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Die Kunst des Krieges: Kenne den Diabetes und dich selbst!
9 Minuten
Ein 2.500 Jahre altes Zitat aus dem Buch „Die Kunst des Krieges“ und der Diabetes: Was hat das miteinander zu tun? Daniel Kaul erklärt, warum das Kennen des „Feindes“ und seiner selbst über Erfolg oder Scheitern in der Diabetes-Therapie entscheiden kann.
Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Geschichte, die ich euch vor einiger Zeit von der lieben Andromeda erzählt hab’. Ja, genau, die mit der „freundlichen Fachärztin“. Diese ganze Geschichte hat mich noch immer nicht losgelassen, weil ich sowas einfach nicht verstehen kann. Entsprechend hab ich immer mal wieder darüber nachgedacht.
Und dann ist binnen weniger Wochen etwas Interessantes passiert. Ich bin über einige Posts in der Community gestoßen, über die ich mich furchtbar aufregen musste. Und dann lief auf einer Playlist im Auto plötzlich ein Lied, das ich schon ewig nicht mehr gehört hatte. Es war das Lied „The Art Of War“ (deutsch: „Die Kunst des Krieges“) der schwedischen Metal-Band Sabaton.
Kenne deinen Feind – und dich selbst!
Das Lied beginnt mit einem Zitat (auf Englisch) des altchinesischen Generals und Feldherrn Sunzi (auf Englisch Sun Tsu) aus seinem Werk „Die Kunst des Krieges“.
„If you know the enemy and know yourself,
you need not fear the result of a hundred battles.
If you know yourself but not the enemy,
for every victory gained you will also suffer a defeat.
If you know neither the enemy nor yourself,
you will succumb in every battle.“
„Wenn du den Feind und dich selbst kennst,
brauchst du den Ausgang hunderter Schlachten nicht zu fürchten.
Wenn du dich selbst kennst, aber den Feind nicht,
wirst du für jeden errungenen Sieg auch eine Niederlage erleiden.
Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst,
wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“
Sunzi war ein chinesischer General, Militärstratege und Philosoph. Er lebte von Mitte des sechsten bis Anfang des fünften Jahrhunderts vor Christus. Sein Buch „Die Kunst des Krieges“ ist wohl eines der frühesten Bücher über Militärstrategie überhaupt. Allerdings sind seine Inhalte so bedeutend, dass es noch heute regelmäßig für die Ausbildung von Offizieren und Strategen auf der ganzen Welt zur Pflichtlektüre gehört. Und das nach schlappen 2.500 Jahren.
Wichtig ist, gut über Diabetes Bescheid zu wissen
So viel zum historischen Exkurs. Keine Sorge, ich will euch weder mit Geschichte noch mit irgendwelchen militärischen Abhandlungen langweilen. Vielmehr denke ich, dass genau dieses Zitat am Anfang des Liedes für uns als Menschen mit Diabetes sehr wichtig ist. Warum bringe ich das jetzt in Zusammenhang mit Andromedas Geschichte? Und was hat mich in der Community so geärgert? Ganz einfach:
Andromeda hatte nicht nur das Problem, dass sie an eine meines Erachtens schreckliche Fachärztin gekommen ist, sondern auch, dass sie wenig bis gar nichts über den Diabetes beigebracht bekam. Und in der Community hab’ ich in den letzten Monaten einige Beiträge bzw. Profile gesehen, in denen meist (sehr) junge Menschen über ihr Leben mit Diabetes sprechen.
Dort sieht man sehr vieles. Von Geschichten wie „Du hast jetzt Diabetes Typ 1. Hier sind ein Sensor und eine Pumpe. Die sprechen miteinander, das passt schon!“ über Berichte von Aktionen, die man in einer Diabetes-Therapie oder mit Diabetes selbst einfach nicht machen sollte, sowie auf dem Kanal propagierte Falschinformationen bis hin zu Heulkrämpfen, Depressionen und Nervenzusammenbrüchen.
