider aufgrund der Unannehmlichkeiten dauerhaft einstellen.
Alles in allem war es eine sehr turbulente Zeit für unser Unternehmen Körper. Wir haben es trotz allem geschafft, uns wieder aufzuraffen, und möchten uns an dieser Stelle auch nochmal bei Pumpe, Pen & Co bedanken.
Falls Frau Pankreas dieses Schreiben überhaupt erhalten sollte, wünschen wir ihr auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft. Vielleicht schafft es irgendjemand ja, all ihre Probleme mit einer Heilung irgendwann aus der Welt zu schaffen…
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Monat
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

