Community-Aktion „We like to move it“: Bewegung mit Diabetes

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Community-Aktion „We like to move it“: Bewegung mit Diabetes

Tschüss, Winterschlaf! Wir sind bereit für den Frühling und dafür, endlich mal wieder ein bisschen in Bewegung zu kommen. Katharina verrät euch, was das in diesem Monat für die #BSLounge bedeutet.

Ist euch der Unterschied von Bewegung und Sport eigentlich bewusst? Sport hat – nicht nur in unseren Köpfen – häufig etwas mit dem Erreichen von Zielen und einer bestimmten Leistungsfähigkeit zu tun. Genau deshalb vergleicht man sich bei dem Thema auch so oft mit anderen und entwickelt vielleicht sogar eine Hemmschwelle, in der Öffentlichkeit joggen oder trainieren zu gehen. Weil wir in der #BSLounge alle auf ganz unterschiedlichen Fitness-Levels stehen und wissen, dass auch die gesamte Diabetes-Community ein großes persönliches Spektrum von Sportmuffeln bis Spitzensportler*innen bietet, haben wir uns entschieden, die Bewegung an sich in den Vordergrund zu rücken.

Ein Schritt nach dem anderen

Mit dem Thema „Bewegung mit Diabetes“ wollen wir Schritt für Schritt den Winterschlaf hinter uns lassen und uns gemeinsam mit der Community endlich mal wieder ein bisschen recken und strecken und herausfinden, welche Bewegungen einem guttun können. Denn Bewegung spielt nicht nur für den Körper und die Insulinempfindlichkeit eine Rolle, auch die seelische Gesundheit profitiert von Yoga-Sessions, Spaziergängen oder anderen kleinen Sport-Einheiten. Und trotz aller positiver gesundheitlicher Aspekte ist es gerade der Diabetes, der einem dann und wann einen Strich durch die Rechnung macht.

Kennt ihr das auch?

Es gibt Situationen, in denen ist der Diabetes noch nerviger als in anderen – zum Beispiel, wenn der Glukosewert kurz vor dem geplanten Spaziergang sinkt oder mitten bei ein paar Stretch-Übungen das Infusionsset der Insulinpumpe abreißt. Das, was dann wirklich hilft, ist der Austausch mit Menschen, denen es genauso geht!

Gemeinsam in Bewegung kommen

Im März wollen wir gemeinsam in Bewegung kommen. Zusammen mit unserer #BSLounge Autorin Michelle freuen wir uns auf eine ganz besondere Aktion: Über den Monat verteilt bekommt ihr in der Blood Sugar Lounge Mitmach-Videos von Gesundheitsberaterin Michelle, die auf verschiedene Fitness-Levels ausgelegt sind. So könnt ihr euch an eure Wohlfühl-Bewegungsintensität herantasten und am Ende des Monats gemeinsam mit der Community am Live-Workout teilnehmen. Infos zum Termin und zur Teilnahme bekommt ihr natürlich auf unserer Aktionsseite.


von Katharina Weirauch

Mit einem Herz aus Kuchen und Nerven aus Zuckerwatte kaut Katharina so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Darum erzählt sie seit 2015 auf verschiedenen Kanälen von ihrem Leben mit Diabetes Typ 1 und Depressionen. Auch beruflich hat Katharina als Social-Media- und Community-Managerin häufig mit Diabetes zu tun. Ab jetzt auch als Autorin für den Diabetes-Anker.

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße