25 Jahre VDBD: starke Stimme der Diabetesberatung

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25 Jahre VDBD: starke Stimme der Diabetesberatung

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens macht der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe deutlich, dass gute Diabetesberatung regelmäßige Fortbildungen und eine politische Vertretung braucht – damit auch im nächsten Vierteljahrhundert gute Arbeit geleistet werden kann.

Professionelle patientenorientierte Schulungen und Beratungen sind ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Diabetestherapie. Um das Bewusstsein dafür auch in der Öffentlichkeit und in der Politik zu verankern und das Berufsbild der Diabetesfachkräfte zu stärken, engagiert sich der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) seit 1993.

In diesem Jahr feiert er also sein 25-jähriges Bestehen. Als starke Stimme der Diabetesberatung vertritt der VDBD die Interessen und Belange seiner mittlerweile rund 3.800 Mitglieder und ist einer der wichtigsten Akteure in der deutschen Diabetesszene, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

Diabetesberatung sichert die Versorgungsqualität

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit von Diabetes betroffen. Etwa 95 Prozent der Betroffenen leiden an Diabetes Typ 2. “Jeden Tag gibt es fast 1.000 Neuerkrankungen”,berichtet Dr. rer. medic. Nicola Haller, VDBD-Vorsitzende.

“Umso wichtiger ist es, dass die Versorgung der Menschen mit Diabetes sichergestellt ist. Für ein erfolgreiches Selbstmanagement benötigen sie ein Leben lang therapeutische Begleitung”, betont Haller. Laut VDBD nehmen Diabetesberaterinnen und -assistentinnen hier eine wichtige Position ein und sichern als Mitglied des Behandlungsteams die Versorgungsqualität.

VDBD sucht Unterstützung durch die Gesundheitspolitk

Um die Versorgung von Diabetes-Patienten auch in der Zukunft sicherstellen zu können, sucht der VDBD die Unterstützung durch die Gesundheitspolitk. “Wir fordern von Politik und Kostenträgern mehr Initiative, denn das Berufsbild der Diabetesberaterinnen muss gesellschaftlich und finanziell aufgewertet werden”, so Haller. “Eines unserer zentralen Ziele ist die bundesweite Anerkennung der Weiterbildung zur Diabetesberaterin als eigenständiger Beruf im Gesundheitswesen”, ergänzt die ausgebildete staatlich geprüfte Diätassistentin, Diabetesberaterin und Diplom-Medizinpädagogin.

Eine weitere zentrale Forderung des VDBD ist eine adäquate Vergütung, Vereinfachung der Abrechnung von Präventionsleistungen sowie eine adäquate Vergütung von Zusatzleistungen, die das bisherige Abrechnungssystem nicht abdeckt. Damit Diabetesberaterinnen und -assistentinnen auch in der Zukunft hochwertige und patientenorientierte Schulungen und Beratungen anbieten könne, muss das Berufsbild der Diabetesfachkräfte gestärkt werden.

Medizinisches, pädagogisches und psychologisches Wissen

Neben der berufspolitischen Interessenvertretung bietet der VDBD seinen Mitgliedern mit der 2016 ausgegründeten VDBD AKADEMIE zudem eine professionelle und digitale Plattform für die Fortbildung im Bereich Diabetes mellitus und assoziierter Erkrankungen. Diabetesberaterinnen müssen nicht nur über spezielles medizinisches, sondern auch über pädagogisches und psychologisches Wissen verfügen. “Um Diabetes-Patienten kompetent beraten und schulen zu können, durchlaufen sie eine zwölf bis 14 Monate dauernde Weiterbildung.

Daran knüpft sich eine kontinuierliche Fortbildung an, um auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu bleiben”, erklärt Dr. Gottlobe Fabisch, Geschäftsführerin VDBD e.V. und VDBD AKADEMIE. “Mit der VDBD AKADEMIE bieten wir eine breite Palette an qualitativen Fortbildungsangeboten an, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen.” So reicht das Themenspektrum des aktuellen Seminarprogramms von Diabetestechnologie über Ernährung, Kommunikation, Suchtverhalten bis hin zu COPD.

Weitere Informationen über die Arbeit des VDBD

Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) | Redaktion

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  • hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 2 Wochen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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