Es steht mir natürlich nicht zu, das direkt zu bewerten (hab’ ich in den Beiträgen auch nicht gemacht). Aber als alter Hase mit Diabetes lege ich da natürlich auch immer meine persönliche Geschichte und Erfahrung daneben. Und dabei kam ich immer auf den gleichen Nenner: Alle diese Leidensgenossen mit Diabetes kennen weder ihren Feind – den Diabetes – noch sich selbst wirklich gut. Krasse These, starker Tobak – ich weiß. Bitte hasst mich nicht gleich. Ich versuche den Bogen zu schließen. Bitte bleibt bei mir!
Erster Schritt: so viel Wissen über Diabetes wie möglich
Kommt mit mir mit ins erste Halbjahr 2001. Wir finden dort einen 20 Jahre alten Daniel vor, der einige Monate zuvor seine Diagnose Diabetes Typ 2 erhalten hatte. Mittlerweile hatte er auch schon die ersten Termine bei der Diabetologin hinter sich. Diabetes war für mich nichts Neues, denn einige meiner älteren Verwandten hatten bzw. haben Typ 2. Da es sich dabei um die komplette Seite meiner Mutter handelte, war mir klar, dass es mich damit früher oder später auch treffen würde.
Vorteil an dieser Stelle: Ich fiel mit der Diagnose nicht aus allen Wolken; nur aus ein paar. Immerhin war ich erst 20 Jahre alt. Auch Spätfolgen waren mir schon bekannt. Der nächstgelegene Fall war damals meine Uroma. Zu dem Zeitpunkt war sie leider schon mehrere Jahre nicht mehr unter uns. Aber als weit über 70-Jährige mit jahrzehntelangem Typ 2 hatten ihre Augen schon sehr gelitten. Sie konnte nur noch sehr schlecht sehen. Tendenz sinkend. Für mich bedeutete das Folgendes:
- Du kennst Diabetes Typ 2. Aber nur vom Hören-Sagen. Was er genau ist, wo Probleme liegen und was man machen kann, weißt du nicht.
- Wenn du nicht aufpasst, gibt es langfristige und nicht mehr umzukehrende Folgeerkrankungen. Da hast du keinen Bock drauf.
Diese beiden Punkte haben mich dazu gebracht, dass ich unbedingt mehr über meine Krankheit und alles, was in dem Umkreis wichtig ist, wissen wollte. Ich hab’ also angefangen, mir Informationsmaterial zu suchen. Und Anfang 2001 war das mit dem Internet noch nicht ganz so einfach. Das heißt, ich war wirklich noch sehr oldschool unterwegs.
Eine gute Diabetes-Schulung ist das A und O
Gleich zu Anfang hatte meine Diabetologin darauf bestanden, dass ich sehr schnell eine Schulung bekomme. Die war ambulant in ihrer Praxis. Und wurde von zwei ihrer Mitarbeiterinnen gehalten. Das war damals zwei Termine die Woche und ging über sechs oder acht Wochen (da bin ich mir nicht mehr ganz sicher). Es war eine reine Typ-2-Schulung.
Wir waren da eine schöne Gruppe. Ich weiß leider nicht mehr, wie viele Personen wir waren, aber es hat gepasst. Es waren sowohl neu manifestierte Erkrankungen dabei als auch alte Hasen, die schon weit über 10 Jahre Diabetes hatten. Die Termine lebten nicht nur von Vorträgen der Dozentinnen, sondern auch von der Interaktion und vor allem dem Austausch der Patienten. Ich hab’ da verdammt viel an Wissen mitgenommen. Neben den Schulungsmaterialien hatte ich immer einen Collegeblock dabei. Der war dann auch fast voll, als die Schulung ganz durch war.
Lesen, lesen und noch mehr lesen
Zusätzlich hatte ich mir alles besorgt, was ich irgendwie an weiteren Materialien in die Finger kriegen konnte. Eigenständig hatte ich mir Bücher besorgt. Da gab’s Tipps von der Ärztin, von den Dozentinnen oder auch von den Schulungsteilnehmern, die schon länger im Geschäft dabei waren. Von Flyern und Broschüren ganz zu schweigen. Da gab es sehr viel damals noch von den Herstellern von Medikamenten und Blutzuckermessgeräten.
Innerhalb weniger Monate hatte ich da eine kleine Bibliothek in meinem Zimmer aufgebaut. Ich hatte da dann auch ein ganzes Regalbrett freigeräumt, in dem dann nur die Diabetes-Unterlagen standen. Und natürlich sah das nicht nur gut aus, ich hab’ das auch alles durchgearbeitet. Speziell in den Büchern wurden auch weiterführende Bücher oder Literaturverzeichnisse genannt. Mir wurde nicht langweilig.
Zwei Monate vor meiner Diagnose hatte ich mit dem Studium begonnen. Dort gab’s auch sehr viel zu lesen. Aber ich hatte das damals geschafft, eine gute Balance zu finden, damit ich mein Wissen über meinen „Feind“ erweitern konnte. War keine einfache Zeit. Aber für mich war das nie eine Option, das ausfallen oder sogar gänzlich einschlafen zu lassen. Mir war klar, dass mich die Krankheit mein Leben lang begleiten wird und vermutlich auch irgendwann „schlimmer“ werden würde. Und das kam dann auch so.
Kleiner Disclaimer: „Schlimmer“ ist so ein dummer Begriff. Diabetes gibt’s nicht in schlimmer Form. Auch wenn die nicht eingeweihten Menschen immer sagen, dass die schlimme Form jene ist, bei der man spritzen muss. 😉
Insulin-Therapie erforderte zusätzliches Wissen
Drei Jahre später entgleiste innerhalb von drei Monaten mein Blutzucker. Ich musste ja nicht regelmäßig messen. Teststreifen für Typ-2er, die nur mit Metformin behandelt wurden, gab’s damals nicht von der Kasse; zumindest nicht von meiner. HbA1c war immer gut. Es gab keine Anzeichen, dass was am Anrollen war. Tja, und dann kam das große HOPALLA beim Quartalstermin. HbA1c war plötzlich von ca. 6 auf 9,4 Prozent angestiegen. Also Therapie erweitern. Wir spritzen ab jetzt Insulin. Ich weiß es noch ganz genau: Die allererste Insulininjektion setzte ich mir am 29. April 2003.
Warum weiß ich das noch? An dem Tag hatte mein jüngster Onkel seinen 30. Geburtstag und wir waren dort eingeladen. Was bedeutete das nun für mich? Rischtisch: neue Therapieform! Also wieder in eine Schulung. Das hatte ich damals selbst angeleiert, dass ich in die nächste Insulin-Schulung in der Praxis gekommen bin. War kein Problem. Wieder neue Bücher und neues Material suchen. Im Internet war man da dann auch schon etwas besser aufgestellt, was die Informationssuche betraf. Und wieder lesen, wieder sprechen, wieder austauschen. Mehr über den „Feind“ herausfinden.
Wieder ein paar Jahre später ging das Gleiche nochmal los – allerdings weniger intensiv – als ich mit Langzeit-Insulin anfangen musste. Das war dann aber eher punktuelles Auffrischen, weil ich das alles schon mal in den Insulin-Materialien gelesen hatte. Noch mehr Wissen über den „Feind“.
Nächste Runde gab’s dann wieder bei der Typ-1-Diagnose und bei der Pumpe. Die bisher letzte große Runde waren dann CGM-Sensor und AID [automatische Insulindosierung; Anm. d. Red.]. Und jedes Mal gab’s wieder neue Runden, um mein Wissen aufzufrischen und es zu erweitern für das, was mich jetzt neu betraf bzw. gepaart mit allem, was sich im Lauf der Zeit geändert hatte und vielleicht für mich wichtig sein könnte.
Zweiter Schritt: sich selbst und seinen Körper kennen
So, Zwischenstand: Wir haben jetzt also einen Menschen, der sowohl Typ 2 als auch Typ 1 (davon noch eine Sonderform – wäre ja sonst langweilig) hat und der in den nunmehr 25 Jahren Krankheit schon verdammt viel gelesen hatte und seinen „Feind“ sehr gut kennt. Hmm … aber da war doch noch was? Genau! Was ist mit mir selbst? Man muss sich selbst ja auch kennen.
Sich selbst zu kennen und über sich selbst Bescheid zu wissen, ist leider nichts, das man in irgendwelchen Büchern lesen kann. Nimm zehn Menschen mit Typ-1-Diabetes und du hast mindestens zwölf unterschiedliche Therapien. Gut, natürlich ist es in der Regel die gleiche Erkrankung und sie muss gleich therapiert werden: Körper hat kein Insulin, macht auch selber keins mehr, also geben wir es ihm von außen. Tolle Sache. Leider ist es aber nicht ganz so einfach. Denn jeder Mensch reagiert in Situationen etwas unterschiedlich. Jeder Körper, jeder Stoffwechsel ist etwas anders.
Kein „Diabetiker von der Stange“
Bei mir selbst ist es so, dass ich vieles anders machen muss, als es die Schulmedizin für „den Diabetiker von der Stange“ empfiehlt. Beispielsweise senkt Sport bei mir nicht gleich den Blutzucker. Aus irgendwelchen Gründen steigt im Fitnessstudio mein Blutzuckerspiegel erst einmal gewaltig an. Teilweise auf weit über 200 mg/dl (11,1 mmol/l). Vermutlich schüttet mein Körper in der Situation zu viel Adrenalin aus. Korrigieren ist aber da eine sehr dumme Idee, weil’s dann zu steil und zu weit nach unten geht. Aktives Insulin kickt beim Sport nämlich ganz gewaltig. Dem gegenüber steht aber gemütliches Schwimmen oder lange Spaziergänge mit dem Wuffel. Da geht’s schnell nach unten. Kein Stress, kein Adrenalin.
Infekte merke ich nur sehr wenig. Warum? Keine Ahnung. Vermutlich, weil ich ohnehin schon sehr viel Insulin brauche. Die allgemein insulinsensitivsten Zeiten gegen Mittag und Mitternacht sind für mich nicht vorhanden. Ich brauche zu diesen Zeiten nicht wirklich weniger Insulin. Ich hab’ mittags die gleichen BE-Faktoren wie abends. Morgens ist für mich Hölle. Ich hab’ ein immens ausgeprägtes Dawn-Phänomen. Selbst ultraschnell wirkendes Insulin braucht hier viel Vorlauf, um das Frühstück abzufangen.
Eigentlich darf man das gar nicht erzählen. Aber ich hab’ an einem Arbeitstag (5:30 Uhr Wecker, Frühstück beginnt zwischen 6:15 und 6:30 Uhr) mit Lyumjev – dem aktuell schnellsten Insulin – einen Spritz-Ess-Abstand von etwa 45 Minuten. Und alles läuft gut. Nach knapp 25 Jahren Diabetes hab’ ich noch immer keine Spätfolgen, mein HbA1c liegt sehr nahe an dem eines Gesunden. Meine Time-in-Range liegt auch bei einem hervorragenden Wert. Und ich kann somit trotzdem mein Leben genießen.
Es braucht viel Geduld und Eigeninitiative
Ihr seht es vielleicht: Da waren jetzt viele Punkte dabei, die nicht üblich sind. Und das musste ich aber auch alles im Lauf der Jahre erst herausfinden. Manches hab’ ich einfach ausprobiert, anderes vorher mit meinem Arzt besprochen. Aber bei über 80 Prozent davon kam die Initiative oder Tätigkeit von mir. Nicht vom Arzt. Zwar alles immer abgestimmt, aber es ging von mir aus. Warum? Weil ich mich und meinen Körper am besten kenne. Und genau so ist das bei uns allen. Niemand kennt seinen Körper so gut wie man selbst.
