- Aus der Community
Einflussfaktoren auf das Leben mit Diabetes
2 Minuten
Alles, was es im Leben zu beachten gibt, sind die richtige Medikation und gegebenenfalls eine Anpassung des Lebensstils?! So einfach ist es leider nicht, das wissen wir alle. Im März ging es mit dem Monatsthema deswegen in der #BSLounge um den Einfluss von Hormonen auf den Glukosespiegel und alles, was daran hängt. Doch natürlich gibt es noch viele, viele weitere Faktoren und diese haben wir in der Community-Aktion gesammelt.
#wirsindviele – viele unterschiedliche Einflussfaktoren
Wie bei jeder Community-Aktion der Blood Sugar Lounge stand dabei im Vordergrund, dass jede*r sieht, dass niemand alleine mit seinen Diabetes-Problemen ist. Zusammengefasst sieht das so aus:

Emotionen und Gefühle
Stress, Angst, Sorgen, Liebeskummer, Einsamkeit, aber auch gute Laune tauchen auf unserem Pin-Board auf. Das ist tatsächlich wenig überraschend, denn all das beeinflusst unseren Körper auf physischer Ebene und dadurch wird natürlich auch der Diabetes getriggert.
In der #BSLounge gab es dazu schon einige Beiträge unserer Autor*innen, hier ein paar Beispiele:
- Warum wirkt sich Stress auf den Blutzuckerspiegel aus?
- Adrenalin lässt grüßen – Klausurenstress mit Diabetes
- Allein, allein
Sport und Bewegung
Faktoren, die ebenfalls auf der Hand liegen. Doch dass dazu auch Dinge wie der Hausputz und Gartenarbeit, Musikmachen oder auch Sex gehören, sind dann eben doch nicht allen bewusst.
Unsere Autor*innen sind auch mit solchen Themen mehr als vertraut, das könnt ihr unter anderem in diesen Beiträgen lesen:
- Herausforderung Sport: Einfach so losrennen geht halt nicht mit Diabetes… (Podcast)
- Mein neuer blutzuckerwirksamer Sport heißt… Gartenarbeit!
- Diabetes und Sexualität (Podcast)
Essen und Trinken
Für Menschen ohne Diabetes scheint dies das wichtigste oder fast das einzige beachtenswerte Thema zu sein. Und natürlich spielt Ernährung eine große Rolle, wenn es um Glukosewerte geht. Doch dazu gehört nicht nur die Frage, ob etwas „gesund“ oder „ungesund“ ist. Denn zum Beispiel der Umgang mit Alkoholkonsum ist ebenso individuell zu betrachten wie die Handhabung von Fressflashs während einer „Hypo“.
„Essen und Trinken“ ist in der Lounge sogar eine eigene Kategorie gewidmet – keine Frage also, dass wir auch dazu einige Beiträge für euch haben:
Krankheiten und körperliche Veränderungen
Auf unserem Pin-Board finden wir Begriffe wie Depressionen, Allergien, Lipotrophie, Wechseljahre, Schilddrüsen-Probleme und Schwangerschaft. Vieles davon tauchte auch während unseres Monatsthemas auf, denn der Einfluss von (körpereigenen) Hormonen ist bei den meisten Punkten nicht wegzudiskutieren. Aber auch die Medikamenteneinnahme spielt beispielsweise eine Rolle.
Auf unterschiedlichste Weise haben unsere Autor*innen auch damit bereits Erfahrungen gemacht:
- Hatschi! Von Diabetes, Heuschnupfen und vielen Taschentüchern
- Schwanger mit Typ-1-Diabetes – eine Frage der Einstellung
- Podcast: Wie hängen Diabetes und Depressionen zusammen?
Unendlich viele weitere Einflussfaktoren
Wie schön, wenn man für alles eine Erklärung findet: Hoher Glukosewert? Ach, der Stress. Niedriger Glukosewert? Hm, da hat das Fensterputzen wohl doch mehr Energie gekostet als gedacht. Aber leider gibt es auch immer wieder die Tage, an denen man nicht so wirklich weiß, was der Diabetes eigentlich von einem will. Gefühlt gibt es in solchen Momenten keine plausible Erklärung für unkontrollierbare Werte.
Aber vielleicht war es dann doch einer der unendlich vielen weiteren Einflussfaktoren, um die es in der #BSLounge bereits ging?
- 1000 Dinge und wie sie den Blutzucker beeinflussen (Podcast)
- 1000 Dinge, die den Blutzucker beeinflussen
- Der andere Alltag durch Corona
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 6 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 3 Tagen, 6 Stunden
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
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thomas55 antwortete vor 3 Tagen, 5 Stunden
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
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