Phoenix des Lumières: Ausstellung mit Überraschungen

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Phoenix des Lumières: Ausstellung mit Überraschungen

Noch bis Januar 2024 wird in Dortmund die beeindruckende immersive Ausstellung „Phoenix des Lumières“ gezeigt, mit Bildern von Hundertwasser und Klimt sowie zeitgenössischer Kunst. Grund genug für Mirjam, einen Ausflug zu wagen – mit überraschenden Erkenntnissen.

Nachdem mir immer wieder Freunde und Bekannte davon erzählt hatten, wollte auch ich wissen, worin ihr Zauber liegt. Also auf zu einem Kulturnachmittag mit der Familie – gerne auch mal schick im Kleid, ohne Taschen. Schließlich habe ich ja alles an Diabetes-Bedarf in meiner Handtasche. Das Handy zur Steuerung der Pumpe und des AID-Systems, Traubenzucker und Gummibärchen, falls ich doch schnell ein bisschen Zucker brauche, und die Dinge, die jeder Mensch ohne Diabetes auch im Gepäck hat – Portemonnaie, Schlüssel, Tempos und diverser Handtaschen-Krimskrams.

Bild: Ausstellung „Phoenix des Lumières“ von Mirjam Eiswirth.

Die erste Überraschung gab es schon vor der Tür

Schon recht früh am Morgen stand vor dem Eingang zur Ausstellung eine überraschend lange Schlange, doch zum Glück waren wir schnell bei der ersten Kontrolle. Wo mich eine weitere deutlich weniger angenehme Überraschung erwartete: Niemand durfte eine Tasche mit in die Ausstellung nehmen. Nein, auch nicht für medizinisch notwendige Dinge. Ich könne doch sicher das, was ich unbedingt bräuchte, irgendwie anders verstauen. Taschen müssen außerhalb der Ausstellung im Schließfach untergebracht werden.

Wohin mit dem Kram?

Nun war Kreativität gefragt – was tun mit Handy und Gummibärchen, wenn das Kleid keine Taschen hat? (Als Frau kann das übrigens mit einer Hose ebenso gut passieren, oder wenn sie Taschen hat, dann sind diese leider allzu häufig eher dekorativer Art.) Gummibärchen und Handy an mit Hosentaschen gesegnete männliche Familienmitglieder verteilen? Aus Prinzip schon mal nicht! Im Ärmel des Kleides verstauen? Keine Option, das würde nicht halten. Einfach in der Hand tragen? Möglich, aber nicht sonderlich bequem, wenn ich mir eigentlich eine Ausstellung ansehen und mich auf die Kunst konzentrieren will. Menschen mit weiblicher Physiognomie, ihr ahnt, welche Option es noch gibt – die guten alten BH-Träger, unter denen sich wunderbar viel einklemmen lässt! Zum Glück war der Ausstellungsraum dunkel, sodass die seltsamen Beulen niemandem auffallen konnten.

Bewegte bewegende Bilder

Die Ausstellung selbst konnte ich genießen, meinem Ärger zum Trotz. Sie besteht aus drei Videoinstallationen mit Musik, die das gesamte Innere der abgedunkelten Phoenix-Halle in leuchtende, tanzende, choreographierte Farben und Bilder von Hundertwasser und Klimt tauchen. Mal fröhlich, mal bedrohlich, mal nachdenklich, mal fast dokumentarisch Ausstellungen und Sammelbände der Wiener Secession nachzeichnend, nehmen uns diese beiden Teile der Ausstellung mit durch das Wien des 19. Jahrhunderts. Der dritte Teil der Ausstellung ist „Journey“, ein zeitgenössisches Werk, das die Entstehung von Protonen künstlerisch nachzeichnet. Alles in allem beeindruckend und auf jeden Fall einen Ausflug wert – beim nächsten Mal aber mit Hosentaschen 😉.

Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie macht ihr das, wenn ihr keine Handtasche oder keinen Rucksack mitnehmen dürft? Wo verstaut ihr euren Diabetesbedarf? Alle Infos zur Ausstellung, Öffnungszeiten und Tickets gibt es übrigens hier: https://www.phoenix-lumieres.com/de

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 21 Stunden, 47 Minuten

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

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