Das kommt aber alles auch nicht von heute auf morgen. Das ist ein Lernprozess, der über Jahre und Jahrzehnte erfolgt. Und das wirklich Gemeine ist, dass dieser Prozess nie vorbei ist. Man ändert sich, der Körper und der Organismus ändern sich. Man muss da schon auch immer mit dabei sein und darf nicht alles als Selbstläufer sehen, wenn’s mal einige Zeit gut läuft. Sonst kommt der Dämpfer. Schnell, hart und erbarmungslos. Sorry, dass ich das so sagen muss, aber immerhin sprechen wir von einem „Feind“.
Wieso Diabetes vielmehr „Partner“ als „Feind“ ist
Aber seien wir mal ehrlich: Das Gerede vom „Feind“ ist doch eigentlich absoluter Mist. Ich hab’ das jetzt hier beibehalten, weil’s ja in dem Zitat von Sunzi am Anfang auch der „Feind“ war. Eine der wichtigsten Erkenntnisse für mich selbst – und auch das gehört zum Wissen über sich selbst – war, dass der Diabetes kein Gegner, kein Feind ist. Klar, keiner mag ihn. Jeder möchte, dass er verschwindet; und zwar schnell und auf Nimmerwiedersehen. Aber das geht leider nicht. Er wird uns unser ganzes Leben begleiten. Zumindest nach heutigem Stand.
Und daher sollte man ihn viel weniger als „Feind“ sehen. Vielmehr ist er ein ständiger Begleiter, mit dem man zusammenlebt, mit dem man seine Zeit verbringt. Immer. Jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde. Und ein Zusammenleben ist doch auch immer besser, wenn es keinen Krieg gibt. Aber auch ein Zusammenleben kann nur dann wirklich gut funktionieren, wenn man sowohl den „Partner“ als auch sich selbst kennt.
Fazit: Es geht nicht ohne ausreichendes Wissen!
Das war jetzt wieder mal ein sehr langer Artikel. Aber ich hoffe, ich hab’ euch noch bei mir und ihr könnt mir immer noch folgen. Der Diabetes ist sicher kein angenehmer Zeitgenosse. Und keiner mag ihn. Besiegen können wir ihn aber auch nicht. Also müssen wir mit ihm zusammenleben. Und das kann einfach nur klappen, wenn wir sowohl ihn kennen, als auch uns selbst. Weil genau diese zwei Punkte die beiden Seiten der gleichen Medaille sind. Ein Ganzes ist es nur zusammen. Und unser aller Ziel ist es doch, ein Leben zu haben, das mit dem Diabetes so stressfrei und gut wie möglich ist und mit so wenig Folgeerkrankungen und Komplikationen betroffen zu sein, wie es nur geht.
Das alles geht nicht ohne Wissen. Daher kann ich euch nur raten: Fangt vom ersten Tag eurer Diagnose an, euer Wissen über den neuen Begleiter aufzubauen. Auch wenn es lästig ist und man so gar keine Lust darauf hat. Auf Dauer kommt es euch nur zugute. Und heute (2026) muss man auch nicht mehr nur Bücher lesen. Internet, Community, soziale Medien und YouTube können auch eine gute Hilfe sein.
Diabetes ist kein Selbstläufer, der mit einer Pille morgens und abends nach hinten geschoben werden kann. Der Ball liegt bei euch! Manche gewinnen jede Schlacht, wenn sie sich selbst und den Feind kennen. Das ist schön und gut. Aber ein tolles Zusammenleben gibt’s eben auch nur dann, wenn man seinen Partner und sich selbst kennt.
von Daniel Kaul
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diahexe postete ein Update vor 2 Tagen, 15 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 6 Tagen, 2 Stunden
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 2 Tagen, 15 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
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individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
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