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Liebe! – 3 Mal Liebe geben zum Valentinstag
4 Minuten
An manchen Tagen geht alles gut und wir sind voll okay miteinander, an anderen läuft es überhaupt nicht mit der eigenwilligen Beziehung rund und die chronische Krankheit wird verflucht (was ja, sind wir mal ehrlich, nicht unbedingt hilft).
Und obwohl ich selbst kein großer Fan des Valentinstages per se bin, der jedes Jahr im Februar gefeiert wird – ich sehe das Ganze eher als Kommerzfest und brauche eigentlich keinen speziellen von der Gesellschaft festgelegten Tag, um die Liebe zu einem anderen Menschen zu feiern – gibt es ein paar Dinge, die wir in diesem Monat tun können, entweder für uns selbst als Mensch mit Diabetes, für einen oder mehrere andere Menschen mit Diabetes oder unsere Familie und Freunde, die ebenfalls täglich mit unserem Diabetes als Typ F leben müssen, um ein bisschen Liebe zu geben. Darum soll es jetzt hier gehen:
1. Für andere mit Diabetes: Spare a Rose, Save a Child

Das IDF Life for a Child Programm hilft im Moment rund 18.000 Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in sage und schreibe 46 Ländern auf der ganzen Welt! IDF ist die International Diabetes Federation mit Sitz in Brüssel, die das ganze Jahr mit der Aktion „Life for a Child“ Spenden für Kinder und Jugendliche mit Diabetes sammelt, die nicht so eine gute medizinische Versorgung wie wir hier genießen dürfen, oder vielleicht auch gar keine. Das Programm wurde im Jahre 2000 ins Leben gerufen. Es ist ein innovatives und nachhaltiges Unterstützungsprogramm, welches Insulin, Spritzen, Blutzuckermess-Systeme, ärztliche Behandlungen, regelmäßige HbA1c-Tests, Diabetes-Edukation und technische Unterstützung für das behandelnde Personal vor Ort bereitstellt. Dies funktioniert rein durch Spenden. Zum Valentinstag gibt es die besondere Aktion „Spare a Rose, Save a Child“. Diese Aktion wurde von Mitgliedern der Diabetes Online Community vor vielen Jahren initiiert. Sie ruft dazu auf, weniger Rosen zum Valentinstag zu kaufen, die danach sowieso im Müll landen, und stattdessen das Blumen-Geld zu spenden und damit Kindern mit Diabetes die medizinische Versorgung zu gewährleisten. Durch diese Geste kommen viele eher kleinere Spenden zusammen, die aber durch die große Reichweite der internationalen Community einen sehr großen Betrag ergeben. Eine Rose steht für 5$ und bedeutet einen Monat medizinische Versorgung für ein Kind mit Diabetes, 12 Rosen stehen somit für ein ganzes Jahr Versorgung. Für mich ist es inzwischen schon Tradition geworden, schaut auch ihr gerne mal vorbei unter https://lifeforachildusa.org/sparearose/. Verschont eine Rose und helft damit einem Kind!
2. Für Typ F: Diabetes und die Beziehungen

Partner, Kinder oder Freunde mit Diabetes zu haben, wenn man selbst keinen Diabetes hat, kann oft sehr anstrengend sein. Als gesunder Mensch kann man oft die Situationen, Gefühle und Gedanken im Leben mit Diabetes der jeweiligen Person nicht zu 100% nachvollziehen, auch wenn man es noch so sehr versucht. Dennoch ist der Diabetes für einen „Typ F“ nicht weniger anstrengend oder beunruhigend, so hat die DAWN2-Studie bereits wirklich verblüffende Ergebnisse zu Tage gebracht. Gerade die emotionale Belastung von Typ-Flern ist erschreckend groß. Und wenn sich die Partner, Freunde oder Eltern nicht gut auskennen, schürt das natürlich enorme Ängste. Manchmal will man als Mensch mit Typ-1-Diabetes aber nicht immer alles erklären, manchmal reicht es einfach. Nutzt den Valentinstag jetzt vielleicht gemeinsam, um eure Beziehung mit dem Diabetes zu festigen und Partnern, Freunden, Eltern, Familie die Angst etwas zu nehmen. Mensch mit Diabetes erklärt Mensch ohne Diabetes ganz intensiv, was es bedeutet, Diabetes zu haben. Vielleicht übernimmt Mensch ohne Diabetes für diesen Tag das Messen, BE-Rechnen, setzt sich mal einen Katheter oder testet mal, wie sich die Kanülen am Pen wirklich anfühlen. Redet miteinander, tauscht euch aus, ihr werdet schon merken, wo es Redebedarf gibt. Berichtet, was euch bei Unterzuckerungen durch den Kopf geht und was euch dann WIRKLICH helfen kann. Holt nochmal die Glukagon-Spritze aus dem Kühlschrank und geht die einzelnen Schritte zur Benutzung der Spritze durch. Nehmt die Angst. Aber vergesst nicht: Jeder Mensch ist anders und hat vielleicht andere Bedürfnisse, wenn es um den Diabetes-Support geht. Sprecht miteinander! Und genießt danach vielleicht ein leckeres Essen zusammen 🙂
3. Für uns selbst: Schätzen und Checken?
Und, hat das Müsli die gute Blutzuckerkurve schon wieder zerstört? Frage: Wann habt ihr das letzte Mal all eure Faktoren überprüft und euer Essen korrekt abgewogen, um die BEs eures Essens zu errechnen? Mal ganz ehrlich? Bei mir ist es inzwischen tatsächlich eine Weile her und es gibt Tage, da rächt es sich tatsächlich an der sonst guten Blutzuckerkurve, wenn ein Essen nicht korrekt berechnet wurde. Tut euch an dieser Stelle mal was Gutes, auch wenn es auf den ersten Blick nicht nach was Besonderem aussieht: Holt die olle Küchenwaage aus dem Schrank und wiegt ab, und selbst wenn es nur für einen einzigen Tag ist. So könnt ihr schnell mal wieder den Überblick bekommen und Herr über all diese Dinge werden. Und wenn ihr schon dabei seid: Checkt mal wieder ein bisschen öfter den Blutzucker, um die Auswirkungen eures Essens auf eben diesen zu beobachten. Versucht, es weniger als Belastung anzusehen. Blutzuckermessen ist für uns Menschen mit Diabetes eine Kontrolle, die wir haben. Wir haben es in der Hand. Seid gut zu euch, ihr seid es wert!
Das waren nur drei Punkte, die ihr um den Valentinstag herum, aber auch zu jeder anderen Zeit im Jahr im Hinterkopf haben könnt, um ein bisschen mehr Liebe zu geben: für andere Menschen mit Diabetes, für eure Typ-F-Menschen und für euch selbst!
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 17 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße