- Aus der Community
Kommt zusammen!
2 Minuten
Tine berichtet in ihrer Kolumne, wieso die Diabetes-Community – online wie in der realen Welt – so wichtig für die einzelnen Betroffenen ist und was es ihr gegeben hat, sich nicht allein mit der lebenslangen chronischen Erkrankung zu fühlen.
Spreche ich mit anderen Menschen mit Diabetes über unsere bisherige Lebenszeit mit dem Diabetes, so stelle ich fest, dass ich in meinen fünfeinhalb Jahren tendenziell eher mehr gute Zeiten mit der chronischen Krankheit hatte. Und ich frage mich aktuell sehr oft, an welchen Aspekten das so liegen könnte. Um einen soll es sich heute hier drehen: Direkt zwei Wochen nach der Diagnose begann ich, im Internet über meinen Diabetes zu schreiben, und fand daraufhin glücklicherweise eine Menge anderer Leute, die ebenfalls mit der Krankheit leben.
Manche sind inzwischen enge Freunde und Freundinnen geworden
Wir gaben uns im Internet einen gemeinsamen Raum, um uns auszutauschen. Und irgendwann, als der virtuelle Raum nicht mehr reichte, haben wir uns auch außerhalb des Internets getroffen und kennen und lieben gelernt. Einige von ihnen sind inzwischen enge Freunde und Freundinnen von mir geworden, und die Tatsache, dass ich so früh Kontakt zu anderen Menschen mit Diabetes haben durfte, hat wirklich maßgeblich etwas mit meinem Umgang mit der Krankheit heute zu tun.
Letzte Woche lernte ich einen Mann aus Schweden kennen, der seit über 30 Jahren mit Diabetes Typ 1 lebt und erst vor kurzem zum ersten Mal jemand anderen kennenlernte, der ebenfalls Diabetes hat. Er erzählte mir, dass er sich sein ganzes Leben lang eher einsam mit der Krankheit fühlte – fast so, als wäre er der einzige Mensch auf der Welt mit Diabetes.
Dabei wissen wir alle, dass das natürlich nicht der Fall ist: Um uns herum leben so viele Menschen mit Diabetes; aber da es im Alltag eine eher unsichtbare Krankheit ist, über die Menschen in vielen Fällen nicht gern sprechen, fällt es uns oft einfach nicht auf. Viele von uns können den Diabetes einfach sehr gut verstecken.
Vernetzt Euch … wir sind überall – und Ihr seid nicht allein!
Jedenfalls sprach ich mit diesem Mann über die Wichtigkeit von Menschen, die einen zu 100 Prozent verstehen können und mit denen man sich austauschen kann: egal, ob über neue Insuline, Insulinpumpen, Katheterstellen, tiefe Werte in der Nacht, den Mehrwert eines Sensorsystems oder neuste Forschungsergebnisse. Er stimmte mir zu, so, wie es eigentlich jede Person mit Diabetes, die ich in den letzten fünfeinhalb Jahren kennenlernen durfte, zuvor schon getan hatte. Die Diabetes-Community ist enorm wichtig und kann viel für die einzelne Person tun.
Kennt Ihr alle Menschen, die auch Diabetes haben? Und mit denen Ihr Euch jederzeit austauschen könnt (egal, ob es um Diabetesthemen geht oder nicht)? Wenn nicht, könnte der Winter eine gute Zeit sein, um sich auf die Suche zu machen und sich zu verknüpfen – sei es in Selbsthilfegruppen vor Ort, im Wartezimmer bei Eurer Diabetologin, im Internet auf diversen Plattformen, Foren oder diversen Social-Media-Kanälen. Wir sind überall – und Ihr seid nicht allein!
Eure Tine
Blood Sugar Lounge
und schreibt regelmäßig an dieser Stelle über ihr Leben mit Diabetes in Berlin.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (12) Seite 41
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moira postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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