Gegen Vorurteile und Stigmatisierung bei Diabetes: Social-Media-Aktion #ChillDeineVorurteile

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Gegen Vorurteile und Stigmatisierung bei Diabetes: Social-Media-Aktion #ChillDeineVorurteile

Lara berichtet euch heute von einer Social-Media-Aktion #ChillDeineVorurteile, die Maren Sturny und Bastian Niemeier, beide als Autoren bei der Blood Sugar Lounge tätig, ins Leben gerufen haben und die sich auf humorvolle, aber doch lehrreiche Weise gegen Vorurteile und Stigmatisierung bei Diabetes wehrt – mit Infotainment-Charakter.

Alle Menschen mit Diabetes begegnen im täglichen Leben anderen Menschen, die noch kein oder nur Halbwissen zum Thema Diabetes haben. Aussagen wie „Darfst du das überhaupt essen?“ oder „Also, das könnt’ ich ja nicht, mich oder mein Kind spritzen!“ stehen (leider) auf der Tagesordnung für uns Menschen mit Diabetes. Deshalb wurde die Kampagne „#ChillDeineVorurteile“ ins Leben gerufen!

Vorurteile und Stigmatisierung sind anstrengend

Mit den Stigmata konfrontiert zu werden, kann anstrengend werden. Das stellten auch Maren Sturny, Autorin von „Rock around the Clock mit Diabetes Typ 1“ (Typ-F-Diabetes), und Bastian Niemeier, YouTuber und Filmproduzent (Typ-1-Diabetes), in ihren Unterhaltungen fest und beschlossen, aktiv zu werden.

Quelle: Bastian Niemeier

Maren Sturny fasst zusammen: „Es gibt zum Thema Typ-1-Diabetes noch viel zu viele Vorurteile, viel zu viele Missverständnisse und viel zu viel Bullshit – da wollten Bastian und ich in größerem Stil aufklären. Wir spielen also einmal mit euch Bullshit-Bingo und zwar in den jungen sozialen Medien, in denen das Thema noch nicht so stark vertreten ist. Ganz klar mit der Einladung, mit den Videos zu interagieren, sie zu teilen, neu zu mixen und die eigenen Erfahrungen mit einzubauen.“

Die Kampagne wurde von Maren Sturny, Bastian Niemeier und Nina mit Unterstützung der #KidsKon und medizinischem Fachwissen von Dr. Andrea Finke ins Leben gerufen. Mit dabei ist natürlich auch Marens 10-jährige Tochter Nonie.

#ChillDeineVorurteile – 14 kreative Videos

Euch erwarten 14 kreative Clips, die über unterschiedliche Diabetes-Vorurteile aufklären – humorvoll, kurz und knackig und mit bekannten Gesichtern aus der Diabetes-Community. In den nächsten vier Wochen gibt es ab dem 17. April 2023 alle zwei Tage einen neuen Clip als Youtube Shorts, auf Tik Tok und Instagram als Reels, also im Hochkant-Format. Mitmachen, remixen und teilen absolut erwünscht! Eine schöne Social-Media-Aktion, die uns alle abholt mit modernen, frischen Takes alter, staubiger Vorurteile. Weitere Infos unter chilldeinevorurteile.com.


von Lara Chapman

Lara hat als Community-Managerin die Blood Sugar Lounge mit viel Liebe und großem Einsatz unterstützt.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße