Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #32 | Wie fühlt es sich an? Die Sonnenseite.

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Community-Beitrag
Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #32 | Wie fühlt es sich an? Die Sonnenseite.

Ich wurde mal gefragt, wie es sich anfühlt, mit einer Erkrankung an die Öffentlichkeit zu gehen, wo andere diese lieber hinter verschlossener Tür halten. Tatsächlich ist das eine Frage über die ich in der letzten Zeit – vielleicht auch anlässlich meines 3. Diaversary – öfters nachgedacht habe.

Wie ich bereits in einem meiner ersten Beiträge erzählt habe, kam es zu meinem Instagram-Profil (@sweet.caromell.type2) kurz nach meiner Diagnose. Ich fand es schade (… und natürlich auch irgendwo gut!), dass ich niemanden im direkten Umfeld hatte, der ebenfalls in jungen Jahren an Typ-2-Diabetes erkrankt ist. Und da ich selber schon immer gerne auf Social Media unterwegs war, war es für mich naheliegend, dass es auch für Diabetes eine Community geben muss. Auch wenn anfangs die Diabetes Community nicht so ganz war, wie ich es mir erhoffte, da sie fast ausschließlich aus Typ 1er bestand, so sah ich es an mir, den ersten Schritt zu machen. Und so kam es schließlich zu meinem Profil.

Foto: privat

Da ich öffentlich einer der „ersten“ Personen mit Typ-2-Diabetes auf Instagram war, habe ich bereits relativ früh Anfragen für Portraits in Fachzeitschriften bekommen, um meine Geschichte zu erzählen. Es war/ist wirklich ein RIESEN-Ding für mich. Denn es ist eine Sache, ein paar Posts zu schreiben sowie Stories hochzuladen, doch eine ganz andere, wenn Du ein offizielles Interview gibst und dann das gesprochene mit deinem Bild für X-Tausende Leser abgedruckt wird.

Da am Anfang meiner Diagnose auch nicht jeder von meiner Typ-2-Diabetes-Erkrankung wusste, hatte ich zu dem Zeitpunkt auch „sorge“, wer alles die Artikel lesen würde. Auf Instagram bewegt man sich so gut wie in einer „Bubble“. Doch außerhalb dieser gibt es einfach einen „Markt“ mit 8,7 Mio. Menschen in Deutschland, die an Diabetes erkrankt sind. 1 Und wer weiß, vielleicht lesen ja genau diese 8,7 Mio. Menschen diesen einen Artikel? #justkidding

Mit der Zeit folgten weitere Publikationen, Takeovers sowie Podcast-Einladungen. Und nicht zu vergessen, bekam ich hier beim Diabetes Anker die Chance und Plattform, meine Message in die Diabetes-Welt hinauszutragen! #thankful

Es eröffnen sich einem viele Türen, wenn man es möchte. Die Basis ist und bleibt mehr oder weniger das digitale Tagebuch mit Zuschauern (= Social Media-Profil). Doch wenn man mehr als nur seinen Alltag und Erfahrungen mit anderen teilen und wirklich was bewegen will, so wird man von Verbänden, Organisationen, etc. mit offenen Armen empfangen. Denn diese suchen immer nach neuen Protagonist:innen, die mit anpacken und etwas verändern wollen. Und so ganz unter uns – natürlich kommt das auch der eigenen Reichweite zugute! 😉

Foto: Hannah Busing – unsplash.com

Aber selbst wenn nicht – also Du keine Protagonistin bzw. kein Protagonist sein möchtest – geh „raus“ in die Welt und vernetze Dich mit anderen. Ich weiß, ich wiederhole mich immer und immer wieder. Aber für mich ist und bleibt der größte Benefit von Social Media die Community! Nirgendwo anders wirst Du mit so vielen tollen Persönlichkeiten in den Austausch gehen können und durch geteiltes Wissen dazulernen. Nutze dieses kostenfreie Medium für Dich – auch als Unterstützung in Deinem Diabetes Management.

Die Frage zu Anfang lautete, wie fühlt es sich an? Nun, es ist schön Teil einer Community/Gruppe zu sein. Es verschafft einem das Gefühl von Zugehörigkeit. Auch weil man weiß, dass man mit seinen „Themen“ nicht alleine ist und es andere gibt, die ähnliches erfahren (haben). Mit meinem Profil möchte ich Typ-2-Diabetes in der Gesellschaft nicht idealisieren, sondern normalisieren. In dem ich aus meinem Alltag oder über meine Erfahrungen poste, schaffe ich Inhalte über die ich mich mit anderen austauschen kann, was nicht selten zu einem Blickwinkel-Wechsel führt. Es motiviert mich, wenn jemand meine Erfahrungen als authentisch, Augen-öffnend und/oder hilfreich spiegelt. Ich verspüre ganz viel Dankbarkeit für alle Türen, die sich mir bislang eröffnet haben. Und für all die Menschen, die meine Beiträge, Posts und Stories lesen. Jedes (Community-)Event was ich bisher besucht habe, war ereignisreich, schön und hat einfach total viel Spaß gemacht. Ich kann es wirklich nur empfehlen! 🙂

Kleiner Tipp:
Hast Du Lust, Dich ehrenamtlich als Diabetes-Lautsprecherin zu engagieren? Schau doch mal bei „Deine Diabetes-Stimme“ vorbei und registriere Dich als Lautsprecher:in!
Weitere Infos unter: www.diabetes-stimme.de/lautsprecher-gesucht

Natürlich hört sich das jetzt alles sehr rosig an und es kratzt Dir wahrscheinlich schon unter den Fingern, ebenfalls ein Instagram-Profil zu eröffnen. An dieser Stelle sende ich Dir meinen virtuellen Segen zu (nicht, dass Du ihn bräuchtest) und freue mich, wenn wir uns auf Instagram connecten. (Vergiss auch das Profil @diabetes_anker nicht!) Doch natürlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Aber dazu ein andermal mehr.

Caros Kolumne

Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt

Caros Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“

Hallo, mein Name ist Caro! Ich wurde als 27-Jährige mit einem Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erfahrt in meiner Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“ alles über meine außergewöhnliche Reise als junge Frau mit Diabetes. Viel Spaß beim Lesen!

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von Caro

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  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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