- Aus der Community
Umzug in ein neues Leben
2 Minuten
Auch ich habe Anfang des Jahres mein Zuhause verlassen und bin zu meinem Freund gezogen – 300 km weit weg von meiner Heimatstadt.
Wohl für jeden war dieser Schritt anfänglich von allem ein bisschen: angsteinflößend, berauschend, anstrengend und so viel mehr… Wenn man dann auch noch den Diabetes im Gepäck hat, wird es doppelt spannend!
Einkaufen, Wäschewaschen, Putzen und „nebenbei“ ein Praktikum im Krankenhaus – mein Blutzucker dankte mir die Umstellung auf einen eigenen Haushalt mit achterbahnähnlichen Manövern.
Trotzdem begann ich, die Zeit mehr und mehr zu genießen. Mein Freund und ich wurden zum eingespielten Team – auch in Sachen Diabetes.
Ich begann, täglich selbst zu kochen und dabei auch mal ganz Neues auszuprobieren – von vegetarischen Wochen über vegan hin zu ausländischer Küche.
Ich und der Diabetes haben sich schnell eingelebt!
Es ist wohl unserem „süßen“ Haushalt zu verdanken, dass die Werte (fast) alle kleineren und größeren Küchenexperimente mitmachten – und mir so auch ein Stück Mut und Freiheit schenkten.
Denn seit ich selbst viel koche, kann ich auch Gerichte in Restaurants besser einschätzen.
Doch auch die freiere, dadurch aber auch strukturierte Gestaltung der Tagesabläufe, der Kauf erster Möbel für eine gemeinsame Zukunft in meiner Heimatstadt und die vermehrte Bewegung taten und tun nicht nur den Blutzuckerwerten, sondern auch der Seele gut. Da ist ein Besuch bei den Eltern mittlerweile eine kleine Herausforderung für die Blutzuckerwerte.
Lange Abende, wesentlich ruhigere Tage, viele Spaziergänge, andere Mahlzeiten und Tagesausflüge bringen den Diabetes dann schnell mal durcheinander.
In einer Hypoglykämie stellte ich so letztens fest, dass meine Eltern seit meinem Auszug weder Traubenzucker noch Trinkpäckchen oder andere Hypohelfer aufgefüllt hatten – glücklicherweise kramte mein Papa von irgendwoher noch ein gefühlt zwanzig Jahres altes Stück Traubenzucker hervor, bei dem meine Kaumuskeln fast versagten.
Beim nächsten Besuch stellte er dann noch während der Begrüßung stolz fest: Ich habe euch Trinkpäckchen und Müsliriegel gekauft!
Seitdem stehen immer ausreichend Hypohelfer bereit.
Und noch etwas ist mittlerweile bei meinen Eltern immer auf Vorrat deponiert: Insulin, Pods und Insulinpumpenzubehör für meinen Freund. Nicht erst einmal kamen wir an unserem Ziel an und stellten fest: Ups, da haben wir wohl was vergessen… 😉
Kleinigkeiten, wie das Kaffetrinken bei der Oma oder schlichtweg andere Brötchen zum Frühstück, sorgen allerdings auch des Öfteren für ungewollte Hyperglykämien – dann muss mein Hund für einen extralangen Spaziergang herhalten.
Trotzdem sind Besuche bei meinen Eltern immer auch irgendwie ein Stückchen Urlaub.
Mal nicht an die lästigen Dinge wie Badputzen oder Bügeln denken zu müssen, sich bekochen und regionale Köstlichkeiten in den Einkaufswagen wandern zu lassen, ist einfach immer wieder schön!
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othenbuehler postete ein Update vor 9 Stunden, 52 Minuten
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
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moira postete ein Update vor 3 Tagen, 13 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄



