Die „Dia Engel“ auf der Diabetes-Charity-Gala

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Die „Dia Engel“ auf der Diabetes-Charity-Gala

Steffi war auf der diesjährigen Diabetes-Charity-Gala. Dort erfahren besondere Projekte, die sich im Bereich des Diabetes verdient machen, eine Ehrung und sie werden mit Spendengeldern unterstützt. Dazu zählten auch die „Dia Engel“, die Betroffene per Telefon oder Internet-Chat unterstützen.

Einmal jährlich veranstaltet die Deutsche Diabetes-Hilfe eine große Gala in Berlin, um auf Diabetes als Gesellschaftsthema aufmerksam zu machen. Dort werden besondere Projekte, die sich im Bereich des Diabetes verdient machen, geehrt und mit Spendengeldern unterstützt.

Die gemeinnützigen Charity-Projekte von diabetesDE

Drei Projekte werden unterstützt, die ich euch, der Blood Sugar Lounge Community, kurz und knapp vorstellen möchte:

  1. #SagEsLaut: stärkt die Sichtbarkeit und Vernetzung von Menschen mit Typ-2-Diabetes vor allem in den sozialen Medien.
  2. Ketoazidose-Prävention in Sachsen: will die Früherkennung von Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen verbessern.
  3. Dia Engel: Unterstützung für Betroffene und Angehörige; gibt die Möglichkeit, über Fragen und Probleme in einem geschützten Raum zu sprechen.

Die Dia Engel – Initiative kurz zusammengefasst

Das Team der Dia Engel besteht zurzeit aus 18 ehrenamtlichen Anprechpartner*innen, die über Telefon oder Internet-Chat erreichbar sind.

Die Dia Engel unterstützen durch ihr breit aufgestelltes Erfahrungswissen bei vielen Alltagsproblemen wie Ernährung, Sport, psychosozialen Aspekten oder auch Folgeerkrankungen. Bei Bedarf kann auf fachliche Unterstützung von Ärzt*innen, Berater*innen und anderen Expert*innen zurückgegriffen werden.

Fotos: Steffi Tuschen

Deutsche Diabetes-Hilfe

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat die Diabetes-Charity-Gala ins Leben gerufen, um solche ehrenamtlichen Projekte zu unterstützen und auch den Diabetes als Volkskrankheit in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Prominente aus dem Showbusiness und der Presse sowie Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesundheitswesen treffen sich mit Menschen mit Diabetes und Influencern der sozialen Medien.

Charity-Gala

Bei diesem unterhaltsamem Abend mit Show- und Gesangseinlagen, moderiert von Andrea Ballschuh und Harry Wijnvoord, können sich die Besucherinnen und Besucher unterhalten, austauschen und vernetzen. Insgesamt war es ein unvergesslicher Abend für alle Teilnehmer. Viele neue Kontakte sind entstanden, viele alte Kontakte wurden wiederentdeckt. Es sind so viele tolle, engagierte Leute dort zu treffen gewesen, die sich einfach wahnsinnig für ein Thema einsetzen.

Ihnen allen gehört ein großes Dankeschön!!

Thomas-Fuchsberger-Preis

Ein Höhepunkt der Gala ist auch die Überreichung des „Thomas-Fuchsberger-Preises“. Er wird an eine ehrenamtlich tätige Person verliehen, in Erinnerung an den an Typ-1-Diabetes erkrankten Sohn des Schauspielers Blacky Fuchsberger, der durch eine Unterzuckerung in einen Bach gestürzt und ertrunken ist. Dieses Jahr wurden Christa Mischke und Dr. med. Martin Holder geehrt.

Dankbarkeit ist angebracht

Ein großes Dankeschön geht an diabetesDE und alle Organisator:innen, Helfer:innen und Unterstützer:innen für ihren Einsatz für die Diabetesgemeinschaft. Auch allen Spendern gilt ein Dank. Damit unterstützt diabetesDE die Arbeit für Menschen mit Diabetes.


von Stephanie Tuschen

Stephanie war Autorin in der Blood Sugar Lounge und hat dort aus dem Leben mit Diabetes berichtet. Hier findet ihr alle Beiträge aus dieser Zeit:

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 4 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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