Mit Typ-2-Diabetes nach Santiago: Wanderung auf dem Jakobsweg

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Mit Typ-2-Diabetes nach Santiago: Wanderung auf dem Jakobsweg

Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat mit Menschen mit Typ-2-Diabetes im Mai 2022 eine Erlebnis-Wanderung auf dem Camino Ingles durchgeführt. Wie die Tour auf dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela verlief, berichtet er in diesem Beitrag.

Der Jakobsweg hat nicht nur durch Prominente eine Renaissance erfahren. Jede:r kennt Berichte, Erzählungen oder Filme über diese Pilgerreise nach Santiago de Compostela in Spanien.

Gerade in der heutigen Zeit steht der Jakobsweg sinnbildlich für ein “Wiederbeleben” von Spiritualität und Sinnsuche und dem Wunsch eines friedlichen Miteinander aller Menschen und Kulturen, als Gegenpol zum heutigen Konkurrenz- und Leistungsdenken.

23 Menschen mit Typ-2-Diabetes sowie 6 Betreuerinnen und Betreuer haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht. Die Wanderung verlief über 120 km in hügeliger Landschaft in Galizien/Spanien von Ferrol nach Santiago de Compostela mit Tagesetappen von bis zu 34 km.

Die Ziele der Wanderung

  • Förderung der Krankheitsakzeptanz durch Austausch mit anderen Betroffenen
  • Körperliche Höchstleistung erbringen mit Begleitung und Unterstützung durch sportmedizinische Expertise und einem Diabetesteam.
  • Aktiv Einfluss auf den Umgang mit der Diagnose und den Verlauf der Erkrankung nehmen
  • „Spirituelle“ Unterstützung durch Wanderung auf dem Pilgerweg in einer anderen Kultur
  • Aufklärung der Öffentlichkeit von allen Teilnehmenden über das Erreichte

Vorbereitend erhielten alle Teilnehmer:innen einen 16-wöchigen Trainingsplan. Während der Reise hatten alle die Möglichkeit, mit einer kontinuierlichen Glucose-Messung (CGM) den Einfluss von Bewegung und Ernährung auf den eigenen Stoffwechsel zu erfahren. Erfreulicherweise haben alle Wanderer und Wanderinnen mit nur leichten Blessuren das Ziel in Santiago de Compostela erreicht.

Bild 2: am Ziel in Santiago de Compostela; Quelle: Dr. Hans-Peter Kempe

Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • „Das Miteinander“ stand für mich im Mittelpunkt“.
  • „Wichtig war für mich zu erfahren, wie mein Zucker auf die Bewegung, Ernährung und Medikamente reagiert“.
  • „Das Laufen ist wie ein Medikament, nur gesünder!“.
  • „Ich konnte alle meine Fragen an die Diabetologen, Diabetesberaterinnen und Sportwissenschaftler:innen stellen und habe kompetente Antworten erhalten“.
  • „Eine tolle Kombination von spiritueller und körperlicher Aktivität“.
  • „Mir wurde klar, dass ich nicht nur ein „bisschen“ Diabetes habe“.
  • „Ich habe erfahren, dass ich eigenständig etwas für mich und meinen Diabetes machen kann“.

Die Reise wurde finanziell unterstützt von Dexcom, Lilly Diabetes und Abbott.

Quelle: Dr. Hans-Peter Kempe

Die offizielle Megamarsch-Veranstaltung musste wegen Corona zwar abgesagt werden, doch das hielt auch Tobias nicht davon ab, die Strecke auf eigene Faust in Angriff zu nehmen. Im Podcast erzählt er Antje, wie er unterwegs seinen Typ-1-Diabetes bei Laune gehalten hat.

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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    Wir freuen uns auf Euch! 🙂