Kolumne „Fernweh“: Eiskalter Badespaß, ausgefallene CGM-Sensoren

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Kolumne „Fernweh“: Eiskalter Badespaß, ausgefallene CGM-Sensoren | Foto: Anna Syvak - stock.adobe.com
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Kolumne „Fernweh“: Eiskalter Badespaß, ausgefallene CGM-Sensoren

Eine Hamburger Winteraktion bringt Hunderte zum Eisbaden in die Elbe. In der Kolumne „Fernweh“ berichtet Susanne, wie eiskalter Badespaß nicht nur einen guten Zweck unterstütze, sondern auch kurzzeitige Auswirkungen auf die CGM-Sensoren der beteiligten Menschen mit Diabetes hatte.

Huch, was ist das denn? In einer WhatsApp-Gruppe mit einigen Menschen mit Diabetes posteten Gruppenmitglieder Fotos, wie sie – offenbar gemeinsam mit vielen anderen – in der Elbe in Hamburg baden gingen. Ende November, wohlgemerkt! Die Jahreszeit, die Temperaturen und die Mützen auf den Bildern der Badenden irritierten mich gewaltig.

Schnell erfuhr ich: Das ist eine regelmäßige Aktion für den guten Zweck im Hamburger Winter unter dem Motto „Eisbaden für Herzenswärme“: Regelmäßig wird dazu aufgerufen, in der Elbe baden zu gehen, wobei jeweils unterschiedliche Unterstützer wie lokale Unternehmen für soziale Projekte spenden. Entweder einen bestimmten Gesamtbetrag, oft aber auch einen (gedeckelten) Betrag X pro Teilnehmer, der oder die an diesem Tag dann ins Wasser geht.

Durch meine neugierigen Nachfragen wurde ich schnell von den anderen für den nächsten Termin „verhaftet“. Duschen oder gar Baden im kalten Wasser sind zwar gar nicht meins und Menschen, deren Hobby Eisbaden heißt, bestaune ich gern mit größtem Respekt – aber normalerweise vom Ufer aus. Aber nun gut, es steckt ja Fernweh und damit auch eine Portion Abenteuerlust in mir. Und bei einem guten Zweck kann man ohnehin schlecht Nein sagen.

Rund 200 Mutigen rannten ins Wasser

Also stand ich nur kurz darauf an einem Freitagnachmittag ebenfalls im Badeanzug und mit Mütze auf dem Kopf am Ufer der Elbe. Sonnenuntergang, ein rötlicher Streifen am Himmel, ein vorbeiziehendes Containerschiff – die Kulisse war idyllisch, fast schon kitschig und unwirklich. Unwirklich fühlte sich auch das an, was wir taten: Auf das Startkommando rannten wir mit rund 200 anderen Mutigen ins Wasser, jeder so weit, wie er wollte. Und auch die Dauer war flexibel: Die ersten rannten nach wenigen Sekunden über den Sand zurück zu den Klamotten (ja, auch ich), andere verharrten „eisern“ etwas länger.

Autorin Susanne Löw und ihre Kolumne Fernweh

Susanne Löw ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Die gebürtige Bayerin hat seit dem Jahr 2002 Typ-1-Diabetes und ist seitdem erst recht gern unterwegs. Über ihre weltweiten Erfahrungen mit „Zucker im Gepäck“ berichtet sie im Diabetes-Anker-Podcast.

In der Kolumne Fernweh schreibt sie in jeder Diabetes-Anker-Ausgabe über ihre Reise-Leidenschaft uns alles, was dazugehört.

In unserer kleinen Gruppe, die gemeinsam angereist war, befanden sind drei mit Diabetes. Natürlich verglichen wir hinterher unsere Glukosewerte. Und siehe da: Bei allen dreien sorgte der kurze Dip ins 7,5 Grad kalte Wasser (wärmer als die Außentemperatur an diesem Tag!) für einen Sturz in der Glukosekurve. Vielleicht lag es daran, dass unsere CGM-Geräte den temporären Temperatursturz nicht gut verkrafteten? Immerhin fielen sogar zwei der drei CGM-Sensoren kurz nach der Rückkehr an Land für eine knappe halbe Stunde aus, bis sie dann „auftauten“ und wieder Werte lieferten.

Ob ich noch mal mitmache? Das muss ich mir gut überlegen, manche Erlebnisse sind und bleiben einfach „einmalig“ …


von Susanne Löw

Avatar von susanne-loew

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (3) Seite 82

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
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  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
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